Was haltet ihr von Linux? Benutzt ihr es täglich?

Für sonstige Unterhaltungen, welche nicht direkt mit Lazarus zu tun haben

Re: Was haltet ihr von Linux? Benutzt ihr es täglich?

Beitragvon am2 » 21. Dez 2010, 17:30 Re: Was haltet ihr von Linux? Benutzt ihr es täglich?

baba hat geschrieben:Richtig heiß für mich einem Roten Faden folgen, nicht so viele Köche die nur den Brei verderben. Jemand der die Richtung vorgibt, Entwickler die mit Herzblut dabei sind - unwichtig ob für Geld oder Umme. (Unter Linux versuchen sich leider zu viele Denkmäler zu setzen.)

Mac sind einfache Intel Rechner, nichts besonderes. Wenn ich mit Bootcamp Windows darauf installiere sind sie mal abgesehen von der Verarbeitung nicht einen Deut besser als jeder Kaufhausrechner.

OSX/Linux ist es, was die Geräte so gut macht!

Baba.


Dennoch bleibe ich dabei: Es mag für Dich, muss es aber nicht für alle richtig sein. Der rote Faden könnte ja auch einer sein, der gerade meine Bedürfnisse unberücksichtigt läßt, getreu dem Motto "Freßt Scheiße, Millionen Fliegen können sich nicht irren."
Zu den Denkmälern: So manches Denkmal (oder engagierte Individualprojekt) hat irgendwann mal einen Durchbruch erlebt. Lass sie Denkmäler bauen, es wird sicher auch viel Energie in Luftschlösser investiert werden, aber das eine oder andere wird sich als tragfähig erweisen. Und, selbst wenn nicht: Es ist deren (Frei-?)Zeit, damit können sie tun, was sie wollen. Nicht zuletzt dient es einer persönlichen Weiterentwicklung, die irgendwann auch mal Früchte für dieses oder andere Projekte tragen kann. Ich sehe das nicht so verbissen, da gibt es andere Stellen, die der Diskussion lohnen.
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Beitragvon baba » 21. Dez 2010, 17:43 Re: Was haltet ihr von Linux? Benutzt ihr es täglich?

am2 hat geschrieben:Dennoch bleibe ich dabei: Es mag für Dich, muss es aber nicht für alle richtig sein. Der rote Faden könnte ja auch einer sein, der gerade meine Bedürfnisse unberücksichtigt läßt, getreu dem Motto "Freßt Scheiße, Millionen Fliegen können sich nicht irren."
Zu den Denkmälern: So manches Denkmal (oder engagierte Individualprojekt) hat irgendwann mal einen Durchbruch erlebt. Lass sie Denkmäler bauen, es wird sicher auch viel Energie in Luftschlösser investiert werden, aber das eine oder andere wird sich als tragfähig erweisen. Und, selbst wenn nicht: Es ist deren (Frei-?)Zeit, damit können sie tun, was sie wollen. Nicht zuletzt dient es einer persönlichen Weiterentwicklung, die irgendwann auch mal Früchte für dieses oder andere Projekte tragen kann. Ich sehe das nicht so verbissen, da gibt es andere Stellen, die der Diskussion lohnen.


Das ist der Grund warum Linux bis heute nicht aus der Mittelmäßigkeit herrauskommt und sich, obwohl die Grundlagen excellent sind, nicht mit kommerziellen BS messen kann. Es ist zu viel Spielwiese für Freizeitegoisten. Jedes Schiff braucht einen Kapitän oder sagen wir mal ein Gremium das den Kurs vorgibt.

