Delphi Community Edition

Für sonstige Unterhaltungen, welche nicht direkt mit Lazarus zu tun haben

Re: Delphi Community Edition

Beitragvon mschnell » 15. Jan 2019, 14:50 Re: Delphi Community Edition

fliegermichl hat geschrieben:Android Anwendungen muss ich somit nach wie vor mit Java machen (leider)

Da solle aber in jedem Fall "Elements" (z.B. mit Object Pascal) gehen ...
Ich habe nur keine Ahnung, wie man da die GUI macht,

-Michael
mschnell
 
Beiträge: 3360
Registriert: 11. Sep 2006, 09:24
Wohnort: Krefeld
OS, Lazarus, FPC: svn (Window32, Linux x64, Linux ARM (QNAP) (cross+nativ) | 
CPU-Target: X32 / X64 / ARMv5
Nach oben

Beitragvon pluto » 15. Jan 2019, 15:02 Re: Delphi Community Edition

Da solle aber in jedem Fall "Elements" (z.B. mit Object Pascal) gehen ...
Ich habe nur keine Ahnung, wie man da die GUI macht,

Ich glaube, dass die GUI kein echtes Problem da stellt, sondern vielmehr die ganzen andere Dinge, die ein Smartphone ausmachen z.b.
Bluetooth
Verschiedene Sensoren
Zugriffe auf die Kontakte
Zugriffe auf die SMS
und soweiter.... Also um das ganze drumherum...
MFG
Michael Springwald
Aktuelles Projekt: ContentManager2(Ehmals NoteManager2).
pluto
Lazarusforum e. V.
 
Beiträge: 7009
Registriert: 19. Nov 2006, 12:06
Wohnort: Oldenburg(Oldenburg)
OS, Lazarus, FPC: Linux Mint 19.2 | 
CPU-Target: AMD
Nach oben

Beitragvon mschnell » 15. Jan 2019, 15:27 Re: Delphi Community Edition

Meinst Du "All die Dinge die in den Libraries allgemeiner IDEs wie "XE" und "Elements" nicht bereits implementiert sind ?

Da kannst Du absolut recht haben. Wenn ein Großteil eines Projektes in Anpassungen an von der IDE nicht unterstützten Features besteht, ist das natürlich ärgerlich.

-Michael
mschnell
 
Beiträge: 3360
Registriert: 11. Sep 2006, 09:24
Wohnort: Krefeld
OS, Lazarus, FPC: svn (Window32, Linux x64, Linux ARM (QNAP) (cross+nativ) | 
CPU-Target: X32 / X64 / ARMv5
Nach oben

Beitragvon Warf » 15. Jan 2019, 15:36 Re: Delphi Community Edition

Also eure Probleme mit Java und dem Android SDK kann ich nicht verstehen, bei mir hats out of the box nach der Installation funktioniert, er hat das Android SDK und Java nach der Installation direkt gefunden und meckert nicht rum.

Soweit ich es beurteilen kann ist es viel einfacher als das originale Android Studio, bei dem ich beim ersten Start c.a. 2 Studen gebraucht habe, mit jeder menge Heck meck, um ein leeres Projekt zu kompilieren.

Wenn ihr bereits ein Android SDK oder Java installiert habt, müsst ihr natürlich die Pfade in den Optionen selbst anpassen, es scannt nicht automatisch euer Dateisystem. Ansonsten funktioniert es wunderbar und fehlerfrei.
Warf
 
Beiträge: 1241
Registriert: 23. Sep 2014, 16:46
Wohnort: Aachen
OS, Lazarus, FPC: MacOS | Win 10 | Linux | 
CPU-Target: x86_64
Nach oben

Beitragvon Warf » 15. Jan 2019, 15:41 Re: Delphi Community Edition

mschnell hat geschrieben:Hast Du Dir auch mal RemObjects "Elements" angeschaut ? Die haben auch eine kostenlose Version, die allerdings kein Pascal, C# und Java kann (wie die Voll-Version), sondern nur Swift. Übersetzt aber neben Android und iOS auch für Browser-basiertes WebAsm.



