Stromsparendes Gerät für FPC

Für alles, was in den übrigen Lazarusthemen keinen Platz, aber mit Lazarus zutun hat.

Re: Stromsparendes Gerät für FPC

Beitragvon Timm Thaler » 11. Jun 2019, 22:18 Re: Stromsparendes Gerät für FPC

pluto hat geschrieben:Über den Akku bekommst du aber (Theoretisch) sehr "sauberen" strom.


Aha. Und wie garantierst Du, dass der Lader fürs Akkupack die Transienten auf dem Bordnetz abkann und nicht durchschlägt und versucht Dein LiIon 3S mit 14V aus der LiMa zu laden, ohne Strombegrenzung?

Hier mal zwei Schaltungen zur Überspannungsbegrenzung aus den dse.faq (http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.23)

Code: Alles auswählen
                             GF1G      +------+ 
 UBat --Widerstand--47uH--+--|>|--+----|LM2940|--+--
                          |       |    +------+  |
                       SMBJ36A 220uF/63V  |     22uF
                          |       |       |      |
 Masse -------------------+-------+-------+------+--
 
 


Code: Alles auswählen
                                            LM2936     (50mA)
            2A          BYV27/400         TLE4284DV50  +5V/1A
            1A   Drossel   GF1G (400V/1A)   L4995K    +5V/500mA
                                           TLE42744    400mA
          flink                            +------+
 UBat --Sicherung--47uH--+--|>|--+------+--|Regler|--+--
                         |       |      |  +------+  |
            Transzorb LDP24A 220uF/40V 100nF  |    100nF
                         |       |      |     |      |
 Masse ------------------+-------+------+-----+------+--
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Beitragvon pluto » 11. Jun 2019, 22:22 Re: Stromsparendes Gerät für FPC

Timm Thaler hat geschrieben:Aha. Und wie garantierst Du, dass der Lader fürs Akkupack die Transienten auf dem Bordnetz abkann und nicht durchschlägt und versucht Dein LiIon 3S mit 14V aus der LiMa zu laden, ohne Strombegrenzung?

Nun
1) TP4056 schaltet ab, wenn der Akku aufgeladen ist oder wenn der Akku zu wenig Spannung hat. Das merkt er sich sogar..
2) Für irgendwas müssen die CE Zeichen sowie die VDE Zeichen gut sein oder?
3) Wer sagt, dass da keine Strombegrenzung drin ist? Die Ladeschaltung vom TP4056 ist recht gut und es gibt sogar noch andere Modelle, die vielleicht besser sind...
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Beitragvon Timm Thaler » 11. Jun 2019, 22:46 Re: Stromsparendes Gerät für FPC

pluto hat geschrieben:TP4056 schaltet ab, wenn der Akku aufgeladen ist oder wenn der Akku zu wenig Spannung hat. Das merkt er sich sogar..


ABSOLUTE MAXIMUM RATINGS
·Input Supply Voltage(V CC) -0.3V~8V

Was ABSOLUTE MAXIMUM RATINGS bedeutet, sollte klar sein, oder?

Ich hab letztens einen LTC1475 an 24V gehängt, weil ich annahm, der hing an diesem Netzteil schon mal. War aber ein baugleiches 12V-Netzteil. Hat nicht nur den LTC1475 gehimmelt, sondern auch einen mit viel Mühe auf "echte" Nordic Chips umgelöteten nRF24 Transceiver. Der ATmega328 hats überlebt.

Also wenn der Hersteller für den TP4056 8V oder für den LTC1475 20V ABSOLUTE MAXIMUM RATINGS angibt, dann könnte das einen Grund haben.

Und ja, VDE und CE Zeichen sind absolut nichts wert. Kannst Du bei der Bestellung beim Chinesen einfach mit ankreuzen, die machen Dir da auch das Zeichen der Sternenflotte drauf, wenn Du willst.
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Beitragvon pluto » 11. Jun 2019, 23:06 Re: Stromsparendes Gerät für FPC

Timm Thaler hat geschrieben:ABSOLUTE MAXIMUM RATINGS
·Input Supply Voltage(V CC) -0.3V~8V

Ja das ist der Chip... aber ich verwende ein "board"... mit etwas anderen Konfiguationen. So kann ich es mit meinen 18350 Zellen Verwenden.
Das Board schaltet ab, zwischen 2,5V und 4,3V, die Spannung vom einem 18650. Weiß ja nicht welches Datenblatt du gelesen hast...4

Timm Thaler hat geschrieben:Also wenn der Hersteller für den TP4056 8V oder für den LTC1475 20V ABSOLUTE MAXIMUM RATINGS angibt, dann könnte das einen Grund haben.

