[erledigt] Welches Linux soll ich nehmen?

Für Installationen unter Linux-Systemen
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theo
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Re: [erledigt] Welches Linux soll ich nehmen?

Beitrag von theo »

af0815 hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 10:57 Es hat damit zu tun, wie du sagst mit den Libs. Debian stable ist da halt "gut abgelegen".
Bei uns sagt man dazu "gut abgehangen" oder neudeutsch "dry aged". :wink:
Das finde ich aber kein überzeugendes Kriterium für eine private Distro-entscheidung.

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af0815
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Re: [erledigt] Welches Linux soll ich nehmen?

Beitrag von af0815 »

theo hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 11:02
af0815 hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 10:57 Es hat damit zu tun, wie du sagst mit den Libs. Debian stable ist da halt "gut abgelegen".
Bei uns sagt man dazu "gut abgehangen" oder neudeutsch "dry aged". :wink:
Das finde ich aber kein überzeugendes Kriterium für eine private Distro-entscheidung.
Deswegen habe ich auch geschrieben:
Für das Hobby ist es egal, da soll man nehmen was Spaß macht.
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Warf
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Re: [erledigt] Welches Linux soll ich nehmen?

Beitrag von Warf »

Das Problem beim Weitergeben ist die ABI (Application Binary Interface) Stabilität. Die GLibC hat leider keine gute Vergangenheit mit ABI Stabilität. Der Linux Kernel mit den Syscalls ist seit c.a. Version 2 ABI Stabil, d.h. eine Anwendung die nur Syscalls direkt verwendet sollte auf jedem Linux bis Version 2.0 runter relativ gut laufen (natürlich nur in so fern das man keine Features benutzt die erst Später dazu kamen). Bei der LibC ist das was anderes. FPC braucht, im Gegensatz zu vielen anderen Programmiersprachen, grundsätzlich nicht die LibC, da die RTL die Syscalls selbst implementiert. Eine reine FPC Anwendung läuft also auf fast jedem Linux System. Das Problem ist das die meisten von uns keine reine FPC Anwendung benutzen, sondern so manche LibC oder POSIX APIs verwenden wie z.B. threading über posix threads.

Abgesehen von der LibC gibt es natürlich noch andere Bibliotheken, namentlich GTK und QT. GTK2 hat indirekt den "Vorteil" weil es EOL ist, das seit ewigkeiten da sich nix mehr geändert hat. Ein neues Arch hat also die selbe GTK2 Version wie ein 5 Jahre altes Debian LTS. QT5 ist auch seit 3 Jahren mittlerweile EOL, d.h. da passiert auch nichts mehr. QT6 hingegen ist jetzt erst in der finalen Phase (es wird grade an QT7 gearbeitet), was heißt das Distros von vor ein Paar Jahren eine andere QT6 version haben können. Zusätzlich braucht man noch ein QT6Pas Version die 1. zu der verwendeten Lazarus Version und 2. zu der Installierten QT Version des Nutzers passt. Da man hier jetzt 2 Abbhängigkeiten hat wird es da schwerer.

Das ist aber eigentlich kein Grund GTK2 oder QT5 zu verwenden. Diese Bibliotheken sind im End of Life angekommen und bekommen keine Sicherheitsupdates mehr. Wenn man diese Software verteilt kann man sich potentiell unter EU Recht Haftbar machen (Siehe Artikel 8 der EU Richtlinie 2019/770).

Das ist aber leider ein Allgemeines Linux Problem und kein Lazarus Problem. Die typischen Lösungen sind entweder die Software für verschiedene Linux Systeme bauen, die Software Open Source geben damit andere sie für ihr System bauen können, oder die Software Containerizen z.B. in Flatpak oder AppImage und alle Dependencies mitliefern

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theo
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Re: [erledigt] Welches Linux soll ich nehmen?

Beitrag von theo »

af0815 hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 10:57 Es hat damit zu tun, wie du sagst mit den Libs.
Aber wie gross ist das Problem wirklich?
Fpcupdeluxe bietet ja auch eine reine Exe, die nur nach Archtektur/System unterschieden wird, nicht nach Distro.
Die läuft ja auch überall?
https://github.com/LongDirtyAnimAlf/fpc ... ag/v2.4.0h

EDIT: Hatte Warfs letzten Beitrag beim senden noch nicht gesehen.

