[erledigt] Welches Linux soll ich nehmen?
- kralle
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[erledigt] Welches Linux soll ich nehmen?
Moin,
ich habe mir ein neues Notebook gekauft und will dort Linux (Dualboot mit Win11Pro) installieren.
Wenn ich die ganzen Diskussionen der letzten Tage bezüglich "GTK" und "QTx" usw. mitbekomme,
frage ich mich "Welche Distro mit welchem Desktop, ist die mit der man am Besten arbeiten kann?"
Bisher habe ich mir um "GTK" und "QTx" überhaupt noch keine Gedanken bei meinen Programmen gemacht.
Wenn ich jetzt aber lese, das es bei einer der Neuerungen dann nicht mehr möglich ist, etwas "oben" und/oder "links" anzuheften,
dann macht man sich doch Gedanken.
Wird der "Anker-Editor" dann auch nicht mehr funktionieren?
Gruß Kralle
ich habe mir ein neues Notebook gekauft und will dort Linux (Dualboot mit Win11Pro) installieren.
Wenn ich die ganzen Diskussionen der letzten Tage bezüglich "GTK" und "QTx" usw. mitbekomme,
frage ich mich "Welche Distro mit welchem Desktop, ist die mit der man am Besten arbeiten kann?"
Bisher habe ich mir um "GTK" und "QTx" überhaupt noch keine Gedanken bei meinen Programmen gemacht.
Wenn ich jetzt aber lese, das es bei einer der Neuerungen dann nicht mehr möglich ist, etwas "oben" und/oder "links" anzuheften,
dann macht man sich doch Gedanken.
Wird der "Anker-Editor" dann auch nicht mehr funktionieren?
Gruß Kralle
OS: MX Linux, Linux Mint und Windows 10
FPC-Version: 3.3.1 , Lazarus 3.99
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Re: Welches Linux soll ich nehmen?
Mint oder Manjaro. Mint ist für den Alltag tauglich, hat GTK2 noch Board, genauso wie X11.
Ein erster Eindruck von Manjaro KDE (und XFCE) auch brauchbar, aber verspielter. Oberfläche ist "hipper" wenns wem gefällt.
Brauchbar ist alles, ich bin bei Mint Mal geblieben. Genaugenommen wäre es Debian, aber mit der Steinzeit bin ich auch nicht ganz glücklich geworden. Am Server ja, aber nicht Privat.
Aber jeder hat so Vorlieben, aber Dualboot sicher nicht. Hat mir nur Probleme gemacht. Ein System und den Rest in VMs.
Ein erster Eindruck von Manjaro KDE (und XFCE) auch brauchbar, aber verspielter. Oberfläche ist "hipper" wenns wem gefällt.
Brauchbar ist alles, ich bin bei Mint Mal geblieben. Genaugenommen wäre es Debian, aber mit der Steinzeit bin ich auch nicht ganz glücklich geworden. Am Server ja, aber nicht Privat.
Aber jeder hat so Vorlieben, aber Dualboot sicher nicht. Hat mir nur Probleme gemacht. Ein System und den Rest in VMs.
Blöd kann man ruhig sein, nur zu Helfen muss man sich wissen (oder nachsehen in LazInfos/LazSnippets).
- kralle
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Re: Welches Linux soll ich nehmen?
Moin,
ich habe schon mit Mint, Debian, Manjaro und MX-Linux gearbeitet.
Mit Lazarus selber hatte ich keine Probleme. Bei Mint gab es nur Probleme mit Datenbanktreibern.
Wenn ich jetzt eine Distro mit "GTK2" und "X11" nehme, ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis das auch durch ein Update raus fliegt.
Gruß Heiko
ich habe schon mit Mint, Debian, Manjaro und MX-Linux gearbeitet.
Mit Lazarus selber hatte ich keine Probleme. Bei Mint gab es nur Probleme mit Datenbanktreibern.
Wenn ich jetzt eine Distro mit "GTK2" und "X11" nehme, ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis das auch durch ein Update raus fliegt.
Gruß Heiko
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Re: Welches Linux soll nehmen?
Das solltest Du ganz allein für Dich entscheiden.
Ich habe seinerzeit einige Distros ausprobiert und bin bei Mint geblieben. Für mich ist es das beste OS. Dafür muss ich mich aber um z. B. das aktuelle LibreOffice selbst kümmern, ebenso um FreePascal und die LazarusIDE. (Es sind noch mehr Programme, die ich halt selbst aktuell halten muss.)
Du solltest einfach einige Distros ausprobieren und das dann für Dich durchziehen. Kostet Zeit, ja - aber es lohnt sich ...
Ich habe seinerzeit einige Distros ausprobiert und bin bei Mint geblieben. Für mich ist es das beste OS. Dafür muss ich mich aber um z. B. das aktuelle LibreOffice selbst kümmern, ebenso um FreePascal und die LazarusIDE. (Es sind noch mehr Programme, die ich halt selbst aktuell halten muss.)
