Linux User verwöhnt ?

Für sonstige Unterhaltungen, welche nicht direkt mit Lazarus zu tun haben
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Mathias
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Linux User verwöhnt ?

Beitrag von Mathias »

Ich habe ein fast frisch installiertes Win 10 vor mir, ich habe es installiert um ein Programm unter Windows zu testen.

Neben Lazarus, welches auf Anhieb lief, habe ich noch eine Eclipse (Sloeber) für den Arduino auf der Platte.
Für den Eclipse fehlte Java, welches ich installiert habe, aber laufen tut es immer noch nicht.

Das Windows belegt auf der Platte über 41GB. Etwa 2GB sind von Fremdpaketen belegt unter anderem Lazarus.
Da fragt man sich, was alles in den 40GB steckt.

Irgendwie schon komisch, Linux Mint belegt etwa 2GB, da sind neben den wichtigen Paketen, zB. JAVA, PDF, etc. auch ein Office-Paket darauf.
Nicht mal ein vernümftiger Browser ist dabei.
Natürlich darf man die gute Paket-Verwaltung nicht vergessen, welch bei Linux dabei ist.

Wo vergeudet Windows fast 40GB !!!!

Ich bin froh, da ich auf Linux umgestiegen bin. :wink:
Mit Lazarus sehe ich gün
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Euklid
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Re: Linux User verwöhnt ?

Beitrag von Euklid »

Die Festplattenbelegung von Windows ist nach XP wahrlich explodiert. Bisher konnte mir kein Mensch sagen, weshalb.

Mein Umstieg erfolgte 2006, als Windows ein Paket als "Sicherheitsupdate" herunterlud, welches aber in Wirklichkeit ein Programm zu Prüfung der Seriennummern der installierten Programme war.

Wenn man sich erstmal an die weitgehend neue Handhabung hinsichtlich der Installation von Software und der Systemverwaltung gewöhnt hat, ist Linux mittlerweile glaube ich wirklich deutlich einfacher zu bedienen als Windows. Mittlerweile gibt es auch nur noch sehr wenige Hardwarehersteller, die bei der Entwicklung von Treibern Linux nicht berücksichtigen, das war in den frühen Zeiten noch ein Problem. Mittlerweile kostet mich die vollständige Einrichtung eines Linux-Systems wenige klicks.

Eines der Haupthemmnisse war für mich tatsächlich, dass es Delphi nicht für Linux gab. 2006 war Lazarus zwar noch recht verbugt, aber doch schon ausreichend stabil. Mittlerweile kann man es in meinen Augen ja wirklich als professionelles Produkt und vollwertige Programmierumgebung betrachten.

Ich finde es schön, dass sich derart viele freiwillige Entwickler finden, die FreePascal und Lazarus zu dem machen, was es mittlerweile ist. Um so mehr erschreckt mich der letzte Post vom fpk, dass es aufgrund fehlender Kapazitäten tausende unbearbeitete Bugreports gibt und dem FreePascal-Projekt offenbar dann doch die Entwickler fehlen.
Nunja, Compiler-Entwicklung ist glaube ich ein Gebiet, an das sich nicht jeder ranwagt... ;)

Beste Grüße, Euklid

Mathias
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Re: Linux User verwöhnt ?

Beitrag von Mathias »

Mittlerweile kostet mich die vollständige Einrichtung eines Linux-Systems wenige klicks.

Nicht nur weniger Klicks, auch sehr viel weniger Zeit.
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shokwave
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Re: Linux User verwöhnt ?

Beitrag von shokwave »

Mathias hat geschrieben:Wo vergeudet Windows fast 40GB !!!!


40 GB sind wirklich ein wenig viel. Ich hab hier auch ein nackiges Win10 Pro(32bit) und das "frisst" ca 20GB.
Aber fast die Hälfte steckt im Ordner "Windows.old" der angelegt wird, wenn man ein Upgrade (von Win7/8 oder älterem Win10) macht. Dann sind da noch die Pagefile.sys (Auslagerungsdatei) und Hyperfile.sys (Ruhezustand) zusammen 2GB, die je nach Arbeitsspeicher sicher auch größer werden.
Unterm Strich bleiben bei mir also ca. 8GB für Windows. Natürlich immer noch kein Vergleich zu Linux. :)
mfg Ingo

Warf
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Re: Linux User verwöhnt ?

Beitrag von Warf »

Grafiken, Sounds, Animationen, vorinstallierte Apps und Spiele, vorinstallierte Bibliotheken für Entwickler (.Net ist z.B. sehr groß), das zieht alles viel Speicher. Klar Linux braucht weniger Speicher, sieht dafür aber immer noch aus als wären die Designer irgendwo zwischen den 90er und 00er Jahren in einer Zeitschleife gefangen. Und Features muss man unter Linux alles selbst nachinstallieren. Und bis man alles hat was Windows einen Bietet hat man auch ein Paar gigabyte mehr.

