Neuer Computer

Für sonstige Unterhaltungen, welche nicht direkt mit Lazarus zu tun haben

Beitragvon ralli » 14. Jul 2007, 14:51

Ich bin viel zu experimentierfreudig, aber dadurch habe ich auch eine Menge gerlernt. Jetzt habe ich herausgefunden, das speziell für mein Xandros ein kommerzieller Treiber installiert ist, der genauso leistungsfähig ist wie der von ATI selbst. Die Frameraten, die ich ja beim Aufruf von glxgears kontrollieren kann, bestätigen das. Also alles in Butter. Und SUSE 10.2 soll ja gut sein..

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Beitragvon Christian » 14. Jul 2007, 19:33

Ich versteh dich nicht ralli erst jammerst du den halben thread rum wie scheisse dein system läuft dann rät man dir mal über den tellerrand zu schaun und du lehnst es natürlich ab weil dein xandros ja so toll läuft bis auf die halbe hardware...
2 posts später läuft dein system ohne änderung super naja.
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Beitragvon ralli » 15. Jul 2007, 04:20

Meine Kriterien an ein OS sind eben ganz einfach, Stabilität ist für mich das Wichtigste. Bevor ich zu einer anderen Distri wechseln würde, würde ich erst einmal in diverse Foren schauen, um mir ein endgültiges Urteil zu bilden. Linux hat sich rasant weiterentwickelt. Wichtig ist, das USB Geräte einwandfrei erkannt werden, meine Drucker nicht stundenlang über CUPS konfiguriert werden müssen. Einschalten, erkennen, eventuell noch hpoj starten, das wars, Dauert bei Xandros für zwei Drucker 1 Minute. Früher war das eine stundenlange Fummelei. Alles Multimedia mässige läuft auf Anhieb. MP3 mit Lame erstellen,automatisch, CD einlegen, den Ordner der Tracks öffnen, es werden automatisch die Titel aus der FreeDB angezeigt, alles markieren, rechte Maustaste es erscheint ein Menü, in welches Format ich konvertieren will, OGG, MP3 oder diverse andere, Zielordner anklicken und einfügen, fertig. Brennen ist bereits in ein angepasstes KDE eingebaut. Neues Projekt, alles da rein ziehen, ein Klick, brennen ob DVD oder CD, ob ISO oder eine wiederbeschreibbare DVD, alles geht einwandfrei. RPM Pakete werden beim Installieren automatisch in das Debian Paketformat umgewandelt. Seit 1998 beschäftige ich mich mit Linux. Niemals zuvor hatte ich ein solches benutzerfreundliches OS wie Xandros Desktop, der ja auf Debian 3.1 beruht. Und ob die Grafikkarte im 3D Modus läuft, ist für mich wirklich nicht wichtig, denn ich benutze mein System zum Arbeiten, nicht zum Spielen. Unzufriedene User gibt es in jedem Lager, da will ich mich nicht anschliessen. Ich will lieber ein Hoffnungsträger sein als ein Bedenkenträger. Übelgelaunte Menschen gibt es schon genug. Noch einmal definitiv, es gibt wohl kein Linux, was alle Vorteile in sich vereint.Und ich bin eher wertkonservativ, brauche nicht das neueste KDE. Es muss laufen, dann macht die Arbeit auch Spass. Mein Xandros lief von Anfang an einwandfrei. Die Basisinstallation dauert 12 Minuten. Es wurde allergrössten Wert auf Benutzerfreundlichkeit gelegt. Und das ist ihnen mehr als nur gelungen.Ich hatte mir eine Live CD von Open SUSE 10.2 gebrannt, und bereits beim Starten Kernel Panic, da habe ich die Notbremse gezogen. Neues Linux, neue Probleme. Das brauche ich wirklich nicht. Deshalb bleibe ich bei Xandros Desktop, mit dem ich mehr als nur zufrieden bin. Und wenn die Hardware in einem Linux System nicht die volle Leistung bringt, ist das doch auch nur eine Sache der Konfiguration.

Und nun zu Dir Christian, Du gehörst für mich in die Kategorie Jugend forscht, Herzlichen Glückwunsch. Fachlich hast Du einiges drauf. Aber das Du immer wieder die sachliche Ebene verlässt und persönlich wirst, das ist doch mehr als offensichtlich. Das ist nicht mein Level und auch nicht mein Niveau. Und zwar nicht nur bei mir, das zieht sich wie ein roter Faden durch Deine ganzen Beiträge.Wenn Dich das aufgeilt, Dich auf Kosten anderer, die Du permanent entwertest, zu profilieren, bitte. Mein Selbstbewusstsein wird aus einer anderen Quelle gespeist. Ich liebe das Leben und die Menschen, auch in Ihrer Vielfalt und in Ihrem SOSEIN.Und habe allergrösste Achtung vor der Lebensleistung anderer Menschen. Ich bin ins Gelingen verliebt. Durch Dein Verhalten disqualifizierst Du Dich selber. Und wenn ich mir den Inhalt Deiner Beiträge so ansehe, dann ist das wenig konstruktiv und hilfreich. Du bist wirklich gegen alles, was nicht von Dir kommt. Das ist in höchsten Maße narzisstisch. Wo Du auch auftritts, Du verbreitest permanent schlechte Laune und gehst sofort in Angriffsstellung und Opposition.Und zu guter letzt, viele Menschen verstehen nicht, weil es Ihnen an Verstand mangelt. In Ihrer Begrenzheit merken sie nicht, das sie nicht das Zentrum des Universums sind.