Du solltest einfach einige Distros ausprobieren und das dann für Dich durchziehen. Kostet Zeit, ja - aber es lohnt sich ...
Wissen ist das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn es geteilt wird ...
Re: Welches Linux soll ich nehmen?
Als alter KDE-Suser, steige ich im Moment auf Slowroll um.
https://en.opensuse.org/Portal:Slowroll
Tumbleweed ist mir zu wild und Leap 16 ist irgendwie falsch abgebogen.
Slowroll ist etwas ruhiger und unterstützt derzeit auch noch ältere Hardware und YaST.
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Tumbleweed ist mir zu wild und Leap 16 ist irgendwie falsch abgebogen.
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Warf
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Re: Welches Linux soll ich nehmen?
Ich bin über die letzten Jahre durch einige Linux distros durch. Innerhalb der letzten 10 oder so Jahre habe ich in verschiedenen Konfigurationen benutzt:
Debian Systeme: Debian, Ubuntu und Mint
OpenSuse: Leap (stable) und Tumbleweed (rolling release)
Arch: Selbstkonfiguriert, Archinstall und Manjaro
Fedora Atomic mit Bazzite
Hier ein paar Eckpunkte: Debian basierte Systeme sind "stabil", d.h. sie bleiben bei den Software Versionen bei der Version stehen die sie beim Release der OS Version haben. Major OS versionen kommen alle 2 Jahre raus und haben eine Supportlaufzeit von 5 Jahren. Upgrades zu neuen Versionen sind Grundsätzlich eher aufwändig, d.h. man bleibt oftmals für Jahre auf alten Versionen hängen.
Für Lazarus ist das weniger ein Problem da man FPC und Lazarus ziemlich einfach über drittwege installieren oder selbst kompilieren kann. Da ich allerdings dazu noch andere Software benötige, Python, GCC, LLVM, PHP, Docker, etc. ist es richtig nervtötend da man entweder sich die Sachen manuell installieren, im schlimmsten Fall selbst kompilieren muss (z.B. eine neue GCC+LibC Version braucht einfach mal 6 Stunden zum Kompilieren) und dann sich mit der Dependency Hölle rumschlagen muss, oder alles containerizen muss.
Von Debian Systemen halte ich mich daher fern, leider muss man damit aber regelmäßig arbeiten. Zusätzlich ist Cannonical (das Unternehmen hinter Ubtuntu) extrem schlimm wenns um Proprietäre Sachen geht. So wird z.B. der Proprietäre Snap store vor den Open Source APT repos bevorzugt, sie haben in der vergangenheit einfach so ad-ware installiert, etc. Damit ist Ubuntu sogar schlimmer als Microsoft oder Apple
OpenSuse war lange zeit mein goto system. Auf meinem Server läuft nach wie vor Leap. Wie Debian ist es stabil allerdings mit viel Kürzeren Release Zyklen. eine neue OpenSuse Version kommt maximal einmal im Jahr, oftmals sogar früher. Upgrades zwischen OpenSuse versionen sind etwas aufwand gehen aber normalerweise mit den beigelegten Tools sehr reibungslos.
Auf meinem Heimrechner habe ich Tumbleweed genommen was eine Rolling Release Distro ist, die (im gegensatz zu z.B. Manjaro oder Arch) aber dennoch einen mehrwöchigen Testzyklus hat der dafür sorgt das ich noch nie Probleme mit Updates hatte.
Yast das Systemverwaltungstool kann auch alles wofür man sonst sich man-pages von command line tools oder config files durchlesen müsste (firewall, user management, sudoers file, etc.) weshalb es eigentlich meine lieblings Distro ist...
ABER: Vor einiger Zeit hat OpenSuse die Repositories gepurged gegen alles was potentiell nicht freie Software lizenzen hat. Dabei ist einiges an Software rausgeflogen, insbesondere die Video Codecs (h.264 insbesondere), weshalb fast alle web video plattformen (so ziemlich alles außer Youtube was Googles open source Codec benutzt) nicht mehr benutzbar.
Und generell ist das Problem das Software die nicht in den Repos ist zu installieren sehr sketchy ist, da man fremde Repos von irgendwelchen Privatleuten Vertrauen und in die Repo liste Aufnehmen muss.
Daher auf meinem Server immernoch top, insbesondere dank Yast, privat leider unbenutzbar geworden.