Außerdem wenn dein Windows 40 Gig zieht machst du irgend was falsch, bei meiner VM (32 Bit) sind es 12 GB, auf meinem 64 Bit rechner 15-20 GB.
Es kann sein, Windows speichert die Installationsdaten auf der Platte, und löscht sie nach der Installation nicht, diese muss man mit dem Programm Datenträgerbereinigung löschen, un schwups hat man 20 GB mehr frei

Wenn man Windows mal OS X vergleicht, OS X hat unter der Haube auch einen schmalen Darwin Kernel, braucht aber auch 15-20 GB, eben wegen den oben genannten Punkten (Grafiken, Animationen, Sounds, Apps, API's, etc.). Während von der Kernfunktionalität her OS X auch nicht viel größer als ein Linux ist, kommt da doch schon ne Menge hinzu.

Wenn man also sagt Linux ist kleiner, muss man auch dazu sagen, Linux ist weniger.

Was Linux deutlich besser macht ist das Bibliothekssystem, mit den Dependencies von Paketen müssen Bibliotheken nur einmal installiert werden, nicht wie unter Windows, bei dem ich im Durchschnitt ungefähr 15 mal DirectX (die selben Versionen) Installiert habe.

Aber jetzt kommen wir zu dem Hauptpunkt, es ist scheiß egal das Windows 20 GB (meinetwegen auch 40GB) zieht, denn Speicher kostet nichts mehr, auf Amazon bekommt man eine 1TB HDD für weniger als 50€, 1TB SSD zahlt man auch "nur" noch 150€ - 200€. Man muss an Speicher nicht sparen, und das wissen sowohl Microsoft als auch Apple, daher ist es denen herzlichst egal das so viel Speicher gebraucht wird, dafür bekommt man einen Haufen Zusätze (siehe Absatz 1), die die Kundenzufriedenheit deutlich mehr beeinflussen als die paar Gigabyte mehr

pluto
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Re: Linux User verwöhnt ?

Beitrag von pluto »

Wenn man also sagt Linux ist kleiner, muss man auch dazu sagen, Linux ist weniger.

Das gerade nicht. In einer Linux Standard Installation sind mehr Programme vorhanden als bei Windows.

Was Linux deutlich besser macht ist das Bibliothekssystem, mit den Dependencies von Paketen müssen Bibliotheken nur einmal installiert werden, nicht wie unter Windows, bei dem ich im Durchschnitt ungefähr 15 mal DirectX (die selben Versionen) Installiert habe.

Genau das möchte Ubuntu jetzt ändern, wie ich gehört habe.

Aber jetzt kommen wir zu dem Hauptpunkt, es ist scheiß egal das Windows 20 GB (meinetwegen auch 40GB) zieht, denn Speicher kostet nichts mehr, auf Amazon bekommt man eine 1TB HDD für weniger als 50€, 1TB SSD zahlt man auch "nur" noch 150€ - 200€. Man muss an Speicher nicht sparen

Muss man ihn deshalb gleich verschwenden?

, und das wissen sowohl Microsoft als auch Apple, daher ist es denen herzlichst egal das so viel Speicher gebraucht wird, dafür bekommt man einen Haufen Zusätze (siehe Absatz 1), die die Kundenzufriedenheit deutlich mehr beeinflussen als die paar Gigabyte mehr

Gerade bei MS haben sich die Kunden von MS bedankt, als Windows sich aufeinmal ohne ihren Zutun auf Windows 10 geupdatet hat.

Sowas geht einfach nicht.

Ich sehe Windows als Virus der gefährlichen Sorte an. Aber sehen wir es auch als Vorteil:
Je mehr Leute Windows nutzen, so sicherer ist Linux: Den die meisten Autoren von Viren und CO, schreiben für das System was am meisten genutzt wird.
Ist ja klar oder?
Also sollten wir, als Linux Nutzer dankbar für Windows sein, dass als "Honig Napf" fungiert.

D.H. natürlich nicht, dass es unter Linux keine Schad Programme gibt, ganz im Gegenteil: Es gibt halt nur deutlich weniger.

Dafür hat Linux ein anders Problem: ich wollte mir letztens ein neue Version von einem Programm Kompilieren(Kaffeine), dass geht unter Linux Mint 17.3 Natürlich nicht, weil die Libs zu alt sind. Ich werde wohl deshalb auf die 18ner Version updaten und hoffen, dass es da klappt.