-Michael


Was mich an diesen ganzen WebApp basierten Cross Platform lösungen stört ist einfach die Tatsache das sie immer einen Browser zum laufen benötigen. Das heißt selbst die Kleinste App, ein leeres Fenster, braucht mindestens 100-200 MB ram, sowie sehr viel Leistung (und damit auch viel mehr Strom als nötig). Das ist mMn. für die allermeisten Apps nicht gerechtfertigt. Das ist vergleichbar zu einer VM mit dem Linux Kernel nur um einen SSH Clienten auszuführen
Warf
 
Beiträge: 1241
Registriert: 23. Sep 2014, 16:46
Wohnort: Aachen
OS, Lazarus, FPC: MacOS | Win 10 | Linux | 
CPU-Target: x86_64
Nach oben

Beitragvon pluto » 15. Jan 2019, 16:33 Re: Delphi Community Edition

Was mich an diesen ganzen WebApp basierten Cross Platform lösungen stört ist einfach die Tatsache das sie immer einen Browser zum laufen benötigen.

Vielleicht ist eine WebBasierte Anwendung, einfach, einfacher zu schreiben, als eine Native App.... Ich finde eine WebBasierte Anwendung einfach, universeller Einsetzbar, als eine Native...
MFG
Michael Springwald
Aktuelles Projekt: ContentManager2(Ehmals NoteManager2).
pluto
Lazarusforum e. V.
 
Beiträge: 7009
Registriert: 19. Nov 2006, 12:06
Wohnort: Oldenburg(Oldenburg)
OS, Lazarus, FPC: Linux Mint 19.2 | 
CPU-Target: AMD
Nach oben

Beitragvon Warf » 16. Jan 2019, 03:59 Re: Delphi Community Edition

pluto hat geschrieben:Vielleicht ist eine WebBasierte Anwendung, einfach, einfacher zu schreiben, als eine Native App.... Ich finde eine WebBasierte Anwendung einfach, universeller Einsetzbar, als eine Native...


Ich behaupte einfach mal das, außer für Anfänger eventuell, dem nicht so ist. Ich denke ich würde in Lazarus nicht länger als jemand mit JavaScript brauchen um z.b. Einen Chat zu schreiben der auf Windows Linux und Mac gleichermaßen läuft. Genauso denke ich ein erfahrener Java Entwickler wird nicht länger brauchen oder ein erfahrener C++ Entwickler mit QT.

Das Problem ist das es kaum einheitliche Frameworks für den mobilen Bereich gibt, und JavaScript als websprache hingegen auf allen Systemen gleich laufen muss. Das ist aber kein Vorteil von JavaScript, das hat mehr was damit zu tun das Google praktisch alle Paradigmen der desktopentwicklung über Board geworfen hat und gesagt hat App Development soll ganz anders laufen. Währenddessen hat Apple eh sein eigenes Ding gemacht (zur Verteidigung ist es aber genauso wie Mac Programmierung) und Microsoft hat als einziges auf das bereits bekannte System wie es sowohl bei .Net, winapi oder auch qt seit fast 30 Jahren zum Einsatz kommt.
Aber grade z.b. Delphi’s firemonkey oder mobiles QT zeigt das man (mit genug Aufwand) auch solche Bibliotheken haben kann.
Die sind aber alles andere als kostenlos, und damit ist Webtechnologie die eine der einzigen realen Möglichkeiten die überbleiben, obwohl es die denkbar schlechteste Möglichkeit ist (vor allem mit Hinblick auf akku Laufzeit wär alles außer webdev besser)

Ich habe mir mal auf ein altes android Gerät ein Linux gespielt, und auch wenn es in der Alpha Phase nahezu unbenutzbar, aber allein dadurch das es statt irgendwelcher abstrusen neuen Ideen auf altbekannte Technologien setzt ist es einfach viel besser durchdacht, ohne das man auf was verzichten muss.
So kann ich um ne Anwendung für Linux mobile zu testen einfach über ssh den gdb benutzen was z.b. Visual studio mit grafischen Tools Unterstützt. Unter android muss ich mit dem adb erst mal ein komplett neues Tool lernen und hab dann nicht mal im Ansatz die Kontrolle die ich über ssh hab. Und das ist sogar viel weniger Aufwand für die Entwickler des Betriebssystems, da das einzige was gemacht werden muss ist bei usb Verbindung ein privates Netzwerk zwischen dem pc und dem Handy aufgemacht wird. Alles weitere, sei es Netzwerk tethering, file Transfer, etc. Kann dann sicher über Programme gemacht werden die seit mehreren Jahrzehnten bekannt, gut getestet und einfach zu verwenden sind. Nichts davon trifft auf android oder iOS Tools zu. Mal ganz davon abgesehen das ich anwendungen für das System in ganz normalen Sprachen wie C++ mit altbekannten Bibliotheken wie QT schreiben kann ohne komplett neue Paradigmen zu lernen, oder wie für Android ein Java zu benutzen das nicht mal mit echtem Desktop Java kompatibel ist, ich also praktisch alles von vorne lernen muss.
(Ich geh mal davon aus das wahrscheinlich sogar Lazarus Programme recht einfach drauf laufen könnte, immerhin gibt’s nen Arm Fpc und Lazarus qt Support, hab es aber noch nicht ausgetestet)

