Zugriff auf Linux-Rechner

Für sonstige Unterhaltungen, welche nicht direkt mit Lazarus zu tun haben
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Joh
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Zugriff auf Linux-Rechner

Beitrag von Joh »

Moin zusammen,

zusätzlich zu meinem Windows-Rechner hätte ich gerne einen Linux-Rechner...
so weit, so gut.
Mein NAS im Keller macht gerade die Grätsche, also würde ich den gerne ersetzen:
- Asrock DeskMini X300
- AMD Ryzen 5 5600G
- 2x8 GB DDR4-RAM (2100er, liegt hier noch rum)
- Boot-SSD und 1 TB Daten-SSD

Als Rechner läuft das ganze ja sehr schön, aber wie bekomme ich einen flotten Desktop-Zugriff auf den Rechner?
Ich hätte gerne 3 Monitore mit der Auflösung von 1920x1200 bespielt.

Meine Tests mit XRDP und VNC verliefen schlecht; ich erwarte eine flüssige Darstellung z.B. beim verschieben von Fenstern, bekomme aber ein ruckeliges Bild.

Hat jemand eine Idee, wie ich das ganze so hinbekomme, das Arbeiten auf dem linux-Desktop Spaß macht?

Bisher hatte ich mit Mint/Cinnamon getestet, aber wenn jemand ruft: nimm Distri Y und jene Software, versuche ich es gerne.
Solange meine Drucker, Firebird und Lazarus laufen...


---
Statt der Softwarelösung hatte ich dann die Idee, den Mini-Rechner ins Büro zu setzen und mit einem KVM-Switch zwischen den Rechnern umschalten zu können.
Da kommen dann wieder die technischen Hürden: mein PC hat zwar 2DP und eine HDMI-Buchse.
Aber der Mini-Rechner nur 1 DP, 1 HDMI und 1 VGA. OK, es gibt andere.
Meine Monitore sind auch wiederum aus einem Zoo und zwei davon können nur DVI/VGA...
Aktuell nutze ich Kabel von DP nach DVI.
Bei den bezahlbaren Switches steht zumindest der Hinweis, das Kabel mit Umsetzungen (etwa DP auf DVI) nicht funktionieren würden...
=> irgendwas ist ja immer...
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Mathias
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Re: Zugriff auf Linux-Rechner

Beitrag von Mathias »

Bisher hatte ich mit Mint/Cinnamon getestet, aber wenn jemand ruft: nimm Distri Y und jene Software, versuche ich es gerne.
Solange meine Drucker, Firebird und Lazarus laufen...
Bleib bei Mint, es ist einfach und gut,
Statt der Softwarelösung hatte ich dann die Idee, den Mini-Rechner ins Büro zu setzen und mit einem KVM-Switch zwischen den Rechnern umschalten zu können.
Brauchst du unbedingt 2 Rechner, ansonsten kann man au Dual Boot machen ?
Mit Lazarus sehe ich grün
Mit Java und C/C++ sehe ich rot

Joh
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Re: Zugriff auf Linux-Rechner

Beitrag von Joh »

Dual Boot habe ich...
Aber immer, wenn ich gerade im Linux bin, ruft ein kunde an und ich muß auf Windows zugreifen.
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KoBraSoft
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Re: Zugriff auf Linux-Rechner

Beitrag von KoBraSoft »

Mathias hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 16:35 Brauchst du unbedingt 2 Rechner
Sehe ich auch so. Wenn ich es richtig verstanden habe, hast Du bereits zwei Rechner. Es fehlen möglicherweise Monitore, Zubehör und Platz.
Monitore und Schreibtische gibt es aktuell viele bei (Zwangs)Versteigerungen und Auktionen. Ich habe mal ein komplettes Büro (4 Schreibtische, 4 Bürostühle, 4 Rollcontainer und 4 große Schränke und viel Kleinkram) sehr günstig ersteigert.
Konrad

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Warf
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Re: Zugriff auf Linux-Rechner

Beitrag von Warf »

