Was enthält Meta-Package?

Für Installationen unter Linux-Systemen
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af0815
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Re: Was enthält Meta-Package?

Beitrag von af0815 »

Erwin hat geschrieben:Ich suche zum Beispiel eine etwas umfangreicher Progressbar. Welche die nicht nur einen Balken anzeigen kann, sondern auch einen Halbkreis, Kreis, und dergleichen.

Professionelle Komponente: TeeChart von Steema. Inoffiziell gibt es angeblich einen Port für Lazarus (Quelle unbekannt).

Ev. Helfen dir die freien Chart Komponenten die man in Lazarus einbinden kann.
Blöd kann man ruhig sein, nur zu Helfen muss man sich wissen (oder nachsehen in LazInfos/LazSnippets).

Erwin
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Re: Was enthält Meta-Package?

Beitrag von Erwin »

Danke, af0815.
Aber zum einen weiß ich nach wie vor nicht wirklich, wie ich dies in die IDE einbringen soll, und außerdem sind wir sind jetzt auf der 2. Seite. Das Ganze hat sich somit eh erledigt, weil ich bezweifle, dass dies alles noch Sinn macht.
Auch will ich in dieser Richtung nicht mehr weiter machen. Es sah halt danach aus, dass dieser Weg einfacher wäre, weil für mich eine Umfangreicher Progressbar auch Standard ist, da dies vor 10 Jahren bei Delphi 3 eben bei der Grundinstallation dabei war. Vieles wird mehr, und anderes offenbar weniger. Leider jeweils genau in den Bereichen, wo mir umgekehrt es lieber wäre.
Leider verstehe ich bei Lazarus (bei Delhpi war es eigentlich genau so) nicht so recht, wie das mit dem eigenen Erstellen von Objekten geht, von Einbinden ganz zu schweigen. Sonst hätte ich mich vermutlich, wie damals bei meiner damals genutzten Scriptsprache, sofort an die Entwicklung eigenes dementsprechendes Objekts gemacht.

Außerdem sind wir vielleicht teils off topic. Jedenfalls blicke ich nicht mehr zu 100 % durch, was nun das Meta-Package wirklich ist? Denn das Package von Lazarus hat scheinbar was mit Objekten zu tun. Oder heißt das Komponenten? Unit? Was habe ich da wirklich installiert?
Ich passe.
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theo
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Re: Was enthält Meta-Package?

Beitrag von theo »

Erwin hat geschrieben:Ich passe.


Ja was denn nun? Willst du die Fragen beantwortet haben oder lieber passen?
Wenn du Fragen beantwortet haben wilst, dann hör bitte auf in jedem zweiten Satz zu schreiben, dass du gleich aufgibst.
Das macht dann nämlich keinen Spaß dir zu antworten.

Erwin
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Re: Was enthält Meta-Package?

Beitrag von Erwin »

@ theo
Das Ganze zermürbt mich nun mal. Wenn etwas nicht auf Anhieb passt, macht es kaum noch Sinn.
Und außerdem sagtest Du doch selbst, dass ich mir lieber was für Heulsusen suchen soll. Und genau das Gedenke ich vorerst mal zu tun: Wieder weiter zu suchen.
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theo
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Re: Was enthält Meta-Package?

Beitrag von theo »

Erwin hat geschrieben:Wenn etwas nicht auf Anhieb passt, macht es kaum noch Sinn.


Das sehe ich anders. Ich habe noch keine Entwicklungsumgebung/Programmiersprache gesehen die ich "auf Anhieb" komplett verstanden hätte.
Einarbeiten, tüfteln, lesen und denken gehört zum Handwerk.
Mit deiner Einstellung wirst du kaum etwas finden, was dir passt.
Ein bisschen Geduld und Frustrationstoleranz braucht das immer.

Targion
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Re: Was enthält Meta-Package?

