Tutorial zur Installation von Lazarus auf den Raspberry Pi

Für Installationen unter Linux-Systemen

Tutorial zur Installation von Lazarus auf den Raspberry Pi

Beitragvon Linkat » 16. Aug 2019, 21:53 Tutorial zur Installation von Lazarus auf den Raspberry Pi

nach vielfältigen und immer wieder neuen Probleme habe ich meine Erfahrungen bei der Installation von Lazarus (ab Raspi 1) jetzt in diesem Tutorial zusammen gefasst.

Ich habe die Installation jetzt mehrmals auf RasPi 3 (1 GB RAM) und 4 (4 GB RAM) getestet und es lief. Falls jemand Fehler oder Unstimmigkeiten entdeckt, dann bitte melden.

Code: Alles auswählen
 
Tutorial: Installation von Lazarus auf Raspberry Pi 3 + 4
erstellt von Linkat Stand: 16.08.2019
 
1. Download von:
fpc-3.0.4.arm-linux-eabihf-raspberry.tar
fpc-3.0.4.source.zip
lazarus-2.0.4.zip
(oder die entsprechend neueren Versionen)
 
2. Installieren folgender Pakete:
sudo apt-get install libgtk2.0-dev libghc-x11-dev -y
 
3. Entpacken von fpc-3.0.4.arm-linux-eabihf-raspberry.tar,
fpc-3.0.4.source.zip und lazarus-2.0.4.zip. (Im Datei-Manager "Hier Entpacken")
 
4. Verschieben der neu entstandenen Ordner mit Root-Rechten:
sudo mv fpc-3.0.4.arm-linux/ /usr/local
sudo mv fpc-3.0.4/ /usr/share
sudo mv lazarus/ /usr/lib 
("mv" bedeutet move  und -r "rekursiv")
 
5. Installation von fpc
Im Terminal mit cd /usr/local/fpc-3.0.4.arm-linux wechseln und mit
 "sudo ./install.sh" starten.
 
Folgende Fragen beantworten:
Install prefix ->  /usr
die nächsten 4 Fragen mit Yes beantworten.
Nun ist der Free-Pascal-Compiler installiert.
 
6. Im Terminal mit cd /usr/lib/lazarus wechseln und mit
"sudo make clean bigide" die Lazarus-IDE fertigstellen.
(nach ca. 10 min ist die Lazarus-IDE fertig. Mit ./startlazarus kann
der erste Testlauf beginnen)
 
7. Lazarus im Menue Entwicklung einfügen
Unter Menue->Einstellungen-> Main Menue Editor aufrufen
In der ersten Spalte Entwicklung anklicken dann Neuer Eintrag
Name--> Lazarus eingeben
Command --> /usr/lib/lazarus/startlazarus eingeben
auf linkes Bild klicken und im Ordner /usr/lib/lazarus/images/icons
das Icon lazarus.ico anklicken und mit ok beenden.
 


Viel Erfolg.

Gruß,
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Beitragvon af0815 » 16. Aug 2019, 22:26 Re: Tutorial zur Installation von Lazarus auf den Raspberry

Nachdem ich aus beruflichen Gründen RasPis am laufenden Band installiere :-) verwende ich normalerweise die Vorgangsweise von hier https://wiki.freepascal.org/fpcupdeluxe ... F_Rasperry mit ein paar kleinen Ergänzungen. Und nur mit fpcupdeluxe, damit lässt sich das System am einfachsten auf Stand halten. BTW: mein Favorit ist aktuell für den RasPi fpc fixes32 und Lazarus fixes20

RasPi 4 : Erfahrung von theo viewtopic.php?f=3&t=12459
Blöd kann man ruhig sein, nur zu Helfen muss man sich wissen (oder nachsehen in LazInfos/LazSnippets).
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Beitragvon Linkat » 17. Aug 2019, 07:11 Re: Tutorial zur Installation von Lazarus auf den Raspberry

Natürlich habe ich mit fpcupdeluxe Erfahrungen gesammelt und es funktioniert auch. Aber ich mag die Installation im home-Verzeichnis nicht. Außerdem habe ich erlebt, dass ich bevor ich eine neuere Lazarus-Version installieren konnte, erst eine aktuelle fpcupdeluxe-Version installieren musste. Auch werden viele Anfänger mit den Auswahlmöglichkeiten von fpcupdeluxe erschlagen.