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af0815
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Re: [erledigt] Welches Linux soll ich nehmen?

Beitrag von af0815 »

theo hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 12:08
af0815 hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 10:57 Es hat damit zu tun, wie du sagst mit den Libs.
Aber wie gross ist das Problem wirklich?
Fpcupdeluxe bietet ja auch eine reine Exe, die nur nach Archtektur/System unterschieden wird, nicht nach Distro.
Die läuft ja auch überall?
https://github.com/LongDirtyAnimAlf/fpc ... ag/v2.4.0h

EDIT: Hatte Warfs letzten Beitrag beim senden noch nicht gesehen.
Das Problem ist groß und wurde sehr intesiv im englischen Forum dikutiert. Selbst merkt es man nicht und auch wenn man sich Sachen selbst kompiliert oder nur den Source weitergibt ist es nicht sichtbar.
Gerade durch die libc ist es aufgetaucht, weil eine Distro eine neue Version eingebracht hat. Ein Programm mit der neuen libc kompiliert, läuft nicht mit der alten libc. Der Hintergrund, die libc ist abwärtskompatibel. Daher die neue Version implementiert die alten Calls. Umgekehrt geht es ja nicht. Der FPC linkt aber gegen die neue libc. Am alten Stand, wird dieser Aufruf abgewiesen, weil er ja erst ab hier aktzeptiert wird, auch wenn der AUfruft eigentlich seit 5 Versionen nicht geändert wurde. Aber die Aufrufsignatur sagt -erst ab dem Stand xx gültig.

Deswegen auch der Hinweis, wenn ich das auf einem sehr alten System kompiliere, wird es auf allen neueren Systemen diesen Fehler nicht geben. Ist eine ziemlich böse Situation, wenn deine Kunden plötzlich nach einem Update deiner Software plötzlich Schrott haben, nur weil dein System gerade entschieden hat die libc zu aktualisieren.

Wie gesagt ist im normalen Benutzerbereich nicht so das Problem, ausser due gibst deine Software mal nen Freund oder spielst sie bei der Mama auf den PC und booom.
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Re: [erledigt] Welches Linux soll ich nehmen?

Beitrag von theo »

af0815 hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 13:01 Ist eine ziemlich böse Situation, wenn deine Kunden plötzlich nach einem Update deiner Software plötzlich Schrott haben, nur weil dein System gerade entschieden hat die libc zu aktualisieren.
OK, für wen das betrifft: Ja.
Dennoch glaube ich nicht, - und das war ja der Ursprung der Diskussion - dass es mit der Distrofamilie zu tun hat.
Ich denke, das kann auch mit einer rolling release gegenüber einer stable release Version der gleichen Distro passieren.
Es ist eine Frage der Library-Versionen, nicht der Distro.
Oder anders gesagt: Ein altes Opensuse Kompilat sollte ja nach dieser Logik auf einem neuen Debian auch laufen.

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Niesi
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Re: [erledigt] Welches Linux soll ich nehmen?

Beitrag von Niesi »

theo hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 09:27
...

Seltsames und mMn falsches Argument.
Auf OpenSUSE läuft alles, was Lazarus betrifft. Seit Jahrzehnten.
-

M I S T ! ! ! :lol:

Die Info hätte ich vor einigen Jahren gebraucht - OpenSuse habe ich damals nicht ausprobiert. Ich kannte es nicht ...
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Re: [erledigt] Welches Linux soll ich nehmen?

Beitrag von theo »

Niesi hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 13:28 Ich kannte es nicht ...
Dabei hatte die "Gesellschaft für Software und System-Entwicklung mbH" doch deutsche Wurzeln. :wink:

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Re: [erledigt] Welches Linux soll ich nehmen?

Beitrag von Warf »

theo hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 13:33 Dabei hatte die "Gesellschaft für Software und System-Entwicklung mbH" doch deutsche Wurzeln. :wink:
Lustigerweise mein erster Kontakt mit Linux war als Kind, weil es das erste Linux mit Deutscher Übersetzung für die Manpages war hatte mein Vater davon eine CD Version geholt, mit Gebrauchsanweisung und Allem, die ich dann als 12 jähriges Kind ausprobiert habe. Die 20 Jahre alte Box hab ich immernoch im Regal stehen als Erinnerungsstück

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Re: [erledigt] Welches Linux soll ich nehmen?

