Also ich wollte weder etwas schlecht machen noch nörgeln. Zufällig mache ich mit Python und Qt was und der Beitrag klang so das Python mit GUI nicht geht oder schwer geht. Und in meinen Augen stimmt das halt nicht und habe geschrieben. Ich denke nicht das es die Meinung von Leuten nicht sonderlich beeinflusst.Niesi hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 16:16 Wir wollen Leuten zeigen, dass es sich durchaus lohnen kann, auch mit FreePascal und Lazarus zu arbeiten. Da braucht's keine Nörgelei vom Balkon der Muppetshow ...
Lazarus bringt Leute zum staunen
Re: Lazarus bringt Leute zum staunen
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Re: Lazarus bringt Leute zum staunen
Es war eine wissenschaftliche Untersuchung über die Effizienz von "Programmiersprachen". Da sollte auch rauskommen, wie gut "Interpretersprachen" gegen "Compilersprachen" abschneiden.Mathias hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 19:03Kann das stimmen, das Interpreter gleich gestuft sind wie echte Compiler ?Siehe. Und staune ...
Vor allem, weil immer so viele hinter der Sau herlaufen, die gerade durchs Dorf getrieben wird und das soooo schick finden ...
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Re: Lazarus bringt Leute zum staunen
Interpreter der ersten Generation waren langsam, mittlerweile ist das vorbei. Je nach Sprache können sie mit kompilierten Sprachen durchaus konkurrieren.Mathias hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 19:03Kann das stimmen, das Interpreter gleich gestuft sind wie echte Compiler ?Siehe. Und staune ...
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Mathias
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Re: Lazarus bringt Leute zum staunen
Dies habe ich schon gehört, JAVA gehört meines Wissens dazu. Da wird der code zu Echtzeit kompiliert. Jede Funktion wird nur einmal kompiliert und wen sie mal im Speicher ist, bleibt sie binär. Das hat den Vorteil, das der code immer für die aktuelle CPU optimiert wird.Interpreter der ersten Generation waren langsam, mittlerweile ist das vorbei. Je nach Sprache können sie mit kompilierten Sprachen durchaus konkurrieren.
Als Beispiel, bei Pascal muss man den Code verschieden kompilieren, zB. für den 386er, Pentium MMX, oder i7, bei JAVA man es nur einmal..
Ob Python die auch macht ?
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Re: Lazarus bringt Leute zum staunen
Damit ist Java aber auch keine Interpretersprache - während Python-Programme tatsächlich extrem langsam und energiefressend sind. Dafür ist es halt schnell hingetippt. Quick and dirty eben.
Die Tabelle hier ist von 2017, da kann sich einiges geändert haben:
Wer sich für den ganzen Bericht interessiert: https://greenlab.di.uminho.pt/wp-conten ... perSLE.pdf
Was natürlich stimmt: Es kommt halt darauf an, was und wofür die Software benötigt wird.
Ihr könnt auch selbst testen, hier https://codeforces.com/blog/entry/10024?locale=en können Quelltexte heruntergeladen werden und dann selbst zum Testen verwendet werden. Ist auch nicht ganz neu. Die Ergebnisse von damals:
Ich denke, letztendlich kommt es darauf an, wie und was die Programmierenden entwickeln. Schlecht programmierte Software in C kann durchaus langsamer, energieineffizienter und speicherhungriger sein als eine in Pascal entickelte Anwendung.
Die entscheidende Frage ist: Welches Werkzeug ermöglicht gute Entwicklungsarbeit?
Und da schneidet die Lazarus IDE nicht schlecht ab. Daher halte ich es wie Theo: Erst mal sehen, ob sich das in FreePascal und Lazarus gut entwickeln lässt ...
Die Tabelle hier ist von 2017, da kann sich einiges geändert haben:
Wer sich für den ganzen Bericht interessiert: https://greenlab.di.uminho.pt/wp-conten ... perSLE.pdf
Was natürlich stimmt: Es kommt halt darauf an, was und wofür die Software benötigt wird.
Ihr könnt auch selbst testen, hier https://codeforces.com/blog/entry/10024?locale=en können Quelltexte heruntergeladen werden und dann selbst zum Testen verwendet werden. Ist auch nicht ganz neu. Die Ergebnisse von damals:
Ich denke, letztendlich kommt es darauf an, wie und was die Programmierenden entwickeln. Schlecht programmierte Software in C kann durchaus langsamer, energieineffizienter und speicherhungriger sein als eine in Pascal entickelte Anwendung.
Die entscheidende Frage ist: Welches Werkzeug ermöglicht gute Entwicklungsarbeit?
Und da schneidet die Lazarus IDE nicht schlecht ab. Daher halte ich es wie Theo: Erst mal sehen, ob sich das in FreePascal und Lazarus gut entwickeln lässt ...
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Warf
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Re: Lazarus bringt Leute zum staunen
Vielleicht solltest du den Text mal lesen, dann würdest du dich nicht so blamieren. Ich hab nie angezweifelt das Python weniger Energieeffizient ist als Pascal, was ich sage ist das für die meisten use-cases Energieeffizienz kein relevanter Faktor ist.
Wenn deine Software nur 0.1% der Zeit die sie Läuft die CPU hooked und die restliche Zeit Suspendiert auf Betriebsystem Events wartet, ist die Energieffizienz absolut und komplett egal weil 99.9% des Energieverbrauchs durch die restliche Umgebung (OS, andere Software, Hardwarekomponenten, etc.) entsteht.
Das nächste mal wenn ich ein Mandelbrot oder eine n-body physics simulation auf einem Raspi o.ä. laufen lasse ist das bestimmt sehr relevant für mich... Bisher kam ich aber noch nie in die VerlegenheitNiesi hat geschrieben: Sa 14. Feb 2026, 09:50 Wer sich für den ganzen Bericht interessiert: https://greenlab.di.uminho.pt/wp-conten ... perSLE.pdf
Was natürlich stimmt: Es kommt halt darauf an, was und wofür die Software benötigt wird.
Wobei ich Zugeben muss, mit meinem Lidar Scanner kam ich zu dem Punkt das das Rendering mit Pascal viel zu langsam war und ich deshalb auf C++ umsteigen musste damit ich eine vernünftige Framerate hinbekomme
Gegenfrage: Nenn mir mal deine 3 letzten Projekte an denen du gearbietet hast und warum Energieffizenz so ausschlaggebend dafür ist
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Mathias
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Re: Lazarus bringt Leute zum staunen
Für ein Mandelbrot gibt es neue Ansätze, diese Berechnung jagt man am besten durch die GPU. Da bekommt er richtig power.Das nächste mal wenn ich ein Mandelbrot oder eine n-body physics simulation auf einem Raspi o.ä. laufen lasse ist das bestimmt sehr relevant für mich... Bisher kam ich aber noch nie in die Verlegenheit
Sogar auf meinen dazumal älteren PC mit i7, lief es mit der integrierten GPU schneller als mit der FPU. Mit eine GeForce wir da noch einiges mehr kommen.
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