Das mag ein Grund haben, ja, aber es hängt ja auch davon ab, welche Komponenten man an den "chip" anschließt... und somit konfiguriert.
ich meine jetzt solche Boards:
https://www.amazon.de/Muzoct-10Pcs-TP40 ... way&sr=8-7

Timm Thaler hat geschrieben:Und ja, VDE und CE Zeichen sind absolut nichts wert. Kannst Du bei der Bestellung beim Chinesen einfach mit ankreuzen, die machen Dir da auch das Zeichen der Sternenflotte drauf, wenn Du willst.

Ja, wenn du Netzteile aus China bestellt vielleicht, aber wenn du von einem Namen haften Hersteller bestellt, ist das schon was wert.
z.b. von MW(so hieß der glaube ich)...
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Beitragvon af0815 » 12. Jun 2019, 06:47 Re: Stromsparendes Gerät für FPC

pluto hat geschrieben:
Timm Thaler hat geschrieben:Und ja, VDE und CE Zeichen sind absolut nichts wert. Kannst Du bei der Bestellung beim Chinesen einfach mit ankreuzen, die machen Dir da auch das Zeichen der Sternenflotte drauf, wenn Du willst.

Ja, wenn du Netzteile aus China bestellt vielleicht, aber wenn du von einem Namen haften Hersteller bestellt, ist das schon was wert.
z.b. von MW(so hieß der glaube ich)...

Und wo glaubst du bestellt der namhafte Hersteller ?!

35 Jahr in der Industrie bei einem internationalen Konzern mit Produktionsstäntten in Osteuropa, China, Philipinien,... prägen schon. Grundlegend haftet der 'in Verkehr' bringende in der EU. Nur bei Importen kannst das schon mal du selbst sein :shock: VDE Zeichen sind nur soviel Wert, wie derjenige der dafür Garantiert (= derjenige der das Bestätigt). Der Chinese produziert nur, Garantieren sollte/muss der Inverkehrbringer. Deswegen kannst du das beim Produzenten einfach anklicken :-) Ja ja das Recht ist ein Hund.
Blöd kann man ruhig sein, nur zu Helfen muss man sich wissen (oder nachsehen in LazInfos/LazSnippets).
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Beitragvon Timm Thaler » 12. Jun 2019, 12:00 Re: Stromsparendes Gerät für FPC

pluto hat geschrieben:ich meine jetzt solche Boards:


Ja und? Die sind für 5V USB. Du willst mir nicht wirklich erzählen, dass Du damit LiIon aus einer 12V Versorgung lädst.
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Beitragvon pluto » 12. Jun 2019, 13:05 Re: Stromsparendes Gerät für FPC

af0815 hat geschrieben:Und wo glaubst du bestellt der namhafte Hersteller ?!

Natürlich auch in Fernost, aber zu ganz anderen Anforderungen. Einen Adapter oder Netzteil von
Meanwell vertraue ich mehr, als irgendein Noname Netzteil von Fernost.
Sonst wären die ganzen Sicherheitszeichen ja nichts wert. Ihr könnt euch auch selbst ein Netzteil bauen, wenn ihr das meint. Dann haftet ihr halt.

Timm Thaler hat geschrieben:Ja und? Die sind für 5V USB. Du willst mir nicht wirklich erzählen, dass Du damit LiIon aus einer 12V Versorgung lädst.

Dafür gibt es andere Boards. Es gibt Fertige Board's für 3S4P(ich glaube so heißen sie) Schaltungen. Die mit 12V versorgt werden.
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Beitragvon Timm Thaler » 12. Jun 2019, 13:30 Re: Stromsparendes Gerät für FPC

pluto hat geschrieben:Dafür gibt es andere Boards. Es gibt Fertige Board's für 3S4P(ich glaube so heißen sie) Schaltungen. Die mit 12V versorgt werden.