Sobald es ein benutzbares mobiles Linux gibt werde ich android nie wieder anfassen.

Der Beitrag wurde zwar etwas länger als ursprünglich gewollt, aber das musste einfach mal raus. Es kann doch nicht sein das ein komplett unbenutzbares System wie Plasma mobile, welches erst seit kurzem entwickelt wird, durch nur kleine designentscheidungen in der Anwendung angenehmer ist als eine Technologie die Google jetzt seit mittlerweile mehr als 10 Jahren entwickelt wird
Warf
 
Beiträge: 1241
Registriert: 23. Sep 2014, 16:46
Wohnort: Aachen
OS, Lazarus, FPC: MacOS | Win 10 | Linux | 
CPU-Target: x86_64
Nach oben

Beitragvon fliegermichl » 16. Jan 2019, 09:35 Re: Delphi Community Edition

Genau, das war es mir auch wert es zu testen. Es war aber wohl eher ein "Versprecher" :-)
fliegermichl
Lazarusforum e. V.
 
Beiträge: 408
Registriert: 9. Jun 2011, 08:42
Wohnort: Echzell
OS, Lazarus, FPC: Winux (L 2.0.7 FPC 3.04) | 
CPU-Target: 32/64Bit
Nach oben

Beitragvon mschnell » 16. Jan 2019, 10:25 Re: Delphi Community Edition

Warf hat geschrieben:Also eure Probleme mit Java und dem Android SDK kann ich nicht verstehen, bei mir hats out of the box nach der Installation funktioniert, er hat das Android SDK und Java nach der Installation direkt gefunden und meckert nicht rum.


Mit der "Community Edition" ? Mit der Full Version ging es bei meinem Kollegen auch problemlos.

Eigentlich sollte "Community" dieselbe Software seien. Dann verstehe ich nicht warum es bei Fliegermichl und mir nicht funktioniert.

Was tun ? (OffTopic hier :( )
-Michael
mschnell
 
Beiträge: 3360
Registriert: 11. Sep 2006, 09:24
Wohnort: Krefeld
OS, Lazarus, FPC: svn (Window32, Linux x64, Linux ARM (QNAP) (cross+nativ) | 
CPU-Target: X32 / X64 / ARMv5
Nach oben

Beitragvon pluto » 16. Jan 2019, 13:52 Re: Delphi Community Edition

Ich behaupte einfach mal das, außer für Anfänger eventuell, dem nicht so ist. Ich denke ich würde in Lazarus nicht länger als jemand mit JavaScript brauchen um z.b. Einen Chat zu schreiben der auf Windows Linux und Mac gleichermaßen läuft. Genauso denke ich ein erfahrener Java Entwickler wird nicht länger brauchen oder ein erfahrener C++ Entwickler mit QT.

Mag sein.... Wenn ich mir die Anleitungen ansehe, wie man "Lazarus" dazu bekommt Android Anwendungen zu schreiben und ich bin kein Anfänger mehr, sage ich mir: Nein, danke...
Mag sein, dass es inzwischen deutlich einfacher geworden ist.

Ich denke aber auch, für Firmen könnten WebAnwendungen einfach "Günstiger" sein, als Native Anwendungen oder?

Aber grade z.b. Delphi’s firemonkey oder mobiles QT zeigt das man (mit genug Aufwand) auch solche Bibliotheken haben kann.

Ja, aber wie lange hat das gebraucht? So solche Bibliotheken müssen Entwickelt werden und getestet werden. Sie müssen auf Zahlreichen Android Geräten laufen....