Beitrag von Targion »

@Erwin: Zudem hast du was grundlegend durcheinander gebracht: Ich habe über die Paketverwaltung deiner Linux-Distribution gesprochen, mittels der du die Lazarus-IDE installiert hast. Dort gibt es Metapakete. Du hast aber Probleme mit den Lazarus-Komponenten-Paketen, welche in der Lazarus-IDE installiert werden. Das sind zwei völlig verschiedene Sachen.
Im Übrigen muss ich theo in allen Punkten recht geben. Wie kannst du eigentlich Programmieren, wenn du sofort bei ersten Mal, wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert, frustriert bist?

Erwin
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Re: Was enthält Meta-Package?

Beitrag von Erwin »

Ihr wisst gar nichts über meine Toleranzgrenze. Ich habe lange genug an manchen Sachen mich verbissen, nur um am Schluss vor einem Scherbenhaufen zu stehen, von dem dann die Anderen, welche mich zu diesem Scherbenhaufen erst geführt haben, nichts mehr wissen wollten.
Mit der Erfahrung wird man eben weiser. Und meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass wenn Anfangs bestimmte Probleme gibt, diese im Laufe der Zeit nicht weniger werden. Und es somit für mich besser ist, anderen Möglichkeiten zuzuwenden. Weil wieso soll ich mich mit etwas, dem es an vielem fehlt, auseinandersetzen, wenn es dann doch woanders vielleicht etwas gibt, dass all dies besser kann? Letztendlich ist es nur eine Frage, in was ich die Zeit investieren will: in dauernde Fehlschläge im erlernen mit dem Umgang einer für mich schwer verdaulichen Programmiersprache, oder In die Suche eine für mich passenderen Programmiersprache. Ich ziehe das Zweitehre vor. Und wo da ein Aufgeben zu erkenne ist, ist mir nicht klar. Es geht mir nicht darum, Lazarus zu lernen, sondern viel mehr eine für mich geeignete Programmiersprache zu finden. Ein Aufgeben wäre für mich eher, wenn ich hier bleiben würde, nach dem Motto: Es gibt nichts besseres. - Woher soll man das wissen, wenn man die Suche einfach aufgibt?

Aufzählen brauche ich die Probleme, die ich mit Lazarus habe, nicht. Denn Ihr seid Profis. Genau so wie man bestimmte Aktionen automatisch macht (Türe schließen, einschenken, Anlagen aus-/einschalten), so tut Ihr vieles ganz automatisch, ohne zu wissen, was genau Ihr gemacht habt. Daher werdet Ihr schwerlich die Probleme bei Neulingen ganz nachvollziehen können. Und schon gar nicht, was mich betrifft. Da wird mir erzählt, über das Menü X kann man alles einrichten. Und derweil ist das nur ein Teil vom Ganzen. Ist aber auch kein wunder, weil Ihr die anderen Schritten automatisch macht, und deshalb weder dran denkt, noch bei Nachfragen recht versteht, wo da nun wieder das Problem sei (Angesprochene Problem, die für die Anderen keines ist)?

Ich kann ja verstehen, dass Ihr versucht mich zu halten, weil Ihr eben von Lazarus überzeugt seid und auch klar kommt. Aber bei mir würde es lange dauern. Ein Problem habe ich jetzt eh, weil ich hier was versucht hatte. Was aber eben für Euch wiederum kein Problem darstellt, und deshalb nicht als Problem erkannt wurde. Und ich habe es nicht direkt angesprochen. Weil gerade so etwas sorgt meiner Erfahrung nach meist auch noch für weiter Spannungen (Einseitige akzeptierte Probleme).

Was soll ich dazu noch weiter sagen, als zum wiederholtem male: Meines ist es nicht. Ich stelle da insgesamt (Hilfe, Dokumentation, Handhabung,...) andere Ansprüche und stehe auch dazu.
Wenn ich weitere durch habe, ohne das Gesuchte gefunden zu haben, werde ich mal durchgehen, welches von all dem mir am besten zusagt. Vielleicht lande ich dann wieder hier. Aber vorerst werde ich nicht aufgeben, und weitere Programmiersprachen anschauen.
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Re: Was enthält Meta-Package?