Was nichts dran ändert, dass der TP keine 12V abkann. Und eine 3S Ladeschaltung möglicherweise keine 24V Jump-Start, und schon gar keine 100V Transienten.

Bei Deinen Boards wird der Akku durch die Schutzschaltung abgeklemmt, wenn die Spannung über dem Akku > 4.2V oder < 2.5V ist. Aber: Der Ausgang liegt direkt hinter dem TP, und wenn der TP wegen Überspannung durchschlägt bekommt der Ausgang die volle Eingangsspannung ab.

Schaltpläne zu den TP-Boards mit und ohne Akkuschutzschaltung (viele Akkus habe die eingebaut) gibts im Netz.
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Beitragvon pluto » 13. Jun 2019, 13:48 Re: Stromsparendes Gerät für FPC

Timm Thaler hat geschrieben:Was nichts dran ändert, dass der TP keine 12V abkann. Und eine 3S Ladeschaltung möglicherweise keine 24V Jump-Start, und schon gar keine 100V Transienten.

Stimmt, darum ein 12V nach 5V Adapter... Dank dem Akku, ist der Strom jedoch recht "Sauber"...
Es gibt jedoch Board's die auch mit 12V geladen werden können.

Theoretisch könnte man das Modul auch mit Solar Betreiben und es wäre unabhängig vom Board Netzt....
Oder aber man sollte hier Trend Travos einsetzten.... dann wäre es wohl noch sicherer...

Timm Thaler hat geschrieben:Bei Deinen Boards wird der Akku durch die Schutzschaltung abgeklemmt, wenn die Spannung über dem Akku > 4.2V oder < 2.5V ist. Aber: Der Ausgang liegt direkt hinter dem TP, und wenn der TP wegen Überspannung durchschlägt bekommt der Ausgang die volle Eingangsspannung ab.

Es gibt jedoch noch in der Regel ein Mosfett, ich weiß jedoch nicht was passiert, wenn der durchbrennt...

Timm Thaler hat geschrieben:Schaltpläne zu den TP-Boards mit und ohne Akkuschutzschaltung (viele Akkus habe die eingebaut) gibts im Netz.

Es gibt wie immer viele Lösungen, für das Problem der "Stromversorgung", wenn es denn ein Problem ist.

Vielleicht wäre es auch eine Lösung, wie das in den Funktsteckdosen gemacht wird. Wenn man sich das zutraut...Viel strom wird ja nicht benötigt.

Das einfachste wäre wohl ein 12V auf 5V Adapter zu kaufen, der nicht so billig ist und aus Deutschland kommt(egal wo er auch produziert wird)...
Wenn er von Reichelt zum Beispiel kommt, kann man in der Regel davon ausgehen, dass es sicher ist.
Wenn man direkt in China bestellt, weiß man oft nicht was man da überhaupt bestellt... wobei ich hatte bisher kaum Probleme damit.
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Beitragvon Timm Thaler » 13. Jun 2019, 16:49 Re: Stromsparendes Gerät für FPC

pluto hat geschrieben:Es gibt jedoch noch in der Regel ein Mosfett, ich weiß jedoch nicht was passiert, wenn der durchbrennt...


Der liegt in Reihe zum Akku, wenn er öffnet, ist der Akku geschützt, aber nicht die Schaltung hinter dem Board, die bekommt volle Eingangsspannung. Wenn er durchlegiert, sprich kurzschließt, bekommt der Akku die volle Spannung.

pluto hat geschrieben:Wenn er von Reichelt zum Beispiel kommt, kann man in der Regel davon ausgehen, dass es sicher ist.


Nein, kann man nicht. Gerade zum Beispiel das Goobay Zeug ist billigster Billigkram, und üblicherweise steht auf drauf "Nicht bei laufendem Motor betreiben". Was natürlich keiner beachtet, wenn er während der Fahrt sein Handy laden will. Ich auch nicht. Das ist einfach Glücksache.

Die Schutzbeschaltung ist eine Feinsicherung. Eine bessere Schutzbeschaltung sieht noch eine TVS-Diode vor. Eine noch bessere eine Drossel in Reihe zur Begrenzung von Stromspitzen durch die TVS. Und einen Spannungswandler mit ausreichend hoher maximaler Eingangsspannung. Es ist ja nicht so, dass es diese Bauteile nicht gäbe, aber sie kosten halt zusätzlich Geld und Platz.