Die sind aber alles andere als kostenlos, und damit ist Webtechnologie die eine der einzigen realen Möglichkeiten die überbleiben, obwohl es die denkbar schlechteste Möglichkeit ist (vor allem mit Hinblick auf akku Laufzeit wär alles außer webdev besser)

Da stimme ich dir zu...

Eigentlich sollte "Community" dieselbe Software seien. Dann verstehe ich nicht warum es bei Fliegermichl und mir nicht funktioniert.

Vielleicht fehlen einfach nur wichtige Möglichkeiten in der "Kostenlosen" Version... aber dann wäre sie aufjedenfall unbrauchbar und komplett Sinnlos...
MFG
Michael Springwald
Aktuelles Projekt: ContentManager2(Ehmals NoteManager2).
pluto
Lazarusforum e. V.
 
Beiträge: 7009
Registriert: 19. Nov 2006, 12:06
Wohnort: Oldenburg(Oldenburg)
OS, Lazarus, FPC: Linux Mint 19.2 | 
CPU-Target: AMD
Nach oben

Beitragvon mschnell » 16. Jan 2019, 16:06 Re: Delphi Community Edition

pluto hat geschrieben:Vielleicht fehlen einfach nur wichtige Möglichkeiten in der "Kostenlosen" Version... aber dann wäre sie aufjedenfall unbrauchbar und komplett Sinnlos...

Laut Embarcadero ist es dieselbe Software nur mit anderer Lizensierung:

-> https://www.embarcadero.com/de/products/delphi/starter :
"Die Delphi Community Edition ist eine voll funktionsfähige IDE zum Erstellen von iOS-, Android-, Windows- und MacOS-Apps aus einer einzigen Delphi-Codebase (eingeschränkte kommerzielle Nutzungslizenz). "

-Michael
mschnell
 
Beiträge: 3360
Registriert: 11. Sep 2006, 09:24
Wohnort: Krefeld
OS, Lazarus, FPC: svn (Window32, Linux x64, Linux ARM (QNAP) (cross+nativ) | 
CPU-Target: X32 / X64 / ARMv5
Nach oben

Beitragvon pluto » 16. Jan 2019, 16:10 Re: Delphi Community Edition

-> https://www.embarcadero.com/de/products/delphi/starter :
"Die Delphi Community Edition ist eine voll funktionsfähige IDE zum Erstellen von iOS-, Android-, Windows- und MacOS-Apps aus einer einzigen Delphi-Codebase (eingeschränkte kommerzielle Nutzungslizenz). "

Dann müssen die Probleme wo anders liegen, wenn es bei einigen so leicht ist und bei andere nicht...
MFG
Michael Springwald
Aktuelles Projekt: ContentManager2(Ehmals NoteManager2).
pluto
Lazarusforum e. V.
 
Beiträge: 7009
Registriert: 19. Nov 2006, 12:06
Wohnort: Oldenburg(Oldenburg)
OS, Lazarus, FPC: Linux Mint 19.2 | 
CPU-Target: AMD
Nach oben

Beitragvon Warf » 16. Jan 2019, 16:23 Re: Delphi Community Edition

mschnell hat geschrieben:Mit der "Community Edition" ? Mit der Full Version ging es bei meinem Kollegen auch problemlos.

Eigentlich sollte "Community" dieselbe Software seien. Dann verstehe ich nicht warum es bei Fliegermichl und mir nicht funktioniert.

Was tun ? (OffTopic hier :( )
-Michael


Ja mit der Community Edition. Warum es bei mir Funktioniert und bei euch nicht kann ich nicht sagen, ich habe es mehr oder weniger ganz normal installiert (Unter Plattformen hab ich alle ausgewählt, unter Weitere Optionen hab ich Sampels, Help, JDK und Android SDK/NDK ausgewählt).
Versuch doch einfach mal das Android SDK und NDK per hand zu installieren und dann die Pfade in Delphi anzugeben.

Mag sein.... Wenn ich mir die Anleitungen ansehe, wie man "Lazarus" dazu bekommt Android Anwendungen zu schreiben und ich bin kein Anfänger mehr, sage ich mir: Nein, danke...
Mag sein, dass es inzwischen deutlich einfacher geworden ist.