Beitrag von theo »

OK, viel Glück!
Wenn du was gefunden hast, womit du besser zurecht kommst, würde es mich brennend interessieren, was das ist.
Also bitte um Rückmeldung.

Erwin
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Re: Was enthält Meta-Package?

Beitrag von Erwin »

Gute Frage, ob ich überhaupt mit etwas klar komme.
Je mehr ich darüber nachdenke, weil loslassen tut mich vieles erst nach langer Zeit, muss ich feststellen, dass ich in einer Zwickmühle stecke.

Das Problem für mich ist, dass Lazarus, Delphi etc., einerseits recht einfach sind, wegen den Komponenten, anderseits aber, wenn man außerhalb davon was machen will, ich einfach nicht weiß, was ich machen soll, Was da vor sich geht.
Ich habe mal was mit Python geschrieben. Hat mir ganz toll gefallen. Dann habe ich mal eine Grafische IDE für Python (wie eben Lazarus/Delphi) ausprobiert. Wenn ich mir die Beiden Quelltexte anschaute, dann war der von der grafischen IDE einfach nur grauenvoll. Alles so versteckt, im Geheimen. Nirgends stand direkt im Quelltext die Einstellungen. Und auch fand ich nicht heraus, wo dies sind.
Mein Problem geht in die Andere Richtung als man mir es gerne immer unterstellt. Mein Problem ist es, dass ich ja alles verstehen will. Wie das geht. Wo die Datei und die Einstellungen für die Größen sind. Ect. Zu Begreifen, was das mit den Vererbungen soll? Zu verstehen, wieso man nicht einfach einen Funktions-/Prozedureblock erstellen und nutzen kann? Sondern scheinbar nur über Komponenten-Vererbung geht.
Schon im Vorfeld fällt mir manches schwer, weil alles so versteckt ist. Man (die Grafische IDE) will mir keinen genaueren Einblick gewähren, was da vor sich geht. So bald ich etwas außerhalb des Standards machen will, weiß ich erst recht nicht, was ich da wirklich tue. Klar, vererben von hier und da. Aber was vererbe/beerbe ich da wirklich? Und hinzu kommt, das von Package (für die Komponenten) 8 Menüpunkt gibt, wo viele scheinbar teils das gleiche machen. Und innerhalb dieser Menüpunkte man nie etwas zu ende führen kann, sondern im nächsten dann weiter geht. Da blicke ich gar nicht durch, weil mir dies logisch nicht eingeht.
Und trotz langer suche nach einer Beschreibung bin ich nicht weiter gekommen.
Zwischen reinem Quelltext und dem was bei Lazarus/Delphi/undCo. abläuft, liegen für mich eben Welten. Und die Frage, was darf man machen, was mache ich da wirklich? Bzw. diese Grafischen IDE's?
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Re: Was enthält Meta-Package?

Beitrag von theo »

Dann mach doch mal ein paar Tutorials durch.
Diese hier sind imho ausgezeichnet, zwar für Delphi, aber auf diesem Level ist das meiste identisch.

http://www.delphi-treff.de/tutorials/grundlagen/
Insbesondere zu OOP:
http://www.delphi-treff.de/tutorials/ob ... ammierung/

Erwin
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Re: Was enthält Meta-Package?

Beitrag von Erwin »

In 2-3 meiner Delphi-Bücher ist dies ebenfalls beschrieben. Aber eben nur so, dass man das Zeug erstellen kann. Aber ich muss dann immer wieder die Anleitung lesen, weil es einem dennoch nicht zum Kern des Ganzen führt, und daher es nicht ... es für mich nicht selbsterklärend herüber kommt. Mir fällt das passende Wort nicht ein.

Auch scheint mir, dass Du mein Problem nicht ganz erfasst hast.