Arch ist eine Spielwiese, ich benutze es auf einem Rechner auf dem ich nur sehr wenig Speicher habe (<50 GB) weil ich es komplett selbst konfigurieren kann und somit eine Linux Distro unter 2GB aufsetzen konnte. Für sowas ist es toll. Aber sich ein gutes und Komfortables Arch zu Konfigurieren braucht mehr Zeit als ich gewillt bin reinzustecken. Mit Archinstall geht es in Ordnung, aber z.B. die SDDM Konfiguration für den Login Manager ist absolut hässlich wie die Nacht. Zusätzlich geht immer irgendwas kaputt, letztes Jahr hat Arch außerdem ein großes Umstellen der Repos durchgeführt was bei mir alle Dependencies gebrochen hat und dafür gesorgt hat das ich es einfach runtergeschmissen hab.
Manjaro versucht das zu verbessern indem es eine gute Vorkonfiguration zu sein und es ist auch echt schön und Funktioniert grundsätzlich auch out of the box ganz gut. Aber zumindest als ich es benutzt hatte hat Manjaro sehr viele Probleme mit den Repos gehabt, sie waren hinter den Arch repos hinterher, was dazu geführt hat das kaputte Versionen von Software oder sogar Sicherheitslücken deutlich später als in Arch gefixt wurden. Gleichzeitig haben sie aber auch weniger Testing betrieben weshalb es deutlich häufiger zu Inkompatibilitäten kam weil verschiedene Software und Dependency Versionen unterschiedlich zu den Repos hinzugefügt wurden. Kombiniert mit den Geschäftspraktiken von Manjaro bin ich da ziemlich schnell weg und will auch nicht mehr zurück.
Ein Riesen Vorteil von Arch ist das AUR was es ermöglicht Software außerhalb der main Repos sehr einfach zu installieren. Im Gegensatz zu OpenSuse wo man jedem Repository permanent Vertrauen muss sondern es ist auf einer per-package basis. Dafür im Vergleich zu OpenSuse Tumbleweed sind die Testzyklen nicht so lang weshalb es öfter vorkommt das kaputte Software Versionen geshipped werden.
Bisher bin ich jetzt bei Fedora Atomic was eine komplett andere Art von System ist. Hier installiert man Software fast gar nicht nativ sondern benutzt fast ausschließlich Container. Das macht einige Sachen Komplizierter aber andere einfacher. So benutze ich für meine Entwicklungsumgebung einfach eine Arch Distrobox, und hab all die Vorteile von Arch ohne die Nachteile die das Maintainen eines Arch Systems mitsich bringt. Für meine 3D drucker Software benutze ich eine Ubuntu Distrobox da die Software nur darauf läuft. Desktop Software wie Firefox, Keepass, Signal und co installiere ich als Flatpak container.
Fedora ist auch ein Stabiles Linux, hat aber einen 6 monatigen Release Zyklus. Wie OpenSuse haben sie auch irgendwann die Repos gepurged, aber es gibt RPM-Fusion, ein User Content Repo ähnlich zum Aur, worüber man die weitere Software wieder bekommt. Dazu ist Fedora eines der wenigen Linux Systeme die eine gute SE-Linux konfiguration by default bereitstellen und es ist generell einfach sehr gut out of the box.
Fedora selbst ist noch sehr eingeschränkt, aber es gibt das Community Projekt Universal Blue, was basierend auf Fedora Atomic vorkonfigurierte Systeme baut wie z.B. Bazzite, was dann Virtualisierungssupport mit KVM, Nvidia Treiber, Dual Boot mit Windows und Containerization bereits schon vorkonfiguriert hat.
Es läuft eigentlich super, nur wenn was schief geht ists meistens viel Komplizierter als auf einem "regulären" Linux das zu fixen. Vollends zufrieden bin ich nicht, aber bisher besser als die anderen, oben genannten Distros die ich ausprobiert habe.
Debian Systeme: Debian, Ubuntu und Mint
OpenSuse: Leap (stable) und Tumbleweed (rolling release)
Arch: Selbstkonfiguriert, Archinstall und Manjaro
Fedora Atomic mit Bazzite
Hier ein paar Eckpunkte: Debian basierte Systeme sind "stabil", d.h. sie bleiben bei den Software Versionen bei der Version stehen die sie beim Release der OS Version haben. Major OS versionen kommen alle 2 Jahre raus und haben eine Supportlaufzeit von 5 Jahren. Upgrades zu neuen Versionen sind Grundsätzlich eher aufwändig, d.h. man bleibt oftmals für Jahre auf alten Versionen hängen.
Für Lazarus ist das weniger ein Problem da man FPC und Lazarus ziemlich einfach über drittwege installieren oder selbst kompilieren kann. Da ich allerdings dazu noch andere Software benötige, Python, GCC, LLVM, PHP, Docker, etc. ist es richtig nervtötend da man entweder sich die Sachen manuell installieren, im schlimmsten Fall selbst kompilieren muss (z.B. eine neue GCC+LibC Version braucht einfach mal 6 Stunden zum Kompilieren) und dann sich mit der Dependency Hölle rumschlagen muss, oder alles containerizen muss.
