Weniger Freiheit durch den Staat

Für sonstige Unterhaltungen, welche nicht direkt mit Lazarus zu tun haben

Weniger Freiheit durch den Staat

Beitragvon Euklid » 6. Jun 2008, 20:50 Weniger Freiheit durch den Staat

Dass die "Paranoide Person im Rollstuhl", um einmal John zu zitieren, Online-Durchsuchungen zur Terrorismusbekämpfung einsetzen möchte, ist ja schon lang bekannt. Jetzt möchte Bayern die Online-Durchsuchung auch gleich noch für "schwere Straftaten" zulassen

http://www.heise.de/newsticker/Bayern-w ... ung/109118

Wo soll das denn noch hinführen?

Sicherlich ist die Freiheit der Bürger durch die Angst vor dem Terror eingeschränkt.
Aber ist es nicht so, dass der Gewinn an Freiheit durch höhere Sicherheit geringer ist als der Verlust an Freiheit, der mit solchen Gesetzen einhergeht? Was meint ihr?


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Beitragvon pluto » 6. Jun 2008, 21:03

Naja die Grundrechte werden sowieso weiter eingeschränkt. Richtig ist sowas natürlich nicht. Die Frage ist wie kann man sich davor schützten ? gar nicht ?

Ich denke dann suchen die "Ermittler" nur ein Vorwand und schon können sie ein Rechner ausspionieren.
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Beitragvon Christian » 6. Jun 2008, 21:15

Genau pluto, also steig mal schön in den Zug ein der dich in die Dusche fährt...

Es ist schlimmer als du befürchtest Euklid.
Gestern wurden Teile des BKA Gesetzes u.a die Online Durchsuchung beschlossen. Dabei soll sichergestellt werden das keine privaten kernbereiche verletzt werden indem ein Richter dabei ist und private Daten sofort löscht... Wie diese löschung auschaut wenn die ein Richter vornimt der gerad mal Word bedienen kann kann sich jeder denken.

Heute der nächste Schlag. Zwischen der Bundesregierung und den USA bestehen Gespräche mit fast einem Beschluss das die USA Daten zu "terrorverdächtigen Personen" bekommen können dazu gehören die "normalen" passdaten + Gewerkschaftsmitgliedschaft und sexuelle Orientierung. Diese Daten sollen ohen Kontrolle nach verdacht übermittelt werden.
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Beitragvon pluto » 6. Jun 2008, 21:19

Ich sehe das aber anders. Ich denke Misstrauisches zu sein schadet nicht. Vorallem dann nicht wenn man in einer Welt lebt die von Geld regiert wird.

Und wo sie ohne Ersichtlichen Grund alle Preise erhöhen können und das auch dürfen. z.B. den Treibstoffpreis. Das währen Punkte die die Regierung zuerst "abarbeiten" sollen. Bevor sie die braven Leute "Ärgern". Womit auch immer.
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Beitragvon Christian » 7. Jun 2008, 07:17

Gut, hier kann ich dir nicht mehr folgen. Verstehe nicht was der Beitrag mit deinem letzten, oder mit dem Thread zu tun hat.
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Beitragvon pluto » 7. Jun 2008, 12:37

Na dann lese ihn nochmal durch. Der Beitrag hat was mit dem Thread zu tun. besonders der letzte Satzt.
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Beitragvon Euklid » 8. Jun 2008, 09:58

Christian hat geschrieben:Heute der nächste Schlag. Zwischen der Bundesregierung und den USA bestehen Gespräche mit fast einem Beschluss das die USA Daten zu "terrorverdächtigen Personen" bekommen können dazu gehören die "normalen" passdaten + Gewerkschaftsmitgliedschaft und sexuelle Orientierung. Diese Daten sollen ohen Kontrolle nach verdacht übermittelt werden.
Ich komm mir vor wie Schlachtvieh.


Hiervon habe ich auch gehört. Schlimme Entwicklung. Die Frage ist: Wollen die dadurch wirklich die Bevölkerung schützen? (hieran kann ich nicht glauben) Oder was wollen die mit den Daten anfangen?

Auch das Ausspähen von Kontodaten, Zinsen, etc. gehört ja mittlerweile zu den Alltagspraktiken - nicht nur der Polizei, sondern auch des Finanzamtes. Der Staat scheint sich in Bereiche des Privatlebens einzuschleichen, in denen er absolut nichts(!) verloren hat. An vielen Stellen bekommt man das Gefühl, dass er nicht mit den Bürgern, sondern gegen sie arbeitet. Eine traurige Entwicklung.
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