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Beitragvon Christian » 15. Jul 2007, 09:39

Sieh das wie du willst ich sag nur meine Meinung und halte mich dabei meisst noch sehr zurück. Zu sinvollen Fragen gibts eigentlich auch sinvolle Antworten.
Und ja, ich bin Pessimist aber dass wird mir auch ständig bestätigt.
Übrigends alles was du oben beschrieben hast kann mittlerweile jede halbwegs moderne Distri.

@Theo ich hab übrigends gestern abend mal die Mandriva One probiert, macht nen guten Eindruck. Mir persönlich würden dort nur die Ubuntu support wiki und forum fehlen wo man eigentlich immer ne Lösung findet. Aber gefällt mir sonst auf den ersten Blick wirklich gut.
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Beitragvon ralli » 19. Jul 2007, 06:24

So, nun habe ich mich mal dem Neuen geöffnet und Open SuSe 10.2 installiert. Und ich muss sagen, ich bin begeistert. Und gleich die erste positive Überraschung, meine Grafikkarte Ati Radeon 700 und mein TFT Monitor wurden automatisch erkannt und richtig eingebunden und konfiguriert. Allein dadurch stieg die Anzeigegeschwindigkeit um ca. 40 %. Festplatte und DVD Laufwerke mit maximalen Datendurchsatz. Brennen OK. Laserdrucker und Tintenstrahler richtig erkannt und eingebunden. Scannen OK. Multimedia nicht OK. XMMS, Amarok und Xine, alles kastriert. Alles deinstalliert. Pakete neu aus dem Netz gezogen, selbst gebaut und installiert, w32codec-all installiert, libdvdcss installiert und alle Audio und Video Formate einschliesslich Kauf DVD's laufen. Und zwar ruckelfrei. Rippen von CD's ins MP3 Format funktionierte auf Anhieb. Und das Wichtigste, nach der Installation von Freepascal und Lazarus brauchte ich nur noch die gdk-pixbuf-devel zu installieren und alles lief einwandfrei. Einige Programme musste ich zwar suchen, wie KiconEdit, das jetzt neuerdings im KDE Paket kdegraphics3-imaging versteckt ist. Und das der GCC nicht standardmässsig installiert wird, ist auch ein wenig blöd, aber stellt ja auch kein wirkliches Problem dar.

Also, rundherum ein Erfolgserlebnis, das nur mit der Schriftartenanpassung ein wenig eingetrübt wurde. Mittlerweile habe ich das auch alles optimiert und bin mehr als zufrieden. Also Lazarus und OpenSuSe 10.2 kann ich bestens empfehlen.
Das war mal ein Erfahrungsbericht und es ist ein gutes Gefühl, wenn auch mal alles auf Anhieb klappt.

Früher habe ich alle SuSe Distries gekauft und bis 9.3 lief alles Bestens. Erst nach der Übernahme von Novell bekam ich grosse Probleme. Die 10.0 und 10.1 waren eine mittlere Katastrophe. Offensichtlich hat Novell schnell dazugelernt. Auch die Dokumentation im Netz ist vorbildlich und gut.

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Beitragvon theo » 19. Jul 2007, 09:09

Die Susi ist schon nicht schlecht. ;-)

@Ralli: Multimedia nachrüsten kannst du relativ einfach via Packman:
http://de.susewiki.org/index.php?title= ... %C3%BCsten

@Christian: Mir gefällt Mandriva auch ganz gut, aber im Vergleich zu Opensuse 10.2 hat es in einigen Bereichen ein bisschen "Spielzeug" Charakter.
Ein Beispiel: Der Paketmanager ist ziemlich rudimentär und kann mit Yast nicht mithalten.
Ich kriege keine vernünftigen Informationen zu den meisten Paketen und kann nicht sortieren etc. um z.B. die "fettesten" Pakete die ich nicht brauche abzuwählen (z.B. Adobe PDF etc).
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Beitragvon ralli » 19. Jul 2007, 11:27

theo, danke für den Tipp und ich habe mir alles aus dem Netz zusammen gesucht. Und den Acrobat Reader installiere ich auch nicht mehr, weil die PDF Anzeige nun fehlerfrei durch den eingebetteten PDF Viewer unter KDE funktioniert. Und das Tollste, als passionierte Musikliebhaber hörten meine Ohren wohl nicht richtig. Wirklich guter, kräftiger Sound, mittlerweile qualitativ genauso gut so wie unter Windows. Der Audacity läuft bei mir nicht zum Schneiden von mp3. Aber vielleicht gibt es ja irgendwie dafür noch was anderes.

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Beitragvon knight » 19. Jul 2007, 11:48

Audacity benötigt für die MP3's die Lame Bibliothek ( http://lame.sourceforge.net ). Unter Ubuntu wird die bei der Installation von Audacity gleich mitinstalliert. Aber vielleicht wird das bei Suse anders gehandhabt. Schau mal nach, ob bei dir Lame installiert ist.

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Beitragvon ralli » 19. Jul 2007, 11:59

Lame ist definitiv installiert, lässt sich auch von der Konsole aufrufen. wenn ich mit Audacity eine mp3 Datei öffne, bricht er mit einer Nachricht ab Fehler NULL und verabschiedet sich. Vielleicht besorge ich mir mal die Sourcen und baue es selbst.

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Beitragvon Christian » 19. Jul 2007, 19:21

Naja beim nächsten mal kannst du ja die Ubuntu mal probieren und wird warscheinlich ein noch grösseres Erfolgserlebnis haben. Aber wenn ich mal was gegen dein Hoch lebe Xandros sage bin ich gleich der böse der alle persönlich angreift, naja.

Theo, keine Ahnung ich hab als Paketmanager beim Mandriva Synaptic benutzt und dort kann man all das was du gesagt hast.
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Beitragvon Euklid » 20. Jul 2007, 09:53

Also, Debian und PCLinuxOS kann ich auch nur wärmstens empfehlen... ;)
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