Wenn ich normal ein Button erstellte (z.B. Python), geht dies meist ungefähr so:
1) HalloButton = Tkinter.Button(text='Hallo', font=('Bitstream Vera Sans',10))
2) HalloButton.place(x=4,y=8, width=84, height=28)
Bei diesen Grafischen IDE's steht dann einfach etwas wie:
A) HalloButton: TButton;
Da frage ich mich, wo sind die Daten von HalloButton? Der Text?, Die Größe, etc.? Ich kann dies nicht finden.
A ist natürlich einfacher zu realisieren wie 1 und 2. Aber anderseits weiß ich bei 1 und 2 direkter, was ich mache, bzw. gemacht wird.

Oder wenn man einen Ablauf wiederholen will:
def Name
.. [Aktion]
Bei den Grafischen IDE's habe ich mir immer mit unsichtbaren Buttons beholfen. Was irgendwie vermurkst aussieht, und mich teils verwirrt.

Was Classen betrifft ... hm... da scheint Python auch teils eine Herausforderung zu sein, musste ich feststellen. Aber auf Grund des reinen Textes schreibe ich einfach drauf los, (mit paar kleinen Extra Regeln) als würde ich ein normales Programm schreiben.
Bei Lazarus/Delphi wüsste ich gar nicht, wo ich anfangen soll? Und wie sich das auswirkt? Von möglichen Aufblähungen, von unnützen Vererbungen ganz zu schweigen.

Trotzdem danke für die Links. Werde diese auf alle Fälle überfliegen, und wenn es mir zusagt, auch durchlesen. Vielleicht finde ich mich dadurch irgendwie damit ab, dass ich nie erfahren werde, wie der eigentliche Quellcode aussieht, und woher was kommt.

Allerdings ändert es nichts an dem Auslöser für das Problem hier. Weil unter Delphi ging dies mit den eigenen Klassen etc. anders. Aber dazu werde ich dann vielleicht später mal ein Extra Thread öffnen.
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Re: Was enthält Meta-Package?

Beitrag von theo »

Erwin hat geschrieben:Da frage ich mich, wo sind die Daten von HalloButton? Der Text?, Die Größe, etc.? Ich kann dies nicht finden.


Die liegen einfach in der dem Unitnamen entsprechenden *.lfm Datei. Sogar im Klartext.
Aber eigentlich brauchst du diese Datei nicht anschauen. Die Eigenschaften sind ja im Objektinspektor abgebildet.

Ausserdem kannst du eine Komponente auch zur Laufzeit erstellen.
Dann siehst du sie aber nicht zur Entwurfszeit, und kannst sie nicht "rumschieben" etc.

z.B. so im OnCreate Eventhandler des Formulars:

Code: Alles auswählen

uses StdCtrls;
 
procedure TForm1.FormCreate(Sender:TObject);
var aButton:TButton;
begin
  aButton:=TButton.Create(self);
  aButton.Parent:=Self;
  aButton.Caption:='test';
  aButton.Left:=20;
end;


Das ist bei Delphi genau das gleiche.

Erwin
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Re: Was enthält Meta-Package?

Beitrag von Erwin »

theo hat geschrieben:Die liegen einfach in der dem Unitnamen entsprechenden *.lfm Datei. Sogar im Klartext.
Aber eigentlich brauchst du diese Datei nicht anschauen. Die Eigenschaften sind ja im Objektinspektor abgebildet.

Doch, ich musste mir das Anschauen. Weil über Objektinspektor ist es Abstrakt, nicht greifbar, nicht nachvollziehbar.
Dies zu sehen, wie alles in Gewohnter weise mit Größe, Name, Position dort stand, war für mich sehr beruhigend.
Danke. Die Tatsache, dass dies nirgends stand, hat mich leider zu der Dummen Annahme verleiten lassen, dass dies nirgends steht. Derweil hätte ich einfach nur alles mal durchsuchen brauchen.

theo hat geschrieben:

Code: Alles auswählen

uses StdCtrls;
 
procedure TForm1.FormCreate(Sender:TObject);
var aButton:TButton;
begin
  aButton:=TButton.Create(self);
  aButton.Parent:=Self;
  aButton.Caption:='test';
  aButton.Left:=20;
end;