Joh hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 14:00 Meine Tests mit XRDP und VNC verliefen schlecht; ich erwarte eine flüssige Darstellung z.B. beim verschieben von Fenstern, bekomme aber ein ruckeliges Bild.
Die simpelste Option hierbei ist natürlich: Nimm eine weniger Resourcenhungrige Distro. Mint mit dem Cinnamon Desktop braucht, für Linux Verhältnisse, extrem viel RAM, Grafik und CPU Leistung. Wenn du einen sehr Stabilen Desktop mit sehr wenig Resourcenaufwand möchtest geht nichts über XFCE. Wenn du was hast was etwas ansehnlicher ist und sehr ähnlich zu Cinnamon, aber viel effizienter, probier dein Glück mit Mate. Auf meinem Arbeitsrechner bei dem ich nur 40GB Festplattenspeicher für die Linux Distro hab bin ich sogar ganz minimal mit i3 unterwegs, das ist aber eher was für "hartgesottene Linux Profis" die damit Umgehen können wenn plötzlich was nicht läuft (z.B. ist Lazarus darauf ein riesen Problem).

Mit einem Effizienteren Desktop und WM sollten insbesondere die Grafik und CPU Anforderungen niedriger sein. Distros wie Mint machen auch mehr im Hintergrund über einen haufen Python scripte, was man bei einer eher bare-bones Distro wie Arch nicht hat, das macht aber nicht sooo viel aus.
Die nächste Stellschraube an der du was machen kannst sind die Anwendungen die du benutzt. Wenn du viele Anwendungen als SNAP oder Flatpak installierst, ist das zwar sehr angenehm, aber vom Speicher und RAM verbrauch extrem hoch durch die isolation. Native installationen sind meist deutlich effizienter und schneller.

Joh hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 14:00 Dual Boot habe ich...
Aber immer, wenn ich gerade im Linux bin, ruft ein kunde an und ich muß auf Windows zugreifen.
Warum keine VM? Unter Linux funktioniert WinBoat erstaunlich gut um Windows in Linux einzubetten. Alternativ was ich auch in der Vergangenheit gemacht hab war die Windows Partition der VM zuzuweisen das die VM dann die Windows Partition gebootet hat in die ich auch via Dualboot nativ booten kann.
Und wenn du was ganz verrücktes machen willst: Mach PCI Passthrough. Nvidia Grafikkarten haben das Feature vGPU was es erlaubt eine GPU auf mehrere Virtuelle Maschienen zu verteilen, sodass sie alle nativen Zugriff auf die GPU haben. Das ermöglicht es dir einfach eine VM zu starten die die selbe GPU wie der Host benutzt (im gegensatz zu virtualisierte Grafik die super lahm ist), und dann kannst du z.B. mit Parsec auf dein Linux streamen und dort lokal verwenden.
Wenn das nicht geht (vGPU ist Zickig und Nvidia unterstützt das für nicht Servergrafikkarten nur inoffiziell), kannst du auch einfach 2 Grafikkarten nehmen, eine für den Host und eine für die VM. Wenn du keine 2 Grafikkarten hast tut es eigentlich auch die Onboard Grafikunit der CPU. Dann selbes setup: VM mit PCI Passthrough auf die Grafikkarte, und via low latency streaming wie Parsec auf dein Hauptsystem übertragen.

Das geht mittlerweile erstaunlich gut einfach Windows und Linux Parallel auf der selben Hardware laufen zu lassen, sodass ich damit sogar Problemlos auf Windows moderne und Grafikaufwendige Spiele spielen kann ohne aus meinem Linux raus zu gehen indem ich es einfach nur in der VM mit eigener Grafikkarte starte
Zuletzt geändert von Warf am Mo 4. Mai 2026, 21:34, insgesamt 1-mal geändert.

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kralle
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Re: Zugriff auf Linux-Rechner

Beitrag von kralle »

Moin,

wenn Du überwiegend unter Windows arbeiten musst, probiere doch das "Linux Subsystem for Windows".

Gruß Kralle
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Re: Zugriff auf Linux-Rechner

Beitrag von Soner »

Ich habe XRDP nie ausprobiert und VNC ist Schrott, selbst auf Windows Computer.
Ich habe bei uns in der Firma Nomachine installiert und es ist richtig gut, egal wo du auf der Welt bist, ist es so als ob du vor dem Computer sitzt. Das hängt natürlich von deiner Internetverbindung ab, da du es lokal verwenden möchtest, müsste es super schnell sein.
Rustdesktop ist wie Teamviewer, da ich keinen privaten Server installiert hatte, kann ich nicht richtig beurteilen, es war aber mit dem zentralen Server gut aber wenn man lange benutzt, dann hat es nachgelassen. Vielleicht sollte man privaten Server einrichten.
Mein Tipp ist Nomachine, dann hast du Ruhe.