Wenn ich mir eine Stromversorgung fürs Auto bauen müsste, würde ich das genauso wie oben gezeigt machen. Eigentlich wollte ich das schon gemacht haben, wenn im Urlaub dann wieder mehrere Handys, Akkus für die Kamera... während der Fahrt geladen werden wollen. Aber - zu viele Projekte.
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Beitragvon pluto » 13. Jun 2019, 18:22 Re: Stromsparendes Gerät für FPC

Timm Thaler hat geschrieben:Nein, kann man nicht. Gerade zum Beispiel das Goobay Zeug ist billigster Billigkram, und üblicherweise steht auf drauf "Nicht bei laufendem Motor betreiben".

Das stimmt, wenn du aber ein Netzteil von MeanWell oder wie die heißen nimmst, ist das deutlich besser(sicherer).

Timm Thaler hat geschrieben:Was natürlich keiner beachtet, wenn er während der Fahrt sein Handy laden will. Ich auch nicht. Das ist einfach Glücksache.

Was ist Glücksache? Ob die Autobatterie Strom liefert oder nicht?

Wir haben doch folgendes:
1. Ein Wohnwagen der auf einem Campingplatz steht

2. Dieser kann an 220V Angeschlossen sein oder eben nicht.

3. Wenn dieser an 220V angeschlossen ist, wird wohl eine Schaltung im Wagen dafür sorgen, dass die Batterie Aufgeladen wird.
Das hier 220V anliegen ist praktisch ausgeschlossen.

4. Wenn er nicht an 220V hängt, gibt es die Auto Batterie, die sollte "Sauberen" Strom liefern. Sonst würde irgendwas, völlig falsch laufen.

5. Wenn er den Wohnwagen Startet, wird natürlich "kurz" mehr als 12V anliegen bis 16V oder so habe ich mal gehört.
Auch hier kann es nicht sein, dass eine Deutlich Höhrer Spannung anliegt.

Wenn du jetzt nur Billig Geräte im Blick hast, gebe ich dir völlig recht, hier ist es reine Glücksache, ob sie sicher genug sind oder eben nicht.
Wenn du jetzt aber Teuere Geräte kaufst, solltest du dich drauf verlassen können. Gerade wenn sie zu Recht Irgendwelche Sicherheitssigel tragen.
Weil im zweifel würde dann der Hersteller haften(soweit ich weiß).... wenn er in China herstellt, wird er wohl auch sagen: Ich möchte es so und so haben und nicht so und so.

Ein Beispiel:
Ein bekannter aus dem Verein, hat eine Platine Layout hergestellt für das REM. Diese Platine Arbeitet mit 0,5 KV. Er hat extra eine "Markierung" angebracht, die im Prinzip keine Elektrische Funktion erfüllt sondern nur dazu dient, zu prüfen wie gut die die Ebenen verbunden sind oder so... Die Chinesen haben extra per E-mail nach gefragt, ob das so sein soll oder ein Fehler ist. Sie achten also schon darauf, was sie wie tun, wenn Möglich. Das machen natürlich nicht alle.
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Beitragvon Timm Thaler » 13. Jun 2019, 22:14 Re: Stromsparendes Gerät für FPC

pluto hat geschrieben:5. Wenn er den Wohnwagen Startet, wird natürlich "kurz" mehr als 12V anliegen bis 16V oder so habe ich mal gehört.
Auch hier kann es nicht sein, dass eine Deutlich Höhrer Spannung anliegt.


Sagmal, liest Du eigentlich auch, was andere schreiben, oder hängst Du nur Deinen eigenen Vermutungen nach?

Wenn der Wohnwagen angehängt auf der Fähre steht und die Batterie leer ist, weil er vergessen hat das Licht auszuschalten, und der Wohnwagen das Entladen der Fähre behindert, wird da nicht lange gefackelt und das Auto per Jumpstart aus der nächstbesten LKW-Batterie gestartet, 24-28V. In dem Moment denkt keiner dran, vorher den "Bordcomputer" im Wohnwagen abzuklemmen. Kfz-Komponenten müssen das abkönnen.

Wenn der Wohnwagen am Autobordnetz hängt und das Auto fährt, um den Wohnwagen woanders hin zu bewegen, können da Transienten zwischen -100V und 100V auftreten, durch abfallende Relais (Abschaltinduktionsspannung), schlechte Masseführung.