Ich denke das Potential von Lazarus auf den Raspis ist so groß, dass es angebracht wäre, wenn jemand aus der Entwicklerecke ein spezielles Installationspaket für die Raspis ähnlich den deb's und rpm's für die Intel- und AMD-Welt zu Verfügung stellen könnte. Es würde gewiss die Anwenderzahlen enorm steigen lassen.
Deshalb ein Aufruf an die Lazarus-Paketersteller:
Bitte erstellt für die neuen Lazarus-Versionen ein Installationspaket für die Raspis!!!
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Beitragvon af0815 » 17. Aug 2019, 08:06 Re: Tutorial zur Installation von Lazarus auf den Raspberry

Der Aufruf wäre im Englischen Forum oder auf der Maillingliste besser, ich gehe nicht davon aus das ein Paketverwalter hier mitliest. :oops:
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Beitragvon theo » 17. Aug 2019, 09:48 Re: Tutorial zur Installation von Lazarus auf den Raspberry

af0815 hat geschrieben:RasPi 4 : Erfahrung von theo https://www.lazarusforum.de/viewtopic.php?f=3&t=12459


Kleiner Nachtrag dazu: Es gab noch mehr ähnliche Probleme wie mit "sudo apt-get install fpc".
Ich konnte nachher diese Probleme lösen durch:
Code: Alles auswählen
sudo apt update --allow-releaseinfo-change


Ich nehme an, dass sich FPC so auch über den "normalen" Weg ( sudo apt-get install fpc ) hätte installieren lassen.
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Beitragvon Warf » 17. Aug 2019, 15:23 Re: Tutorial zur Installation von Lazarus auf den Raspberry

Was mMn. das hauptproblem für den Raspi ist, ist die tatsache das die build Variablen für den FPC echt beschissen dokumentiert sind.

Wenn ich den FPC für mein x86 windows oder Linux bauen will muss ich praktisch nur make clean all && sudo make install machen, und es funktioniert. Unter dem Raspi muss man lediglich die option OPT=-dFPC_ARMHF mitgeben (also make all OPT=-dFPC_ARMHF && sudo make install OPT=-dFPC_ARMHF), aber find diesen switch erst mal ohne den halben makefile lesen zu müssen.

Ich bin grundsätzlich ein fan davon sachen selbst zu kompilieren (im gegensatz zu sowas wie fpcup weiß ich dann auch was gemacht wird) aber wegen fehlender dokumentation hat man da kaum chancen. z.T. schau ich sogar in den soruce von fpcup deluxe weil das einfach die beste doc fürs selbstkompilieren von den sources ist
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Beitragvon Linkat » 28. Nov 2019, 16:57 Re: Tutorial zur Installation von Lazarus auf den Raspberry

Tatsächlich hat sich jemand gefunden und die Installations-Packages vom aktuellen Lazarus für den Raspberry Pi bereit zu stellen.
Im englischsprachigen Lazarusforum (http://www.lazarus-ide.org) ist im Thread (https://forum.lazarus.freepascal.org/index.php/topic,46438.msg340890/topicseen.html?PHPSESSID=0adaqredmctko9ffgqd2t7gts7#new) im Post vom 31.10.19 ein Link, der zu den drei Packages führt:

fpc-laz_3.0.4_armhf.deb,
fpc-src_3.0.4_armhf.deb,
lazarus-project_2.0.6-0_armhf.deb

führt.
Nach dem downloaden muss man nur noch in der obigen Reihenfolge (rechter Mausklick) installieren.

Und Lazarus läuft!!!

Ohne swap Anpassungen oder anderen Abhängigkeiten etc..

So stelle ich mir eine Lazarusinstallation vor. Jetzt müssten die Pakete nur noch auf die Lazarus-Downloadseite.



Vielen Dank an ottod.

Gruß, Linkat
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Beitragvon af0815 » 28. Nov 2019, 17:59 Re: Tutorial zur Installation von Lazarus auf den Raspberry

BTW. bei fpcupdeluxe hat IMHO es Alfred auch so geändert, das man normalerweise den Swap nicht mehr ändern braucht. Ich habe es nur noch nicht getestet.

Jeder kann es ja so installieren wie er glaubt - das ist das schöne an Opensource.
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Beitragvon Warf » 29. Nov 2019, 14:22 Re: Tutorial zur Installation von Lazarus auf den Raspberry

Linkat hat geschrieben:Ohne swap Anpassungen oder anderen Abhängigkeiten etc..

So stelle ich mir eine Lazarusinstallation vor. Jetzt müssten die Pakete nur noch auf die Lazarus-Downloadseite.