Nein, das scheint mir nicht das zu sein, was ich meinte. Weil dies passiert ja dann, wenn das Formular erstellt wird.
Was ich meine ist, dass es immer dann ausgeführt wird, wenn ich es brauche.
Zum Beispiel wenn ab einer bestimmten Zahl etwas ausgeführt werden soll. Anstatt es überall direkt fest zu legen, ich stattdessen steh'ts zu der Prozedur/Funktion "Ueberpruefe" verweise (weiter leite), welches dann den Rest macht. Und genau dies lässt sich mit diesen Objekt-IDEs scheinbar nur mit einem Extra-Button, welches dann Unsichtbar gemacht wird, verwirklichen. Anderer Weg ist mir jedenfalls (auf einfache weise) nicht bekannt.

Zumindest komme ich jetzt der Sache näher.
Wenn es wieder kühler wird (weil mein Computer hat derzeit erhebliche Probleme), werde ich mal schauen, ob man mir auch erklären kann, wie ich selbst solche TObjekte (Package) erstellen, laden, installieren etc. kann. ... 8 (!??) Menüeinträge für so etwas? Und dann noch x-Unterfunktionen! Das wird mir immer zu schaffen machen. Unter Delphi waren es nur 1-2, oder?
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Re: Was enthält Meta-Package?

Beitrag von Socke »

Erwin hat geschrieben:Zumindest komme ich jetzt der Sache näher.
Wenn es wieder kühler wird (weil mein Computer hat derzeit erhebliche Probleme), werde ich mal schauen, ob man mir auch erklären kann, wie ich selbst solche TObjekte (Package) erstellen, laden, installieren etc. kann. ... 8 (!??) Menüeinträge für so etwas? Und dann noch x-Unterfunktionen! Das wird mir immer zu schaffen machen. Unter Delphi waren es nur 1-2, oder?

TObjekt hat mit Lazarus-Packages ersteinmal gar nichts zu tun. TObjekt ist die Basisklasse für alle anderen Klassen und damit Sprachbestandteil von ObjektPascal/Delphi. Ein Lazarus-Package enthält Informationen darüber, wie bestimmte Dinge (neue Komponenten oder Menüeinträge) in Lazarus integriert werden.
Zur Installation von Packages: Unter Delphi hat man die Package-Datei geöffnet und auf installieren geklickt und alles hat funktioniert :D. Unter Lazarus geht das genau so. Der Unterschied besteht darin, dass Lazarus immer neu gebaut werden muss, wenn ein Package hinzugefügt oder entfernt wird. Daher kann man über zusätzliche Dialoge mehrere Packages auf einmal auswählen und hinzufügen.

Erwin hat geschrieben:Nein, das scheint mir nicht das zu sein, was ich meinte. Weil dies passiert ja dann, wenn das Formular erstellt wird.
Was ich meine ist, dass es immer dann ausgeführt wird, wenn ich es brauche.
Zum Beispiel wenn ab einer bestimmten Zahl etwas ausgeführt werden soll. Anstatt es überall direkt fest zu legen, ich stattdessen steh'ts zu der Prozedur/Funktion "Ueberpruefe" verweise (weiter leite), welches dann den Rest macht. Und genau dies lässt sich mit diesen Objekt-IDEs scheinbar nur mit einem Extra-Button, welches dann Unsichtbar gemacht wird, verwirklichen. Anderer Weg ist mir jedenfalls (auf einfache weise) nicht bekannt.

Einem Button muss man erst sagen, was er tun soll. Der einfachste Weg dazu ist, dem OnClick-Event eine Methode (Methode = Funktion oder Prozedur eines Objektes) zuzuweisen. Das geht ganz einfach mit dem Objektinspektor (der dann sofort die Methode im Quelltext anlegt und den Verweis in der .lfm-Datei speichert) oder auch per Hand. Natürlich kann man auch Methoden schreiben, die ohne Button ausgeführt werden (wenn sie im Quelltext aufgerufen werden). Lazarus unterstützt dich dabei sogar (Klassen-Vervollständigung), in dem es aus der Deklaration (im Interface-Teil der Unit) auf Tastendruck (Standard: Strg+Umschalt+C) ein Gerüst (als procedure <Klasse>.<Procedurename>(<ggf. Parameter>); und begin/end;) im Implementationsteil einfügt. Ein Tutorial zum Objekt-orientierten Programmieren mit Delphi erklärt dir zumindest die Grundlagen dazu.
MfG Socke
Ein Gedicht braucht keinen Reim//Ich pack’ hier trotzdem einen rein

Erwin
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Re: Was enthält Meta-Package?