Ich denke aber auch, für Firmen könnten WebAnwendungen einfach "Günstiger" sein, als Native Anwendungen oder?


Du musst nicht mal soweit gehen und Lazarus probieren, Android Studio, die offizielle Entwicklerplattform von Gockel ist auch deutlich komplizierter als z.B. Phone Gap oder Cordova. Das hat Gockel einfach extrem schlecht designed.
Es gibt ja ein paar Native Frameworks, Xamarin, QT Mobile, Firemonkey, die machen es einem sogar recht einfach, aber in der Professional Lizenz kosten die alle im vierstelligen bereich. Da ist klar das sich Unternehmen (und Privatpersonen) denken, nehm ich lieber Cordova das ist kostenlos, oder PhoneGap was zwar was kostet aber immernoch um einen Faktor 10 weniger als die Nativen Alternativen
Warf
 
Beiträge: 1241
Registriert: 23. Sep 2014, 16:46
Wohnort: Aachen
OS, Lazarus, FPC: MacOS | Win 10 | Linux | 
CPU-Target: x86_64
Nach oben

Beitragvon pluto » 16. Jan 2019, 17:07 Re: Delphi Community Edition

Du musst nicht mal soweit gehen und Lazarus probieren, Android Studio, die offizielle Entwicklerplattform von Gockel ist auch deutlich komplizierter als z.B. Phone Gap oder Cordova. Das hat Gockel einfach extrem schlecht designed.

Ja, da müsste ich aber erst mal wieder ein Haufen neuer Sachen mir aneignen... was bestimmt auch wieder einige Zeit brauchen.

Guter Code kostet ZEIT und Zeit wiederum kostet GELD... Vielleicht ist das einer der Gründe...

Es gibt ja ein paar Native Frameworks, Xamarin, QT Mobile, Firemonkey, die machen es einem sogar recht einfach, aber in der Professional Lizenz kosten die alle im vierstelligen bereich.

Unfassbar. Also hat man die Wahl: Unsummen Ausgeben für etwas Grundlegendes oder aber sich "kostenlos" durch schlechten Code wühlen...
MFG
Michael Springwald
Aktuelles Projekt: ContentManager2(Ehmals NoteManager2).
pluto
Lazarusforum e. V.
 
Beiträge: 7009
Registriert: 19. Nov 2006, 12:06
Wohnort: Oldenburg(Oldenburg)
OS, Lazarus, FPC: Linux Mint 19.2 | 
CPU-Target: AMD
Nach oben

Beitragvon Warf » 16. Jan 2019, 19:08 Re: Delphi Community Edition

pluto hat geschrieben:Unfassbar. Also hat man die Wahl: Unsummen Ausgeben für etwas Grundlegendes oder aber sich "kostenlos" durch schlechten Code wühlen...


Ich kann es Unternehmen wie Embarcadero, QT(Digia) oder Xamarin(Microsoft) nicht mal übel nehmen. Ein Cross Plattform Framework zu erstellen und zu warten ist extrem viel Aufwand (schau dir Lazarus an da hakt es immernoch an GTK 3, Cocoa und QT 5 Support), vor allem wenn man sich anschaut wie Unterschiedlich die Mobilen Systeme sind und das Apple zum Teil mit einem Versionsupdate einige API's komplett umstrukturieren/entfernen. Man kann Microsoft vorhalten was man will, aber die WinAPI ist gut durchdacht und auf Windows 10 funktionieren immernoch Windows 95 Programme, bei Mobilen Systemen ist das einfach nicht gegeben.

Aber immerhin sind Smartphones noch recht neu, in 10 Jahren gibt es eventuell viel mehr bessere Optionen, immerhin gibts von den ganzen Nativen Frameworks sogar kostenlose Versionen (mit eingeschränkten features oder lizenzen). Die großen 3 Desktop Betriebsysteme gibts ja schon mehr als 30 Jahre, während es Cross Plattform Frameworks auch erst wirklich seit 15-20 jahren gibt.
Warf
 
Beiträge: 1241
Registriert: 23. Sep 2014, 16:46
Wohnort: Aachen
OS, Lazarus, FPC: MacOS | Win 10 | Linux | 
CPU-Target: x86_64
Nach oben

» Weitere Beiträge siehe nächste Seite »
VorherigeNächste

Zurück zu Dies und Das



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

porpoises-institution
accuracy-worried