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Beitragvon am2 » 21. Dez 2010, 17:57 Re: Was haltet ihr von Linux? Benutzt ihr es täglich?

baba hat geschrieben:Das ist der Grund warum Linux bis heute nicht aus der Mittelmäßigkeit herrauskommt und sich, obwohl die Grundlagen excellent sind, nicht mit kommerziellen BS messen kann. Es ist zu viel Spielwiese für Freizeitegoisten. Jedes Schiff braucht einen Kapitän oder sagen wir mal ein Gremium das den Kurs vorgibt.
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Ich würde zwar sagen, dass wir jetzt die technische Sphäre verlassen und die philosophische betreten, aber meinetwegen.
Es mag sein, dass das meiste, was über soziale Strukturen des Menschen zu sagen ist, Deiner Philosophie genügt. Dennoch halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass es anders sein könnte. Zum Einen sind nicht wenige Dinge gerade deshalb entstanden, weil sich ein Egoist (beruflich oder in Freizeit) darum gekümmert hat. Zum anderen gibt es sehr wohl faszinierende und funktionierende soziale Strukturen - zumindest im Tierreich - die nicht auf Hierarchie aufgebaut sind. Wenn man also postuliert, dass der Mensch ein wie weit auch immer entwickeltes Tier ist, dann wäre es zumindest denkbar, dass auch ohne einen "Führer" etwas vernünftiges herauskommen kann. Vielleicht nicht auf dem kürzesten Weg, möglicherweise aber mit einem besseren Ergebnis.


Anm.: Soweit ich weiß, ist es insbesondere unter Pflanzenfressern durchaus nicht so, dass es immer ein Leittier gibt. Welchen Vorteil sollte es dadurch auch genießen? Das saftigere Gras? Anscheinend kooperieren diese Tiere sehr wohl, da alle ähnliche Ziele haben. Es bedarf aber keiner Hierarchie. Fazit: Es wäre ein Entwicklergremium ohne Vorsitz denkbar, das allein aufgrund der Tatsache ausreichend kooperiert, weil alle in die gleiche Richtung wollen. Das schließt sehr wohl ein, dass individuelle Vorlieben ausgelebt werden können.
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Beitragvon baba » 21. Dez 2010, 18:19 Re: Was haltet ihr von Linux? Benutzt ihr es täglich?

Jetzt kommst Du mächtig vom Thema ab. Ich will nur kurz darauf eingehen. Es wäre also denkbar, dass eine Fußballmanschaft ohne Kapitän und Trainer, wo alle Spieler rummlaufen wo sie wollen, Torwart im Sturm etc. den Pokal holt? Das der Straßenverkehr ohne Regeln besser rollen würde, heute fahre ich rechts morgen links, heute bei grün, morgen bei rot, jeder wie er will? - Solange wir alle in die gleiche Richtung wollen -

Na gut, Deine Meinung.

Ich nutze primär OSX wenn ich produktiv sein muss, da gibt es einen roten Faden, da ist die Bedienung einheitlich, das funktioniert und ich glaube das ist das Thema dieses Threads.

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Beitragvon Lollo67 » 21. Dez 2010, 18:38 Re: Was haltet ihr von Linux? Benutzt ihr es täglich?

@baba / @am2:
Das Ubuntu-Linux, läuft aktuell doch wirklich schon sehr gut und Respekt an die ganze Entwicklergemeinde, die das für umsonst soweit geschafft haben!
- Hauptproblem bei Linux als FREIE Software ist u.a. schon immer gewesen, daß
a) peinlichst genau auf evtl. Rechts.-/ Patent-Verstöße geachtet werden musste
b) Die PC Software führenden (Windoof + Mac) auch mit Hardware-Hersteller Abkommen hatten, so daß zum Teil nur deren Hardware mit Software von MS/ OSX ausgelegt wurde bzw. jene Hersteller an die Opensource-Gemeinde keine Hardware-Infos geben durften :!:

Das dies die Linux-Entwicklung u.a. auch stark einschränkte und bremste, dürfte wohl jedem klar sein...
- Und trotzdem, konnte sich Linux all die Jahre stets verbessern und war vor ca. 3 Jahren im Sicherheits-OS-Test auf Platz 1 gelandet, gefolgt von Mac + Windoof als Schlußlicht (Vista war halt... würg! ...)