Die Version von kaffeine die ich jetzt nutze, ist von 2009 und die neuste Version von Kaffeine ist vom letzten Jahr.

Edit1: Bei Google habe ich auch nur 15 GB und nicht 1 TB kosten Losen speicher....
MFG
Michael Springwald

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m.fuchs
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Re: Linux User verwöhnt ?

Beitrag von m.fuchs »

Warf hat geschrieben:Klar Linux braucht weniger Speicher, sieht dafür aber immer noch aus als wären die Designer irgendwo zwischen den 90er und 00er Jahren in einer Zeitschleife gefangen.

Es gibt auch grafische Oberflächen für Linux, dann musst du nicht mit der 90er Jahre Kommandozeile arbeiten.
Software, Bibliotheken, Vorträge und mehr: https://www.ypa-software.de

Warf
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Re: Linux User verwöhnt ?

Beitrag von Warf »

m.fuchs hat geschrieben:
Warf hat geschrieben:Klar Linux braucht weniger Speicher, sieht dafür aber immer noch aus als wären die Designer irgendwo zwischen den 90er und 00er Jahren in einer Zeitschleife gefangen.

Es gibt auch grafische Oberflächen für Linux, dann musst du nicht mit der 90er Jahre Kommandozeile arbeiten.


Ja aber im vergleich zu Windows sind die auch nicht ansatzweise so schön/aufwendig, und das meine ich, Windows stellt allein jedes Icon in 4 oder 5 verschiedenen Auflösungen. Das braucht Speicher

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m.fuchs
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Re: Linux User verwöhnt ?

Beitrag von m.fuchs »

Warf hat geschrieben:Ja aber im vergleich zu Windows sind die auch nicht ansatzweise so schön/aufwendig, und das meine ich,

Wozu auch immer man aufwändige Effekte beim Arbeiten auf dem Desktop braucht. Aber auch das ist kein Problem:
https://www.youtube.com/watch?v=4QokOwvPxrE

Warf hat geschrieben:Windows stellt allein jedes Icon in 4 oder 5 verschiedenen Auflösungen. Das braucht Speicher

Das macht mein Mate-Desktop auch. Und geht mit SVG sogar stufenlos.
Software, Bibliotheken, Vorträge und mehr: https://www.ypa-software.de

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Re: Linux User verwöhnt ?

Beitrag von wp_xyz »

Mathias hat geschrieben:Ich habe ein fast frisch installiertes Win 10 vor mir, ich habe es installiert um ein Programm unter Windows zu testen.

Neben Lazarus, welches auf Anhieb lief, habe ich noch eine Eclipse (Sloeber) für den Arduino auf der Platte.
Für den Eclipse fehlte Java, welches ich installiert habe, aber laufen tut es immer noch nicht.

Das Windows belegt auf der Platte über 41GB. Etwa 2GB sind von Fremdpaketen belegt unter anderem Lazarus.
Da fragt man sich, was alles in den 40GB steckt.

Irgendwie schon komisch, Linux Mint belegt etwa 2GB, da sind neben den wichtigen Paketen, zB. JAVA, PDF, etc. auch ein Office-Paket darauf.
Nicht mal ein vernümftiger Browser ist dabei.
Natürlich darf man die gute Paket-Verwaltung nicht vergessen, welch bei Linux dabei ist.

Wo vergeudet Windows fast 40GB !!!!

Ich bin froh, da ich auf Linux umgestiegen bin. :wink:

Ich habe mir eben das Mint 18 in eine VM installiert und das kommt frisch aus der Tüte auf 6 GB - wo sind deine 2GB her?

Dann wollte ich mir Lazarus installieren. Der 1.6 ist zum Glück in der Paketverwaltung dabei. Installiert --> Es fehlen die fpc-Quellen. ok. FPC-Quellen installiert. --> Lazarus meldet, dass das LCL-Verzeichnis nicht gefunden wird. Ich suche die HD ab, wo Lazarus installiert ist. Wo war das wieder? share? opt? usr? Wer hat sich nur diesen wahnsinnigen Linux-Verzeichnisbaum ausgedacht? Schließlich gefunden in /usr/lib. Lazarus startet. Einstellungen ändern --> mir fehlen die Schreibrechte... Jetzt muss ich mir wieder die Notizen suchen, wie ich mir seinerzeit Lazarus ins Home-Verzeichnis installiert habe. usw, usw.... Bei Windows dagegen startet man den Installer, beantwortet ein paar Fragen, fertig.

