[erledigt]Crossplattform-Entwicklung: Welches OS für die IDE

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[erledigt]Crossplattform-Entwicklung: Welches OS für die IDE

Beitragvon kralle » 19. Sep 2015, 14:22 [erledigt]Crossplattform-Entwicklung: Welches OS für die IDE

Moin,
ich komme aus der Windows und Delphi-Welt und über lege auf Lazarus umzusteigen.
Da man für die Apple-Produkte einen Mac braucht, möchte ich erstmal Lazarus für die anderen Betriebssysteme nutzen.
Also für:
    Windows 32-Bit
    Windows 64-Bit
    Android ab 4.4.2
    Linux

Mich stellt sich jetzt natürlich die Frage:"Welches OS nutze ich für die IDE, so das ich am einfachsten Code für die anderen OS entwickeln und testen kann?"
Android fällt schon mal weg, weil es leider noch kein Lazarus gibt das auf Android läuft.
Wenn ich dann ein OS habe, muss ich Lazarus dort so einrichten, dass ich für obige OS mit einem gemeinsamen Code arbeiten kann.
Dann muss ich Geräte der anderen OS so einbinden, dass ich auf ihnen debuggen kann.
Von Anfang an, will ich dann auch die IDE so einrichten, dass ich mehrsprachige Anwendungen erstellen kann, ohne für jede Sprache eine eigne Anwendung erstellen zu müssen.
Auch eine auf allen OS nutzbare Hilfe sollen die Programme bekommen, wobei es gut wäre wenn die Hilfe auch die Mehrsprachigkeit (sofern man einen Übersetzer findet) nutzen könnte.
Klar eine Versionsverwaltung wäre ebenso Pflicht, wie ein automatisches Backup.

Ich weiss, dass das einigen Anforderungen sind, aber ich denke :"Wenn schon, denn schon."

Kann man das wirklich alles realisieren?
Gruß Heiko
Zuletzt geändert von kralle am 28. Feb 2016, 10:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Warf » 19. Sep 2015, 17:02 Re: Crossplattform-Entwicklung: Welches OS für die IDE

Naja mein liebstes System ist Mac OSX, allerdings hauptsächlich mit dem Mission Control, da ich damit deutlich besser den Überblick über die vielen Einzelfenster halten kann. Bei der Wahl zwischen Linux und Windows wird es schon etwas knifflig, ich selbst bin überhaupt keine Linux fan, aber Unixoide Systeme haben dennoch einige Vorteile für Entwickler.

Windows finde ich generell angenehmer zu nutzen als Linux.

Da du aus der Delphi Welt kommst ist die Frage wie viel Erfahrung du mit Unix Systemen hast, als kompletter Unix Anfänger würdest du natürlich zunächst einmal relativ viele Probleme mit Linux selbst haben.

Fairer Weise muss man dazu sagen, dass ich lange kein Linux System mehr richtig genutzt habe, mittlerweile sollte es nicht mehr so schlimm sein wie damals
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Beitragvon theo » 19. Sep 2015, 17:22 Re: Crossplattform-Entwicklung: Welches OS für die IDE

Auf Linux Windows Anwendungen zu entwickeln, ist aus verschiedenen Gründen kein grosses Problem. Mit Wine kann man die auch gleich auf Linux ausführen.
Auf Windows für Linux entwickeln ist viel komplizierter.
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Beitragvon creed steiger » 19. Sep 2015, 17:58 Re: Crossplattform-Entwicklung: Welches OS für die IDE

Ich würde auf dem System entwickeln das dir am besten entstpricht.
Für den Rest (testen für andere Betriebssysteme etc) VMs nutzen.
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Beitragvon fpGUIcoder » 27. Okt 2015, 19:46 Re: Crossplattform-Entwicklung: Welches OS für die IDE

Es gab doch mal Code Typhoon. Dort konnte man für alle Betriebssysteme, für die man entwickelt, Bibliotheken installieren.
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Beitragvon Mathias » 27. Okt 2015, 20:47 Re: Crossplattform-Entwicklung: Welches OS für die IDE

Es gab doch mal Code Typhoon.

Wieso gab, den gibt es immer noch. Es gibt sogar laufend Updates. (Last Updated: Tuesday, 01 September 2015 18:19)
Mit Lazarus sehe ich gün
Mit Java und C/C++ sehe ich rot
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Beitragvon mischi » 28. Okt 2015, 09:28 Re: Crossplattform-Entwicklung: Welches OS für die IDE

Generell würde ich sagen, dass cross-platform von Windows aus zu entwickeln ist vermutlich das schwierigste ist und von OS X aus am leichtesten, weil es recht aufwendig ist, für OS X zu entwicklen. Aber das muss man natürlich mit den eigenen Erfahrungen und Vorlieben entsprechend wichten. Das kann zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen.

Das Backup von OS X (Time Machine) ist ungeschlagen, was die Bedienung angeht. USB-Festplatte kaufen, anschließen, OK drücken, fertig.

Für die virtuellen Systeme an ausreichend RAM denken.

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