Damals war Linux auch mit dem Filesystem ext3 auf Platz 1 gekommen, gefolgt von Windoof und man glaubt es kaum, als Schlusslicht der Mac hierbei mit Tiger OSX :!:
Apple hatte das älteste Filesystem und setzte hier deutliche Schwachpunkte...

Aber wie gesagt, das war vor ca. 3 Jahren mal so gewesen... Appel hat sicherlich inzwischen gut nach gebessert, bei Linux gibt es ja auch schon ext4 und was bei Windoof aktuell ist, k.A. :mrgreen:

Wie auch immer, seit Ubuntu 9.4 hab ich wieder richtig Spass am Linux gefunden, nachdem ich Jahre lang mit Suse Linux (ab Version 4.3) mich bis zur 11.2 beschäftigt hatte und der Mist mit den RPM-Abhängigkeiten nie wirklich so rund und gut lief, wie es eben bei Ubuntu geklappert hatte...

@baba: Danke für den Hinweis! - Vielleicht kauf ich mir doch noch die Snow Leopard Version für den alten Mini-Intel-Mac ...
a) klingt das gut und 64Bit sind damit ja machbar...
b) Hätte ich über Weihnachten mal wieder was anderes zum anguggen und testen... :mrgreen:
c) Könnte ich vom aktuellen OSX meine eigene Erfahrungen machen UND VIELLEICHT läuft dann auch das Mac-Lazarus darauf, so daß ich mein eigenes Programm dann auch auf den Mac nutzen könnte so wie es auch unter Linux funktioniert... das wäre schon was feines... :wink:

Da es sonst nix zu Weihnachten außer ein Haufen Rechnungen zum Januar gibt, wäre das OSX SL vielleicht doch eine Überlegung Wert?! :lol:
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Beitragvon baba » 21. Dez 2010, 18:49 Re: Was haltet ihr von Linux? Benutzt ihr es täglich?

Könnte ich vom aktuellen OSX meine eigene Erfahrungen machen UND VIELLEICHT läuft dann auch das Mac-Lazarus darauf, so daß ich mein eigenes Programm dann auch auf den Mac nutzen könnte so wie es auch unter Linux funktioniert... das wäre schon was feines...


Nicht vielleicht - es läuft, ganz sicher! :wink:

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Beitragvon shokwave » 21. Dez 2010, 21:18 Re: Was haltet ihr von Linux? Benutzt ihr es täglich?

Wer sich für die Innereien und Historie von MacOS interessiert, dem kann ich diese ältere Video empfehlen: http://chaosradio.ccc.de/24c3_m4v_2303.html
Fand ich sehr informativ.
mfg Ingo
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Beitragvon Bora4d » 24. Feb 2011, 01:36 Re: Was haltet ihr von Linux? Benutzt ihr es täglich?

Inzwischen habe ich sehr viele Linux-Distributionen getestet. Zur Zeit sind bei mir neben Win-XP-7, Ubuntu 10.10, Kubuntu 11.04 Natty (Development Version) installiert. Hauptsächlich benutze ich XP und Kubuntu 11.04.
Kubuntu (KDE Desktop) gefällt mir sehr. Ich kann es jedem empfehlen. Es ist wie Xp aber viel besser. Benutzer Interface, Schriftbild alles erste Sahne. Alles ist einfach z.B. bei Dateimanager gibt es für unbekannte Dateitypen Standardicon, um das zu wechseln muss man bei Nautilus/Gnome irgendwelche Mime-Typen bearbeiten, trotz Anleitung habe ich und sehr viele im Netz nicht hingekriegt bei Dolphin/KDE Rechtsklick auf Datei und einfach neues Bild wählen.
Firefox und LibreOffice und andere Programme haben alle gleiches Aussehen und Standarddialoge wie andere KDE-Anwendungen.
Es macht Spaß damit zu Arbeiten.
Wenn man KDE einrichtet und unnötige Spielereien (Desktop- und Fenstereffekte) abschaltet ist es nicht zu träge wie viele behaupten. Nach dem booten belegt das ganze System (Kubuntu KDE-Desktop) bei mir nur 192 MB Speicher!
Das hoch optimierte KDE von Chakra-Projekt belegte ca. 267 MB.