Es ist nun wirklich nicht so schwer, eine Spannungsversorgung Kfz-Bordnetz-tauglich zu machen, die Schaltungen dazu habe ich oben gepostet, zur Not kann man das alles auf Lochraster löten. Da muss man doch nicht ewig rumdiskutieren, ob nicht vielleicht doch und unter bestimmten Umständen. Man macht das entweder ordentlich oder man lebt halt mit dem Risiko, dass es im Zweifelsfall kracht.
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Beitragvon pluto » 14. Jun 2019, 00:42 Re: Stromsparendes Gerät für FPC

Timm Thaler hat geschrieben:Wenn der Wohnwagen angehängt auf der Fähre steht und die Batterie leer ist, weil er vergessen hat das Licht auszuschalten, und der Wohnwagen das Entladen der Fähre behindert, wird da nicht lange gefackelt und das Auto per Jumpstart aus der nächstbesten LKW-Batterie gestartet, 24-28V. In dem Moment denkt keiner dran, vorher den "Bordcomputer" im Wohnwagen abzuklemmen. Kfz-Komponenten müssen das abkönnen.

Ja, dann sollte man lieber die Schaltung bis 30V auslegen....

Timm Thaler hat geschrieben:Wenn der Wohnwagen am Autobordnetz hängt und das Auto fährt, um den Wohnwagen woanders hin zu bewegen, können da Transienten zwischen -100V und 100V auftreten, durch abfallende Relais (Abschaltinduktionsspannung), schlechte Masseführung.


Timm Thaler hat geschrieben:Es ist nun wirklich nicht so schwer, eine Spannungsversorgung Kfz-Bordnetz-tauglich zu machen, die Schaltungen dazu habe ich oben gepostet, zur Not kann man das alles auf Lochraster löten. Da muss man doch nicht ewig rumdiskutieren, ob nicht vielleicht doch und unter bestimmten Umständen. Man macht das entweder ordentlich oder man lebt halt mit dem Risiko, dass es im Zweifelsfall kracht.

Ich lese zwar die Beiträge, ich sehe aber das Problem nicht. Wenn ich ein 12V/24V USB Adapter kaufe(eins, welches teuer ist und dem man das zutraut), ist das Problem für mich gelöst, weil das ist für genau sowas was du oben beschrieben hast, ausgelegt. Sonst hätte das keine Gültigen Sicherheits Zeichen(und ja, die CE und VDE Zeichen sind nun mal in Deutschland wichtig, wenn du da eins drauf klebst, zahlt im Falle eines Falles, nicht die Versicherung.).

Die Schaltung habe ich mir noch mal angesehen, die mag zwar aus deiner Sicht Sicher sein, aber sie hat keine CE oder VDE Zeichen(und komm jetzt nicht wieder damit, dass sie nicht wert sind, in Deutschland wird nun mal auf sowas Wert gelegt, sonst könntest du sogar Probleme mit dem TÜV bekommen).
D.H., wenn die Schaltung Feuer fängt, weil irgendwas mit der Schaltung ist, hast du ein Problem mit der Versicherung. Darum würde ich keine eigene Stromversorgung bauen für ein Wohnwagen oder
allgemein.

Die Frage ist ja im Prinzip auch eine ganz anderen, als die Stromversorgung. Wenn man sich den Titel genauer anschaut.
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Beitragvon six1 » 14. Jun 2019, 06:40 Re: Stromsparendes Gerät für FPC

Die Schaltung oben hat keine CE Zeichen???? :oops: :shock:

Ich glaube, du bist raus... :twisted:
Gruß, Michael
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Beitragvon Timm Thaler » 14. Jun 2019, 10:41 Re: Stromsparendes Gerät für FPC

pluto hat geschrieben:wenn du da eins drauf klebst


Ähm, jeder Inverkehrbringer, sprich Hersteller oder Importeur darf in Dtland ein CE-Zeichen draufkleben. Das CE-Zeichen ist eine Konformitätserklärung des Herstellers, mit der er erklärt, dass er gängige Standards einhält. Dazu muss er weder was geprüft haben noch was prüfen lassen. Glaub mir, ich stelle Geräte her, ich hab mich damit beschäftigt.
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