Beitrag von theo »

Warf hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 13:52 Lustigerweise mein erster Kontakt mit Linux war als Kind, weil es das erste Linux mit Deutscher Übersetzung für die Manpages war hatte mein Vater davon eine CD Version geholt, mit Gebrauchsanweisung und Allem, die ich dann als 12 jähriges Kind ausprobiert habe. Die 20 Jahre alte Box hab ich immernoch im Regal stehen als Erinnerungsstück
Ja. Früher hat man das noch in der Buchhandlung gekauft.
Für den Download waren die Internetverbindungen noch zu lahm.
Das sah so aus:
https://forum.classic-computing.de/foru ... post129779

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Niesi
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Re: Welches Linux soll ich nehmen?

Beitrag von Niesi »

theo hat geschrieben: Sa 21. Feb 2026, 20:17
af0815 hat geschrieben: Sa 21. Feb 2026, 19:37 Mein Favorit für Umsteiger ist Linux Mint.
Was ist an Mint für Umsteiger besser als an OpenSuse?
Ich frage für einen Freund... :mrgreen:
-

Ziemlich viel - die Installation von OpenSuse ist schon recht merkwürdig. Echt strange.

Und nun sitze ich hier und bringe das Ding nicht dazu, sich mit meiner Fritzbox zu verbinden. Hab's gerade auf einem alten Notebook (T430s) installiert. Er zeigt die möglichen Zugänge an, Haupt- und Gastzugang. Nach Eingabe des Passwortes rödelt es ne Weile und dann: Nichts. :shock:

Das hatte ich noch nie, weder mit einem Notebook noch mit einem Telefon, nicht mit Windows, Android, Mint, Zorin, Fedora, Ubuntu, Manjaro, Kubuntu oder Knoppix.

Für Umsteiger von Windows ist das nix ...


P.S.: Habe es noch einmal installiert - wieder nichts. Jetzt wurde der Netzwerkmanager nicht gestartet. Ich fand keine Möglichkeit, das zu reparieren. :roll:
Nun teste ich noch einmal Zorin auf dem Rechner ...
Wissen ist das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn es geteilt wird ...

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Re: Welches Linux soll ich nehmen?

Beitrag von theo »

Niesi hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 15:49 Ziemlich viel - die Installation von OpenSuse ist schon recht merkwürdig. Echt strange.
Warum?
Niesi hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 15:49 Und nun sitze ich hier und bringe das Ding nicht dazu, sich mit meiner Fritzbox zu verbinden. Hab's gerade auf einem alten Notebook (T430s) installiert. Er zeigt die möglichen Zugänge an, Haupt- und Gastzugang. Nach Eingabe des Passwortes rödelt es ne Weile und dann: Nichts. :shock:

Das hatte ich noch nie, weder mit einem Notebook noch mit einem Telefon, nicht mit Windows, Android, Mint, Zorin, Fedora, Ubuntu, Manjaro, Kubuntu oder Knoppix.
Und ich hatte das mit OpenSuse noch nie. Ich habe uralte wie neue Hardware.
Bist du auf Networkmanager oder Wicked?

Aber klar, grundsätzlich gefällt einem immer das, was man gewohnt ist.
Ich kriege mit anderen Systemen auch schlechte Laune. :wink:

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Re: [erledigt] Welches Linux soll ich nehmen?

Beitrag von MmVisual »

Warf hat ja eine richtig gute Zusammenfassung geschrieben. Vielen Dank dafür! Das was da steht waren sicher viele Monate Arbeit.

Nun ja, ich habe nun keine Lust mehr auf Linux.