Zur Zeit funktioniert proprietären Nvidia-Treiber mit neuen Xorg nicht. Dafür funktionieren offene Treiber perfekt.
Wer OpenGL braucht muß noch warten, für alle anderen kann ich es empfehlen, man kann ohne viel umlernen einfach von XP zu KDE wechseln.
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Beitragvon pluto » 24. Feb 2011, 16:13 Re: Was haltet ihr von Linux? Benutzt ihr es täglich?

Wenn man KDE einrichtet und unnötige Spielereien (Desktop- und Fenstereffekte) abschaltet ist es nicht zu träge wie viele behaupten. Nach dem booten belegt das ganze System (Kubuntu KDE-Desktop) bei mir nur 192 MB Speicher!
Das hoch optimierte KDE von Chakra-Projekt belegte ca. 267 MB.

Ich hatte mir auch das neue KUbuntu Installiert. Musste aber feststellen, dass angenehmes Arbeiten damit nicht möglich ist. Es ist einfach zu Träge und überfrachtet. Selbst als ich alles abgeschaltet habe was sich abschalten lässt.
Nun nutze ich XFCE4. Überlege aber ob ich zum "Normalen" Gnome Ubuntu Zurück kehren soll. Debian ist mir einfach zu Alt.
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Beitragvon Bora4d » 24. Feb 2011, 18:08 Re: Was haltet ihr von Linux? Benutzt ihr es täglich?

pluto hat geschrieben:Ich hatte mir auch das neue KUbuntu Installiert. Musste aber feststellen, dass angenehmes Arbeiten damit nicht möglich ist. Es ist einfach zu Träge und überfrachtet. Selbst als ich alles abgeschaltet habe was sich abschalten lässt.
Nun nutze ich XFCE4. Überlege aber ob ich zum "Normalen" Gnome Ubuntu Zurück kehren soll. Debian ist mir einfach zu Alt.


Kubuntu 10.10 war nicht gut, ich spreche von Kubuntu 11.04 das im April veröffentlicht wird.
Vielleicht hast du vergessen Nepomukt+Akonadi abzuschalten. Das ist sowas wie Indexdienst unter Windows, was man ja bei Windows auch als erstes abschaltet. Nepomuk bzw. Indexdienst läuft im Hintergrund und indiziert alle Dateien damit man diese nächstesmal schneller findet.
Da ich wie viele Leute meine Dateien in Ordnern struktiert ablege brauche ich sowas nicht.
Bei mir läuft KDE besser als neue Unity-Desktop und Gnome von Ubuntu belegt >250 MB RAM. Ich habe 768 MB RAM und die CPU arbeitet meistens mit 800 MHz damit Lüfter ruhig sind.
Nur wenn Lazarus kompiliert wird das System bischen Träge, das war bei Gnome und allgemein unter Linux nicht viel besser. Aber alle anderen Programme wie LibreOffice und Grafikprogamme laufen flüssig.

XFCE ist auch gut aber ich mag Thunar nicht, hat kein Tabs und teilbare Ansichten. Wenn du absolut einfaches und schnelles Desktop willst dann probier mal Lubuntu (LXDE). Leider hat dort OpenBox probleme mit Lazarusfenster; manchmal erscheinen Dialoge hinter andere Lazarusfenster, dann muß man die Fenster wild herum verschieben bis man richtiges gefunden hat.
Linux eben :wink:
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Beitragvon pluto » 24. Feb 2011, 18:15 Re: Was haltet ihr von Linux? Benutzt ihr es täglich?