Eigentlich sind .deb dateien keine gute option was zu installieren. Nur weil du diesmal keine externen Abbhängigkeiten brauchtest, heißt das nicht das es allgemein so ist. Wenn du die .deb Dateien installierst, die aber Abbhängigkeiten nicht vorhanden sind, musst du sie per Hand nachinstallieren. Eigentlich willst du es daher über einen Paketmanager installieren. Dafür müsste sich aber dann wieder jemand finden der diese in eine Repository Liste einpflegt, und diese up-to-date hält.

Das ist dann das nächste problem, diese .deb files werden in ein paar Monaten schon wieder outdated sein. Vor allem sind da keine hotfixes oder ähnliches drin. Grundsätzlich ist sowas vom source zu installieren die beste option, grade bei einer software die sich recht schnell ändert wie Lazarus.

Vor allem ist es kein Hexenwerk Lazarus vom Source zu kompilieren, und dauert auch nicht so lange. Wer schonmal versucht hat den GCC vom Source zu kompilieren weiß das das eine ganz andere Hausnummer ist (Also bei nem modernen 4-Kern rechner bei voller Multicore auslastung, kann man locker mal mit so 2-4 Stunden rechnen, und selbst dann muss man erst mal sich ne stunde oder so einlesen bis man überhaupt alle optionen kennt die man einstellen muss um z.B. sowas wie asan mit zu bauen und nicht nur das grundsystem).
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Beitragvon Linkat » 29. Nov 2019, 16:24 Re: Tutorial zur Installation von Lazarus auf den Raspberry

Bitte jetzt nicht wieder eine Grundsatzdiskussion. Seit Jahren installiere ich mein aktuelles stable Lazarus als deb für Linux Mint/Ubuntu bzw. früher rpm für OpenSuse bzw. Suse über den Download-Link auf lazarus-ide.org. Und das funktioniert ohne Probleme. Die Intension dieses Threads ist, auch für den Raspberry Pi einen einfachen Weg zur Installation von Lazarus zu zeigen. Ob mit oder ohne fpcupdeluxe bzw. Wiki, in den Foren wird immer wieder von Problemen geschildert. Auch fpcupdeluxe wird fast bei jedem neuen Lazarus angepasst, damit es funktioniert. Deshalb habe ich das Tutorial (siehe Post 1) geschrieben. Dass jetzt @ottod (vom englischsprachigen Forum) die deb-Pakete für den Raspi erstellt hat, finde ich ganz toll!!!!!
Wenn die Pakete noch in den Download-Link eingearbeitet werden bzw. wenn die arm-Architektur des Raspis über diesen Download-Link erkannt werden würde, wäre das noch perfekt.

Vielen Dank an dieser Stelle an die Leute, die die Installations-Pakete im Hintergrund aufbereiten und allen Nutzern zur Verfügung stellen.

Gruß, Linkat
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Beitragvon Warf » 30. Nov 2019, 14:34 Re: Tutorial zur Installation von Lazarus auf den Raspberry

Linkat hat geschrieben:Bitte jetzt nicht wieder eine Grundsatzdiskussion. Seit Jahren installiere ich mein aktuelles stable Lazarus als deb für Linux Mint/Ubuntu bzw. früher rpm für OpenSuse bzw. Suse über den Download-Link auf lazarus-ide.org. Und das funktioniert ohne Probleme. Die Intension dieses Threads ist, auch für den Raspberry Pi einen einfachen Weg zur Installation von Lazarus zu zeigen.


Ich sag nur das das kein einfacher Weg ist. Z.B. wenn du Raspbian ohne Desktop installierst, fehlen dir die ganzen Dependencies wie GTK, X11 und was auch immer, und dann musst du sie per Hand installieren.

Der einzige wirklich einfache Weg unter Linux ist über die Paketverwaltung. OpenSUSE (zumindest Tumleweed), Arch und Debian (sid/Unstable) haben alle die aktuellste Version in ihren repositories. Die .deb oder .rpm Files sollten deine letzte wahl nicht deine erst sein. Ich hab leider keinen Raspi zur hand um zu schauen ob es da in den Unstable repositories eine version gibt (bzw ich weiß nicht mal obs unstable raspbian repositories gibt), daher kann ich es nicht sagen. Aber, ich wollte nur darauf hinweisen, das das ganze trozdem nicht einfach ist! (kann gut sein das es einfach keine einfache variante unterm Raspi gibt)
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Beitragvon af0815 » 30. Nov 2019, 15:40 Re: Tutorial zur Installation von Lazarus auf den Raspberry

Wenn man Raspbian ohne Desktop installiert, so macht auch Lazarus IMHO keinen Sinn.
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Beitragvon Warf » 30. Nov 2019, 16:02 Re: Tutorial zur Installation von Lazarus auf den Raspberry

af0815 hat geschrieben:Wenn man Raspbian ohne Desktop installiert, so macht auch Lazarus IMHO keinen Sinn.