Als Linux Distro würde ich entweder Ubuntu LTS mit XFCE-Desktop oder Archlinux mit XFCE-Desktop nehmen. Die meisten anderen sind Spielzeuge. Bei Archlinux gibt es viele Experten, man findet für jedes Problem eine Lösung im Internet entweder bei der internationalen Wiki oder auf der deutschen Wiki.

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Zvoni
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Re: Zugriff auf Linux-Rechner

Beitrag von Zvoni »

Soner hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 20:51 Ich habe XRDP nie ausprobiert und VNC ist Schrott, selbst auf Windows Computer.
Ich habe bei uns in der Firma Nomachine installiert und es ist richtig gut, egal wo du auf der Welt bist, ist es so als ob du vor dem Computer sitzt. Das hängt natürlich von deiner Internetverbindung ab, da du es lokal verwenden möchtest, müsste es super schnell sein.
Rustdesktop ist wie Teamviewer, da ich keinen privaten Server installiert hatte, kann ich nicht richtig beurteilen, es war aber mit dem zentralen Server gut aber wenn man lange benutzt, dann hat es nachgelassen. Vielleicht sollte man privaten Server einrichten.
Mein Tipp ist Nomachine, dann hast du Ruhe.

Als Linux Distro würde ich entweder Ubuntu LTS mit XFCE-Desktop oder Archlinux mit XFCE-Desktop nehmen. Die meisten anderen sind Spielzeuge. Bei Archlinux gibt es viele Experten, man findet für jedes Problem eine Lösung im Internet entweder bei der internationalen Wiki oder auf der deutschen Wiki.
Stimme zu: NoMachine ist die Waffe der Wahl.
Wenn du jedoch von "ausserhalb" deines Netzwerks zugreifen willst (Was Soner mit "egal wo du auf der Welt bist" betitelt hat), musst du auf deinem Router Port-Forwarding aktivieren,
da NoMachine im Gegensatz zu TeamViewer keinen zentralen Server im Internet hat, sondern wirklich ein P2P ist.

Hatte ich auf meinem früheren Sprungplatz auf allen Rechnern installiert, um von zu Hause administrieren zu können.
Sogar von meinem iPad aus.

NoMachine gibt es für alle 3 grossen Platformen
Ein System sie alle zu knechten, ein Code sie alle zu finden,
Eine IDE sie ins Dunkel zu treiben, und an das Framework ewig zu binden,
Im Lande Redmond, wo die Windows drohn.

Mathias
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Re: Zugriff auf Linux-Rechner

Beitrag von Mathias »

Sehe ich auch so. Wenn ich es richtig verstanden habe, hast Du bereits zwei Rechner. Es fehlen möglicherweise Monitore, Zubehör und Platz.
Da würde ich Linux als Host nehemen und Windows in die VB verbannen.
Mit Lazarus sehe ich grün
Mit Java und C/C++ sehe ich rot

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Re: Zugriff auf Linux-Rechner

Beitrag von Joh »

Danke zusammen,

als erstes werde ich NoMachine testen.
Das mit den VMs sehe ich für mich nicht als Alternative.
Vor allem, da ich den Linux-Rechner auch als NAS für Sicherung und als git-Server nutzen will.
Da ist mir eine echte Hardware doch lieber/sicherer.

Zugriff über das Internet kommt für mich eh nicht in Frage. Cloud oder auch own-cloud sind m.E. mit personenbezogenen Daten nicht zu machen. OK, ein VPN... Ist schnell eingerichtet und dann ist der Testzugang mit PW='Test1234' ganz schnell wieder vergessen ;-)
just my two Beer

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six1
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Re: Zugriff auf Linux-Rechner

Beitrag von six1 »

Kennst du RustDesk?

https://rustdesk.com/

Ich setze das produktiv mit eigenem Server ein... bin sehr zufreiden.
Gruß, Michael

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