Von Debian Systemen halte ich mich daher fern, leider muss man damit aber regelmäßig arbeiten. Zusätzlich ist Cannonical (das Unternehmen hinter Ubtuntu) extrem schlimm wenns um Proprietäre Sachen geht. So wird z.B. der Proprietäre Snap store vor den Open Source APT repos bevorzugt, sie haben in der vergangenheit einfach so ad-ware installiert, etc. Damit ist Ubuntu sogar schlimmer als Microsoft oder Apple
OpenSuse war lange zeit mein goto system. Auf meinem Server läuft nach wie vor Leap. Wie Debian ist es stabil allerdings mit viel Kürzeren Release Zyklen. eine neue OpenSuse Version kommt maximal einmal im Jahr, oftmals sogar früher. Upgrades zwischen OpenSuse versionen sind etwas aufwand gehen aber normalerweise mit den beigelegten Tools sehr reibungslos.
Auf meinem Heimrechner habe ich Tumbleweed genommen was eine Rolling Release Distro ist, die (im gegensatz zu z.B. Manjaro oder Arch) aber dennoch einen mehrwöchigen Testzyklus hat der dafür sorgt das ich noch nie Probleme mit Updates hatte.
Yast das Systemverwaltungstool kann auch alles wofür man sonst sich man-pages von command line tools oder config files durchlesen müsste (firewall, user management, sudoers file, etc.) weshalb es eigentlich meine lieblings Distro ist...
ABER: Vor einiger Zeit hat OpenSuse die Repositories gepurged gegen alles was potentiell nicht freie Software lizenzen hat. Dabei ist einiges an Software rausgeflogen, insbesondere die Video Codecs (h.264 insbesondere), weshalb fast alle web video plattformen (so ziemlich alles außer Youtube was Googles open source Codec benutzt) nicht mehr benutzbar.
Und generell ist das Problem das Software die nicht in den Repos ist zu installieren sehr sketchy ist, da man fremde Repos von irgendwelchen Privatleuten Vertrauen und in die Repo liste Aufnehmen muss.
Daher auf meinem Server immernoch top, insbesondere dank Yast, privat leider unbenutzbar geworden.
Arch ist eine Spielwiese, ich benutze es auf einem Rechner auf dem ich nur sehr wenig Speicher habe (<50 GB) weil ich es komplett selbst konfigurieren kann und somit eine Linux Distro unter 2GB aufsetzen konnte. Für sowas ist es toll. Aber sich ein gutes und Komfortables Arch zu Konfigurieren braucht mehr Zeit als ich gewillt bin reinzustecken. Mit Archinstall geht es in Ordnung, aber z.B. die SDDM Konfiguration für den Login Manager ist absolut hässlich wie die Nacht. Zusätzlich geht immer irgendwas kaputt, letztes Jahr hat Arch außerdem ein großes Umstellen der Repos durchgeführt was bei mir alle Dependencies gebrochen hat und dafür gesorgt hat das ich es einfach runtergeschmissen hab.
Manjaro versucht das zu verbessern indem es eine gute Vorkonfiguration zu sein und es ist auch echt schön und Funktioniert grundsätzlich auch out of the box ganz gut. Aber zumindest als ich es benutzt hatte hat Manjaro sehr viele Probleme mit den Repos gehabt, sie waren hinter den Arch repos hinterher, was dazu geführt hat das kaputte Versionen von Software oder sogar Sicherheitslücken deutlich später als in Arch gefixt wurden. Gleichzeitig haben sie aber auch weniger Testing betrieben weshalb es deutlich häufiger zu Inkompatibilitäten kam weil verschiedene Software und Dependency Versionen unterschiedlich zu den Repos hinzugefügt wurden. Kombiniert mit den Geschäftspraktiken von Manjaro bin ich da ziemlich schnell weg und will auch nicht mehr zurück.
Ein Riesen Vorteil von Arch ist das AUR was es ermöglicht Software außerhalb der main Repos sehr einfach zu installieren. Im Gegensatz zu OpenSuse wo man jedem Repository permanent Vertrauen muss sondern es ist auf einer per-package basis. Dafür im Vergleich zu OpenSuse Tumbleweed sind die Testzyklen nicht so lang weshalb es öfter vorkommt das kaputte Software Versionen geshipped werden.
Bisher bin ich jetzt bei Fedora Atomic was eine komplett andere Art von System ist. Hier installiert man Software fast gar nicht nativ sondern benutzt fast ausschließlich Container. Das macht einige Sachen Komplizierter aber andere einfacher. So benutze ich für meine Entwicklungsumgebung einfach eine Arch Distrobox, und hab all die Vorteile von Arch ohne die Nachteile die das Maintainen eines Arch Systems mitsich bringt. Für meine 3D drucker Software benutze ich eine Ubuntu Distrobox da die Software nur darauf läuft. Desktop Software wie Firefox, Keepass, Signal und co installiere ich als Flatpak container.