Das soll jetzt keine Beschimpfungstirade gegen Linux werden, mitnichten. Linux hat sicher seine Vorteile, aber halt auch Nachteile. Genauso wie es bei Windows ist. Keines der Systeme ist perfekt. Wenn jemand in einem der beiden Systeme sich gut auskennt und wenig mit dem anderen arbeitet, wird ihm immer das gewohnte System "besser" vorkommen und er wird mit dem anderen System Probleme haben, ob das Windows ist oder Linux.

Aliobaba
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Re: Linux User verwöhnt ?

Beitrag von Aliobaba »

Danke, danke wp_xyz !

genau diese Odyssee habe ich auch mit Kubuntu/Lazarus hinter mich gebracht!
Hab's mir nur nie sagen getraut!

Aliobaba
"MyMemoryDB" ( https://www.heise.de/download/product/mymemorydb-89626 )

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Re: Linux User verwöhnt ?

Beitrag von wp_xyz »

Aliobaba hat geschrieben:genau diese Odyssee habe ich auch mit Kubuntu/Lazarus hinter mich gebracht!

Aber falls du dich irgendwann mal doch wieder auf die Odyssee begeben willst: Probier's mit dem Script von getlazarus (http://www.getlazarus.org/setup/?download#windows) - da hat die Installation auf Ubuntu und Mint auf Anhieb funktioniert (und die Oberfläche ist gedockt wie bei den neuen Delphi-Versionen, worauf manche Leute ganz verrückt sind). Nur einige Standardkomponenten musst du unter "Package" nachinstallieren.

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Re: Linux User verwöhnt ?

Beitrag von MacWomble »

wp_xyz hat geschrieben:
Mathias hat geschrieben:Dann wollte ich mir Lazarus installieren. Der 1.6 ist ... startet man den Installer ...



Warum nimmste dann nicht CodeTyphon? :twisted:
Alle sagten, dass es unmöglich sei - bis einer kam und es einfach gemacht hat.

Mathias
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Re: Linux User verwöhnt ?

Beitrag von Mathias »

Klar Linux braucht weniger Speicher, sieht dafür aber immer noch aus als wären die Designer irgendwo zwischen den 90er und 00er Jahren in einer Zeitschleife gefangen.

Da ist eher das Gegenteil der Fall, bei Windows 10 kann man einen alten Monocrom-Monitor anschliessen, die kennen sowieso nur noch 2 Farbtöne.

Je mehr Leute Windows nutzen, so sicherer ist Linux: Den die meisten Autoren von Viren und CO, schreiben für das System was am meisten genutzt wird.

An diesen Vorteil habe ich auch schon gedacht.
Auch bei Linux gibt es da leider eine grosse Ausnahme, Android.
Ein gutes Beispiel, wie man Linux zerstören kann.

Dafür hat Linux ein anders Problem: ich wollte mir letztens ein neue Version von einem Programm Kompilieren(Kaffeine), dass geht unter Linux Mint 17.3 Natürlich nicht, weil die Libs zu alt sind. Ich werde wohl deshalb auf die 18ner Version updaten und hoffen, dass es da klappt.

Das war leider so bei 17.3, fast alles veraltete Pakete, mit der 18 hat sich da vieles geändert. ZB. das neuste Java (opebjdk).

Was Linux deutlich besser macht ist das Bibliothekssystem, mit den Dependencies von Paketen müssen Bibliotheken nur einmal installiert werden, nicht wie unter Windows, bei dem ich im Durchschnitt ungefähr 15 mal DirectX (die selben Versionen) Installiert habe.


Genau das möchte Ubuntu jetzt ändern, wie ich gehört habe.

Will Ubuntu so schlecht werden wie Windows, oder hast du die anders gemeint ?
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Re: Linux User verwöhnt ?

Beitrag von pluto »

Auch bei Linux gibt es da leider eine grosse Ausnahme, Android.

Android sehe ich nicht mehr als Linux an. Ich habe über das System keine Kontrolle. Aber Viren und CO schon.... Ich würde mir wünschen, wenn es einen Root-User geben würde, wie unter einem "normalen" Linux.

Die Leute die sich auskennen, die richten wohl auch kein Schaden an und die Leute sich nicht auskennen, die machen es erst gar nicht.

Ich denke ja, da steckt mehr da hinter, die wollen nicht dass man sieht, was die alles für Daten speichern oder so.....

Warum muss ein Desktop schön aussehen? Ich möchte ihn einfach nur nutzen. Für mich würden einfache Vierecke ausreichen. Keine Effekte, Animationen und der gleichen. Die schalte ich sowieso als erstes aus. Ich möchte ja mit den System Arbeiten und nicht "Spielen".

Ich denke, die meisten wissen sowieso nicht, wie so ein System überhaupt arbeitet oder aufgebaut ist und was das System alles so kann.
MFG
Michael Springwald

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