Danke für den Tipp mit "LXDE". Werde ich mir aufjedenfall bei Gelegenheit mal anschauen. Ich bin eigentlich recht zu Frieden mit XFCE. Nur das eine oder andere vermisse ich zwischendurch... Z.B. geht KShudown nicht mehr.
Ich fahre den Rechner gerne Zeitgesteuert nach Unten. Nun muss ich es immer von der Konsole aus machen. Leider läuft das neue Amarok auch nicht mehr sauber und den Ersatz den ich gefunden habe ist auch nur dürftig:Banshee. Dort ist das hinzufüge von Playlisten einfach zu Kompliziert. Bei Amrok konnte ich immer ein Dateien und Verzeichnisse in die Playliste hinzufügen. Fertig. Auch der neue Kaffeine ist nicht das was es verspricht.

Vom neuen Firefox bin ich ganz angetan und auch von Thunderbird. Lazarus läuft wie immer*G*.
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Beitragvon Bora4d » 24. Feb 2011, 18:44 Re: Was haltet ihr von Linux? Benutzt ihr es täglich?

Wenn KShutDown nicht läuft kann du ja selber ein Program schreiben. Das einzige was du brauchst ist Systemaufruf-Befehl das kannst du im Quelltext von KShutDown oder in Linuxsystemaufrufe nachschauen.
Dann packst du ein Paar Timer komponenten schon fertig ist es ;)

Edit:
Ich hab mal im Quelltext von KShutDown angeschaut, es verwendet nur KDE funktion also nichts für nicht. Steht im Utils.cpp ganz unten am Ende. Es gibt ein Befehl was viele Tools verwenden das kannst du verwenden. Dafür muß man nicht "sudo" benutzen.
Oder bleib bei Terminal weil es jedes zusätzlich laufendes Programm macht system träge ;) Terminal verwendet wenig speicher aber ein Lazarusprogramm mindestens 3 MB ;)
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Beitragvon pluto » 24. Feb 2011, 19:35 Re: Was haltet ihr von Linux? Benutzt ihr es täglich?

Ich habe es auch schon mal geschafft, den Rechner ohne Root-Rechte auszuschalten mit einem Lazarus Programm. Das ist eigentlich nicht das Problem. Das Problem sind die Zeit Angaben.

Ich bleibt aber bei der Console. Die ist am Zuverlässigsten.
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Beitragvon Bora4d » 24. Feb 2011, 22:29 Re: Was haltet ihr von Linux? Benutzt ihr es täglich?

Ich würde auch bei Console bleiben aber wieso soll den Zeitangaben problem bereiten. Du rechnest die Differenz von Sollzeit und Istzeit in Milisekunden und das setzst du bei Timerintervall ein, wenn die Zeit verstrichen ist wird OnTimer-Ereignis aufgerufen.
Vielleicht wird ein Differenz von +-1 Sekunde sein, aber dein PC kontrolliert doch kein Atomreaktor oder ?
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Beitragvon pluto » 25. Feb 2011, 14:02 Re: Was haltet ihr von Linux? Benutzt ihr es täglich?

und was ist mit Zeitangaben über 00:00 Uhr?
z.b. von:
Der PC soll um 02:20 Uhr ausgehen(Weil er noch ein Film aufnimmt z.b.).
Ich Stelle die Zeit jedoch am Vorabend ein sagen wir um 22:00 Uhr. Also soll er in etwa 04 Stunden und 30 Minuten ausgehen.

Im Prinzip hast du schon recht. Ein Großes Problem wäre das nicht. Vielleicht ist das eine Überlegung Wert. Ich Spiele ja gerade mit Kalender und Zeit Funktionen rum.(Zum ersten mal*G*). Mal sehen.

Ich meine man kann auch ohne Root-Rechte den PC runterfahren. Ubuntu kann dies ja auch. Ich glaube ich kann direkt mit GDM bzw. KDM Arbeiten.

ps: Wäre vielleicht eine Idee, für eine recht einfache Komponente. Mit eine Anzeige, in wie vielen Stunden, Minuten, Sekunden der PC ausgeht. *G*

ps2: Vielleicht lässt sich das mit Kaffein Verbinden. Eigentlich sollte der PC ausgehen, sobald die Aufnahme beendet ist. Leider bietet Kaffein keine Möglichkeit dazu ein.
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