Vor ein paar Wochen hatte ich mal versucht das Unix "BSE" zu installieren. Mein erster Treiber war dann "Samba" um auf meine Daten im Netzwerk zu kommen. Das ganze war dann ebenfalls ernüchternd, ohne Fachstudium der Konfiguration geht das einfach nicht. Also habe ich BSE nach ca. 5 Minuten gleich wieder aufgegeben, wenn Grundlagen nicht funktionieren ist das für mich nichts.
In Beschreibungen steht: Wenn man sich ein paar Jahre mit dem OS beschäftigt, dann kennt man sich aus...
Nun denn, ich habe kein Lebenszeit übrig um es nur in das OS zu stecken.

Sollte es mal endlich ein Linux geben, bei dem immer und prinzipiell die Tastenkombination Ctrl+C / Ctrl+V / Ctrl+X funktionieren und das machen was man erwartet, dann bin ich wieder bereit ein Linux zu testen.
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Niesi
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Re: Welches Linux soll ich nehmen?

Beitrag von Niesi »

theo hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 16:27
Und ich hatte das mit OpenSuse noch nie. Ich habe uralte wie neue Hardware.
Bist du auf Networkmanager oder Wicked?

Aber klar, grundsätzlich gefällt einem immer das, was man gewohnt ist.
Ich kriege mit anderen Systemen auch schlechte Laune. :wink:

Ich habe Netzworkmanager und Wicked probiert - keine Chance. Versteh ich nicht, aber ok. :shock:

Jetzt läuft gerade die Installation von Zorin - da wird gefragt, ob ich den Rechner mit dem Netz verbinden will, ich gebe das Password meiner Fritzbox ein und es ist verbunden.

Für mich ist Zorin auch "fremd", aber schlechte Laune bekomme ich deswegen nicht. Ist interessant. Der Rechner meiner Gattin läuft mit Zorin, weil das auf dem Surface gut funktioniert - Mint hatte da Probleme mit dem Stift. Aber so kann ich mal was dazulernen. :idea:

Fazit für mich: "Mein OS" bleibt Linux Mint Cinnamon ...
Wissen ist das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn es geteilt wird ...

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Re: Welches Linux soll ich nehmen?

Beitrag von wp_xyz »

Niesi hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 15:49 Ziemlich viel - die Installation von OpenSuse ist schon recht merkwürdig. Echt strange.
Das kann ich, in anderer Form und für die Installation in einer VM, bestätigen...

Man wird bei der Installation nach einem Passwort gefragt - ich gebe ein "gutes" mit ein paar Sonderzeichen ein. Installation (mit deutschem Tastatur-Layout) läuft problemlos durch. Neustart nach der Installation -> Passwort-Abfrage, garantiert richtig eingegeben, aber nicht akzeptiert.

Ich habe die VM gelöscht und die Installation mit einem etwas älteren ISO wiederholt - genau dasselbe Problem.

Nachdem ich schon aufgegeben hatte, hatte ich die Idee, bei der Installation das Häkchen für "Passwortabfrage beim Systemstart" (oder so ähnlich) zu entfernen. Damit konnte ich das OpenSUSE erfolgreich starten, und "war drinnen".

In einer Konsole ein "sudo" ausgeführt --> Passwort wurde akzeptiert.

Aber: "Anwendungen installieren/aktualisieren" (o.ä.) im GUI --> Passwort wurde nicht akzeptiert. Da man sich den als Passwort eingetippten String anzeigen lassen kann, sah ich, dass die Sonderzeichen falsch waren --> englisches Tastatur-Layout? (obwohl ich bei der Installation garantiert das deutsche eingestellt hatte). Längere Suche in den zugegebenermaßen recht unübersichtlichen Einstellungen, und ich konnte das Tastatur-Layout auf deutsch umstellen. Nun funktionierte das normale Arbeiten.

Das ursprüngliche Problem besteht aber weiterhin. Ich habe mich abgemeldet und versuchte mich wieder neu anzumelden --> Passwort nicht erkannt!

Nachdem ich über das Windows-Host-Betriebssystem der VM die Position der verwendeten Sonderzeichen auf der englischen Tastatur in Erfahrung gebracht hatte, versuchte ich, das Passwort so einzugeben, als ob ich eine englische Tastatur vor mir hätte --> erfolgreich.

Das heißt für mich, dass OpenSUSE (zumindest die KDE-Variante) für den Anmeldebildschirm ein eigenes Tastatur-Layout verwenden muss. Weiß jemand, wie man das umstellen kann?

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