Fedora ist auch ein Stabiles Linux, hat aber einen 6 monatigen Release Zyklus. Wie OpenSuse haben sie auch irgendwann die Repos gepurged, aber es gibt RPM-Fusion, ein User Content Repo ähnlich zum Aur, worüber man die weitere Software wieder bekommt. Dazu ist Fedora eines der wenigen Linux Systeme die eine gute SE-Linux konfiguration by default bereitstellen und es ist generell einfach sehr gut out of the box.
Fedora selbst ist noch sehr eingeschränkt, aber es gibt das Community Projekt Universal Blue, was basierend auf Fedora Atomic vorkonfigurierte Systeme baut wie z.B. Bazzite, was dann Virtualisierungssupport mit KVM, Nvidia Treiber, Dual Boot mit Windows und Containerization bereits schon vorkonfiguriert hat.
Es läuft eigentlich super, nur wenn was schief geht ists meistens viel Komplizierter als auf einem "regulären" Linux das zu fixen. Vollends zufrieden bin ich nicht, aber bisher besser als die anderen, oben genannten Distros die ich ausprobiert habe.
Re: Welches Linux soll ich nehmen?
Naja, aber das Packman Repo ist ja immerhin halb-offiziell, oder wie siehst du das?Warf hat geschrieben: Sa 21. Feb 2026, 16:53 ABER: Vor einiger Zeit hat OpenSuse die Repositories gepurged gegen alles was potentiell nicht freie Software lizenzen hat. Dabei ist einiges an Software rausgeflogen, insbesondere die Video Codecs (h.264 insbesondere), weshalb fast alle web video plattformen (so ziemlich alles außer Youtube was Googles open source Codec benutzt) nicht mehr benutzbar.
Jedenfalls wird der Wechsel der relevanten Pakete auf Packman von YaST voll unterstützt.
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Re: Welches Linux soll ich nehmen?
Warum lautet mein Original-Titel "Welches Linux soll ich nehmen?" und
alle Antworten haben "Re: Welches Linux soll nehmen?" als Titel?
Ulkig ...
Gruß Kralle
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Ulkig ...
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Re: Welches Linux soll ich nehmen?
Weil dein Original-Titel "Welches Linux soll nehmen?" hiess.kralle hat geschrieben: Sa 21. Feb 2026, 17:37 Warum lautet mein Original-Titel "Welches Linux soll ich nehmen?" und
alle Antworten haben "Re: Welches Linux soll nehmen?" als Titel?
Weil das kein deutscher Satz ist, habe ich ein "ich" eingefügt.
Gern geschehen.
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Warf
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Re: Welches Linux soll ich nehmen?
Unabhängig von den Distros, was hauptsächlich die Paketverwaltung und deren Governance Strukturen betrifft (siehe Post oben), ist das was einen weiteren Großen unterschied macht die Konfiguration. Jede der oben genannten Distros gibts in verschiedenen Konfigurationen, die Hauptsächlich mit den Desktop Environments zusammengestellt werden.
KDE, das "Koole" Desktop Environment (kein Witz das war der Ursprüngliche Name) ist eine Software Suite die vor allem auf der QT Bibliothek basiert. KDE hat relativ kurze Release Zyklen und bringt regelmäßig neue Features rein, wie z.B. relativ neu ist das es jetzt Tiling kann, ähnlich zu Windows 11 (bzw. sogar noch konfigurierbarer). KDE ist generell ein "Fat" Desktop Environment, hat also gefühlt alles was man sich Vorstellen kann. Das sorgt dafür das man sich sein KDE nach belieben Konfigurieren kann und Features an und ausschalten kann. Leider ist die Entwicklung von KDE nicht so vorhersehbar und manchmal kommen Features raus, sind dann so verbuggt das sie in der nächsten Version wieder Fliegen. Generell ist KDE auch nicht sooo stabil. Es kommt regelmäßig zu Crashes und Glitches, die sich zwar von selbst wieder Lösen (Bildschirm wird einmal schwarz) aber es ist schon nervig das bei mir einmal pro Tag der Bildschirm für ein paar Sekunden einfriert.
KDE läuft seit ein paar Jahren standardmäßig auf Wayland, ist aber noch Kompatibel mit X11 falls das notwendig ist (z.B. bis vor 2 Jahren als die Nvidia Treiber noch Probleme auf Wayland gemacht haben).
