Andy Nightingale hat geschrieben: Fr 13. Mär 2026, 14:36
Es geht meinem Kunden genau darum aus "Allen"Daten suchen zu können und nicht nur Häppchenweise. Wie kann man in einer Datenbank komplett suchen wenn nicht alle Daten vorhanden sind. In meinem letzten Tool konnte mein Kunde genau das.
Möglicherweise liegt das ein Konzeptproblem oder Verständnisproblem vor.
Kann es sein dass dein letztes Tool eine Flat-File Datenbank wie ein dBase Derivat zugrunde liegen hat?
Sollte das der Fall sein, haben womöglich auch deine Kunden eine Flat-File Denkweise, die bei Server-gestützten Datenbanken kaum Sinn macht.
Natürlich arbeiten deine Kunden IMMER mit der "ganzen" Datenbank.
Aber sie "sehen sich" nur immer den Teil davon an, den sie gerade brauchen.
Das ist einfach eine andere Art effizient mit großen Datenmengen umzugehen.
Egal, ob es eine Kundendatenbank ist, oder eine Patientendatenbank.
Man sucht immer zuerst den Teil der Daten mit denen man gerade arbeiten will.
zb einen bestimmten Kunden, eine bestimmte Rechnung einen bestimmten Patienten. -- um dann ausgehend von diesen Teil der Daten andere Elemente wie Rechnung, Behandlungen, Kosten, Schemata etc nachzuladen.
Einen Anwender durch eine wie immer geartete Liste von 50 tausend Zeilen zu jagen ist einfach ineffizient.
Daher sind intelligent ausgefeilte "Suchmasken" für mich der Schlüssel zur Zufriedenheit der Anwender.
hier zum Beispiel zwei Masken aus meinen Programmen

- kundensuche.png (9.49 KiB) 148 mal betrachtet

- kurssuche.png (12.98 KiB) 148 mal betrachtet
Die Suchmasken erzeugen im Hintergrund on the fly die passenden WHERE-Klauseln.
Die Strategie dabei ist es von einer präzise granulierten Abfrage zu unspezifischeren Anwendungsfällen alles abdecken zu könnne
Fall 1: der Anwender weiß zb eine Kundennummer, oder Patientennummer dann findet man einen einzigen Datensatz und gut ists.
Fall 2: der Anwender weiß nur unscharfe Daten -- Namensteile, Teileder Patentennummer oder Sozialversicherungsnummer, oder andere Daten oder Teildaten.
Dann wird es tricky und das (mein) Ziel ist es dem Anwnder eine kurze Liste mit passenden Ergebnissen anzuzeigen aus dennen er quasi analog den passenden Datensatz auswählt um damit weiter arbeiten zu können.
Alles so ausgefeilt dass der Anwender kaum merkt was da alles im Hintergrund passiert. Solche Anwendungsfälle sind dann auf Effizienz und Geschwindigkeit optimiert.
Solche Suchmasken können hochkomplex sein, dass zb schon bei drei Buchstaben gesucht wird. oder im Hintergrund auch phonetische SOUNDEX Suchen ablaufen um dem Anwender möglichst schnell ein sinnvolles Ergebnis zu geben.
Wie gesagt, der Anwender soll aus dem von ihm eingeschränkten Ergebnis dann analog auswählen und je treffsicherer seine Abfrage, desto kleiner das Ergebnis zur Auswahl.
Da man auch nach Teilen von Informationen suchen kann findest sich fast immer schnell der richtige Datensatz - Pareto-Regel -- in 80% der Fälle geht es blitzschnell, aber der Anwender kann damit auch eine Tiefensuche ausführen, die dann auch gefühlt länger dauern darf.
In einigen Fällen erlaube ich auch dass man gar keine Suchparameter eingibt und auf "Suchen" drückt. Dann erscheint nochmal eindialog der abfragt ob man diese (lang dauernde) Suche dann überhaupt möchte.
Dann gibt es auch kein Problem mit den Anwendern.