Beitrag von Erwin »

Socke hat geschrieben:... Daher kann man über zusätzliche Dialoge mehrere Packages auf einmal auswählen und hinzufügen.

Aber nicht in ein und demselben Dialog, bzw. Menü. Und das verwirrt mich. Musste erst mehrmals dies und das versuchen, bevor was geschah. Und dann geschah außer der Mitteilung, dass es kompiliert wurde, nichts.

Socke hat geschrieben:Einem Button muss man erst sagen, was er tun soll. Der einfachste Weg dazu ist, dem OnClick-Event eine Methode (Methode = Funktion oder Prozedur eines Objektes) zuzuweisen. Das geht ganz einfach mit dem Objektinspektor (der dann sofort die Methode im Quelltext anlegt und den Verweis in der .lfm-Datei speichert) oder auch per Hand. Natürlich kann man auch Methoden schreiben, die ohne Button ausgeführt werden (wenn sie im Quelltext aufgerufen werden). Lazarus unterstützt dich dabei sogar (Klassen-Vervollständigung), in dem es aus der Deklaration (im Interface-Teil der Unit) auf Tastendruck (Standard: Strg+Umschalt+C) ein Gerüst (als procedure <Klasse>.<Procedurename>(<ggf. Parameter>); und begin/end;) im Implementationsteil einfügt. Ein Tutorial zum Objekt-orientierten Programmieren mit Delphi erklärt dir zumindest die Grundlagen dazu.

Nicht OnClik oder sonstiges. Das vergiss mal. Es geht um Aufteilung von wiederholenden Abläufen, wo ich eben mittels Button notdürftig beholfen habe (im Button den wiederholenden Code-Teil gepackt).
Aber ich glaube, letztendlich (was den Teil nach den Button und Event betrift) scheinst mich doch zu verstehen.
Leider bekomme ich bei Strg-Umschalt-+C lediglich im Nachrichtenfenster nur die Mitteilung: "TCodeToolManager.InitCurCodeTool MainCode=nil" (beim *.flm*)
Oder: "name.pas(35,1) Error:Bezeichner ButtonClick ist bereits definiert." (beim *.pas)

Ich habe bei weiteren Versuchen zuerst ein mal den Anfang geschrieben (procedure test), und als der Cursor noch dort war, strg+umschalt+C probiert. Dies scheint zu funktionieren. Er hat den Rest beendet, und weiter unten diese Procedure mit Beginn und End erstellt. Und einfacher Hinweis mit 'test;', bei Button1.Click führte die im "test-procedure" befohlene Umbeschritung von Button2 dann aus.

Deine Beschreibung dazu ist meiner Meinung nach recht knapp gehalten. Aber hat scheinbar letztendlich doch zu meinem wesentlichem Ziel geführt. Jedenfalls kann ich jetzt scheinbar eigene Prozeduren ohne Grafik in meine Hauptunit einbauen. Vielen Dank. Da kommt doch langsam einiges an Freude auf.

Tja, das ist auch wieder so etwas: Da hat mich diese Art und weiße, wie das Aufgeteilt ist (Die GUI), bei mir zu teils Gedanklichen Grenzen geführt, dass ich mich nicht mal getraut habe, einfach selbst was drauf los zu machen.
Das ganze ist jetzt ungewohnt, nämlich ohne "(Sender: TObjekt)". Aber da es mit dem Teil nicht funktionierte, wird es wohl so ohne dem richtig sein?
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