Gnome 3 ist das komplette Gegenteil von KDE und ist extrem Opinionated und hat extrem wenige Features. Standard Gnome 3 hat z.B. keine Trayicons weil die Maintainer von Gnome 3 denken das das doof ist. Das führt dazu das wenn man z.B. software hat die sich in den Tray minimiert, auf Gnome3 einfach weg ist und man nicht mehr dran kommt (und z.T. nicht mehr beenden kann außer über Kill). Damit stellt Gnome nicht alle Features bereit die manche Software zum laufen braucht, und diese Software funktioniert dann auf Gnome nicht richtig.
Um diese Probleme zu lösen gibt es ein riesiges Ökosystem an Addons für Gnome die z.B. die fehlenden tray icons wieder einführen. Gnome 3 ohne solche Addons ist nicht benutzbar Die meisten Linux Desktops die Gnome 3 bereitstellen, wie Ubuntu, stellen dann eine Vorkonfiguration mit Addons bereit die das ganze dann wieder benutzbar machen. Das führt dann allerdings dazu wie z.B. letztes Jahr irgendwann passiert ist, es ein Gnome3 Update gab was Kompatibilität mit diversen Addons gebrochen hat (z.B. dem Trayicon addon), das bis das Addon gefixt wurde, für einige Tage nach dem Update Systeme die das verwendet haben nicht richtig funktioniert haben (z.B. Ubuntu). Damit ist obwohl Gnome 3 eigentlich sehr Stabil ist, Distros die das Verwenden z.T. extrem instabil durch die ganzen Addons und inkompatibilitäten.
Dafür gibt es auf Gnome3 aufbauende Projekte die praktisch eine eigene Gnome 3 Distribution bauen. Das bekannteste davon ist vermutlich Cinnamon was vom Mint Team entwickelt wird. Das geht vom Stil mehr in Richtiung Windows Desktop und bringt all die Fehlenden Features wieder mit. Abgesehen von den Leistungseinbußen die man sich mit Cinnamon reinholt (ist z.B. nichts für VMs) ist das ein guter Weg Gnome zu nutzen ohne das man sich auf die Addon Hölle einlassen muss.
Im gegensatz zu KDE welches auf QT Basiert, basiert Gnome auf GTK (was die Opinionated Designentscheidungen von Gnome auch reflektiert). Läuft aber wie KDE auch auf Wayland und X11.
Es gibt auch nach wie vor noch Gnome 2 basierte Desktops, z.B. der Mate Desktop. Gnome 2 basiert ursprünglich auf dem GTK2 Toolkit, was ja seit 2021 EOL ist, und die Desktops wie Mate sind daher schon Frühzeitig auf GTK3 umgestiegen. Gnome 2 ist vor allem extrem Schlank (im Gegensatz zu KDE oder Gnome 3) und läuft sehr gut auch auf schwächeren Geräten oder VMs. Es ist sehr am Windows Desktop Design angelehnt und nicht so sehr konfigurierbar wie z.B. KDE. Es läuft gut und schnell nur etwas altbacken. Klassisch laufen Gnome2 basierte Desktops nur auf X11 aber z.B. Mate hat den Schritt zu Wayland mittlerweile auch geschafft.
XFCE (X-Face) ist ein X11 basiertes Desktop Environment. Da kein Zwischenlayer wie GTK oder QT verwendet wird sind die Bemühungen von X11 auf Wayland zu Porten bislang sehr schleppend. XFCE ist ein Klassisches Windows like Desktop Environment und vermutlich das Stabilste. Dazu ist XFCE minimalistisch und braucht weder viel Leistung noch Speicher, perfekt für schwächere Maschinen.
Tiling Window Manager wie i3 (x11) oder Sway (Wayland) sind keine Klassischen Desktop Environments, sondern bestehen eigentlich nur aus einem Window Manager der wie der name schon sagt Tiling ist (also statt Fenster die man beliebig bewegen kann und sich überlappen hat jedes Fenster einen festen platz und Größe) plus einen Launcher und Hotkeys zum starten und managen von Anwendungen. Wenn man sehr wenige Resourcen hat, oder sehr "effizient" arbeiten will sind die super und ich benutz es selbst auf einem Laptop. Aber für den Durchschnittsnutzer eher erschreckend. Plus Lazarus läuft einfach gar nicht in Tiling Window Managern.
Zu guter letzt habe ich ja gesagt das KDE auf QT Läuft und Gnome auf GTK und XFCE auf was eigenem. Das hat Auswirkungen auf das Design. KDE Desktops kommen mit einem QT Design was andere QT Anwendungen erben. Gnome kommt mit einem GTK Design was andere GTK Anwendungen erben. Das führt dazu das wenn man QT und GTK Anwendungen auf einem System mischt es sein kann das die einen ganz Unterschiedlichen Style haben. Zwar gibts viele Designs wie das KDE Breeze sowohl für GTK als auch für QT, aber das ist was womit man sich manchmal rumschlagen muss. Und es ist Grundsätzlich einfacher auf dem System zu bleiben. Also auf einem KDE am besten soweit wie möglich nur QT Anwendungen zu nutzen und auf einem Gnome sich möglichst an GTK zu halten.