Doch klar, so habe ich meinen Raspi immer benutzt. Zum einen kann man mittels X11 forwarding einfach Lazarus von seinem Desktop aus auf dem Raspi benutzen, aber viel wichter, Ich bau das program meist eh auf meinem Desktop und kompiliere es dann nur noch auf dem Raspi. Da ist lazbuild vollkommen ausreichend. Wenn man keine dependencies haben will kann man einfach Lazarus mit dem nogui widgetset bauen und dann nur lazbuild verwenden.
Ist mir doch zu blöd direkt auf dem Raspi zu arbeiten, der langsam wie sonst was ist, das allermeiste mach ich auf meinem Desktop und nehme den Raspi nur noch zum Debuggen und Deployen. Da ich meist eh die Raspi Hardware, also die Pins, nicht benutze kann ich das programm meist auch zu 99% auf meinem Desktop entwickeln und testen
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Beitragvon af0815 » 1. Dez 2019, 13:00 Re: Tutorial zur Installation von Lazarus auf den Raspberry

Ich entwickle fast nur am Windows PC und kopiere dann auf den RasPi. Die App läuft einmal unter Windows und wird dann nur für den RasPi adaptiert. Damit habe ich auf meinem RasPi überhaupt nichts von fpc und Lazarus was ich benötige. Und remote debugging habe ich auch schon gemacht, war aber nicht so 100% prickeln :-) Aber nur wegen dem build auf den RasPi gehen - nö - die paar libs die benötigt werden, liegen am PC.

Für ganz harte Fälle habe ich einen RasPi mit Bildschirm und vollem Lazarus (und GIT für die Sourcen).

Aber kompilieren am RasPi wozu auch. Das Buildscript von mir überträgt automatisch an den RasPi. Das geht auch über den Roadwarrior VPN.

Edit: Jeder hat einen anderen Zugang, wie er arbeitet. Es gibt also mehr als eine Wahrheit :-)
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Beitragvon Warf » 1. Dez 2019, 19:31 Re: Tutorial zur Installation von Lazarus auf den Raspberry

Ich muss zugeben ich hab schon länger nichts mehr mit dem PI gemacht. Aber damals hab ich mir meinen setup so gemacht aus Einfachheit:
Auf meinem Raspi hab ich Lazarus und FPC selbst kompiliert (war zumindest damals ganz einfach). Hab dann via X11 Forwarding lazarus gestarted um die benötigten Packages zu installieren (über lazbuild ist das ein bisschen eine Qual, aber auch möglich. Man kann halt keine packages deinstallieren, d.h. man macht besser alles beim ersten mal richtig). Dann hab ich das Programm auf meinem Rechner geschrieben und die Sourcen dann auf den Raspi gezogen (git, scp, manchmal hab ich direkt in nem sshfs gearbeitet), das projekt über lazbuild gebaut und über die Kommandozeile mit GDB gedebuggt.

Vielleicht nicht der schönste setup, aber immerhin konnte ich das system pro raspi innerhalb von 5 minuten aufziehen (mal die zeit vernachlässigt die lazarus zum kompilieren braucht, das is auf dem raspi etwas länger). Lokale kleinere änderungen und bugfixes hab ich dann via vim gemacht (mittlerweile würde ich vscode oder emacs ssh verbindung nutzen).
Das hatte den vorteil, wenn ich z.B. nicht zuhause war aber den raspi und meinen laptop dabei hatte, muss ich lediglich irgendwie auf den raspi connecten können, und brauch nicht unbedingt einen voll zum crosscompiling konfigurierten rechner. Ich benutz aber auch 4 verschiedene Rechner/Betriebsysteme (jeweils 2 betriebsysteme auf Laptop und Desktop), was bedeutet das ich entsprechend den 4-fachen aufwand hätte um mein system zum Crosscompiling einzurichten, und da ich eins der systeme alle paar monate eh neu aufsetze (meist windows xD) ist mir da die möglichkeit mit dem geringsten setup aufwand die liebste
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