KDE, das "Koole" Desktop Environment (kein Witz das war der Ursprüngliche Name) ist eine Software Suite die vor allem auf der QT Bibliothek basiert. KDE hat relativ kurze Release Zyklen und bringt regelmäßig neue Features rein, wie z.B. relativ neu ist das es jetzt Tiling kann, ähnlich zu Windows 11 (bzw. sogar noch konfigurierbarer). KDE ist generell ein "Fat" Desktop Environment, hat also gefühlt alles was man sich Vorstellen kann. Das sorgt dafür das man sich sein KDE nach belieben Konfigurieren kann und Features an und ausschalten kann. Leider ist die Entwicklung von KDE nicht so vorhersehbar und manchmal kommen Features raus, sind dann so verbuggt das sie in der nächsten Version wieder Fliegen. Generell ist KDE auch nicht sooo stabil. Es kommt regelmäßig zu Crashes und Glitches, die sich zwar von selbst wieder Lösen (Bildschirm wird einmal schwarz) aber es ist schon nervig das bei mir einmal pro Tag der Bildschirm für ein paar Sekunden einfriert.
KDE läuft seit ein paar Jahren standardmäßig auf Wayland, ist aber noch Kompatibel mit X11 falls das notwendig ist (z.B. bis vor 2 Jahren als die Nvidia Treiber noch Probleme auf Wayland gemacht haben).
Gnome 3 ist das komplette Gegenteil von KDE und ist extrem Opinionated und hat extrem wenige Features. Standard Gnome 3 hat z.B. keine Trayicons weil die Maintainer von Gnome 3 denken das das doof ist. Das führt dazu das wenn man z.B. software hat die sich in den Tray minimiert, auf Gnome3 einfach weg ist und man nicht mehr dran kommt (und z.T. nicht mehr beenden kann außer über Kill). Damit stellt Gnome nicht alle Features bereit die manche Software zum laufen braucht, und diese Software funktioniert dann auf Gnome nicht richtig.
Um diese Probleme zu lösen gibt es ein riesiges Ökosystem an Addons für Gnome die z.B. die fehlenden tray icons wieder einführen. Gnome 3 ohne solche Addons ist nicht benutzbar Die meisten Linux Desktops die Gnome 3 bereitstellen, wie Ubuntu, stellen dann eine Vorkonfiguration mit Addons bereit die das ganze dann wieder benutzbar machen. Das führt dann allerdings dazu wie z.B. letztes Jahr irgendwann passiert ist, es ein Gnome3 Update gab was Kompatibilität mit diversen Addons gebrochen hat (z.B. dem Trayicon addon), das bis das Addon gefixt wurde, für einige Tage nach dem Update Systeme die das verwendet haben nicht richtig funktioniert haben (z.B. Ubuntu). Damit ist obwohl Gnome 3 eigentlich sehr Stabil ist, Distros die das Verwenden z.T. extrem instabil durch die ganzen Addons und inkompatibilitäten.
Dafür gibt es auf Gnome3 aufbauende Projekte die praktisch eine eigene Gnome 3 Distribution bauen. Das bekannteste davon ist vermutlich Cinnamon was vom Mint Team entwickelt wird. Das geht vom Stil mehr in Richtiung Windows Desktop und bringt all die Fehlenden Features wieder mit. Abgesehen von den Leistungseinbußen die man sich mit Cinnamon reinholt (ist z.B. nichts für VMs) ist das ein guter Weg Gnome zu nutzen ohne das man sich auf die Addon Hölle einlassen muss.
Im gegensatz zu KDE welches auf QT Basiert, basiert Gnome auf GTK (was die Opinionated Designentscheidungen von Gnome auch reflektiert). Läuft aber wie KDE auch auf Wayland und X11.
Es gibt auch nach wie vor noch Gnome 2 basierte Desktops, z.B. der Mate Desktop. Gnome 2 basiert ursprünglich auf dem GTK2 Toolkit, was ja seit 2021 EOL ist, und die Desktops wie Mate sind daher schon Frühzeitig auf GTK3 umgestiegen. Gnome 2 ist vor allem extrem Schlank (im Gegensatz zu KDE oder Gnome 3) und läuft sehr gut auch auf schwächeren Geräten oder VMs. Es ist sehr am Windows Desktop Design angelehnt und nicht so sehr konfigurierbar wie z.B. KDE. Es läuft gut und schnell nur etwas altbacken. Klassisch laufen Gnome2 basierte Desktops nur auf X11 aber z.B. Mate hat den Schritt zu Wayland mittlerweile auch geschafft.
XFCE (X-Face) ist ein X11 basiertes Desktop Environment. Da kein Zwischenlayer wie GTK oder QT verwendet wird sind die Bemühungen von X11 auf Wayland zu Porten bislang sehr schleppend. XFCE ist ein Klassisches Windows like Desktop Environment und vermutlich das Stabilste. Dazu ist XFCE minimalistisch und braucht weder viel Leistung noch Speicher, perfekt für schwächere Maschinen.
Tiling Window Manager wie i3 (x11) oder Sway (Wayland) sind keine Klassischen Desktop Environments, sondern bestehen eigentlich nur aus einem Window Manager der wie der name schon sagt Tiling ist (also statt Fenster die man beliebig bewegen kann und sich überlappen hat jedes Fenster einen festen platz und Größe) plus einen Launcher und Hotkeys zum starten und managen von Anwendungen. Wenn man sehr wenige Resourcen hat, oder sehr "effizient" arbeiten will sind die super und ich benutz es selbst auf einem Laptop. Aber für den Durchschnittsnutzer eher erschreckend. Plus Lazarus läuft einfach gar nicht in Tiling Window Managern.
Zu guter letzt habe ich ja gesagt das KDE auf QT Läuft und Gnome auf GTK und XFCE auf was eigenem. Das hat Auswirkungen auf das Design. KDE Desktops kommen mit einem QT Design was andere QT Anwendungen erben. Gnome kommt mit einem GTK Design was andere GTK Anwendungen erben. Das führt dazu das wenn man QT und GTK Anwendungen auf einem System mischt es sein kann das die einen ganz Unterschiedlichen Style haben. Zwar gibts viele Designs wie das KDE Breeze sowohl für GTK als auch für QT, aber das ist was womit man sich manchmal rumschlagen muss. Und es ist Grundsätzlich einfacher auf dem System zu bleiben. Also auf einem KDE am besten soweit wie möglich nur QT Anwendungen zu nutzen und auf einem Gnome sich möglichst an GTK zu halten.
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Warf
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Re: Welches Linux soll ich nehmen?
Ja das stimmt, das Packman repo ist in etwa vergleichbar mit dem RPM-Fusion repo für Fedora. Da wird die Infrastruktur zwar von OpenSuse gestellt, der Inhalt ist aber Nutzerkontrolliert und OpenSuse muss nur reagieren wenn sie über irgendwelche Copyright oder sonstige Verletzungen informiert werden.theo hat geschrieben: Sa 21. Feb 2026, 17:30 Naja, aber das Packman Repo ist ja immerhin halb-offiziell, oder wie siehst du das?
Jedenfalls wird der Wechsel der relevanten Pakete auf Packman von YaST voll unterstützt.
Mittlerweile gibt es ja auch noch Tumbleweed Slowroll, was ich oben in meinem Beitrag ja auch nicht Thematisiert habe, weil ich es selbst noch nicht Ausprobiert habe, aber das sieht eigentlich auch sehr spannend aus. Zwar hatte ich bei Tumbleweed bislang noch keine Probleme was Updates anging, aber ich bin von Manjaro und Arch so gebrandmarkt das ich bei Rolling Release etwas skeptisch bin. Da sieht Slowroll wirklich gut aus
Re: Welches Linux soll ich nehmen?
Ja, das hatte ich ja oben eingebracht.Warf hat geschrieben: Sa 21. Feb 2026, 17:55 Mittlerweile gibt es ja auch noch Tumbleweed Slowroll, was ich oben in meinem Beitrag ja auch nicht Thematisiert habe, weil ich es selbst noch nicht Ausprobiert habe, aber das sieht eigentlich auch sehr spannend aus. Zwar hatte ich bei Tumbleweed bislang noch keine Probleme was Updates anging, aber ich bin von Manjaro und Arch so gebrandmarkt das ich bei Rolling Release etwas skeptisch bin. Da sieht Slowroll wirklich gut aus
viewtopic.php?p=154516#p154516
Aus meiner Sicht ist das für mich momentan ideal.
Der neueste Kram muss sich erst einmal in Tumbleweed bewähren, bevor es dann auf Slowroll kommt. Trotzdem recht aktuell.
Leider schmeisst Leap 16 (Leap hatte ich bisher meistens) YaST und alte Hardware raus.
Für mich keine Option.
https://en.opensuse.org/X86-64_microarchitecture_levelsLeap 16.0 requires support for x86-64-v2 microarchitecture level.
EDIT: Screenshot von einem meiner alten Laptops mit Slowroll
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Re: Welches Linux soll ich nehmen?
Moin,
bei den ganzen Derivaten wäre es da nicht sinnvoll, auf eine der "Mutter"-Distros zu gehen?
- Slackware
- Debian
- Red Hat
- Suse Linux
Alle anderen bauen ja jeweils auf einer auf und verändern da was und ergänzen da was.
Und immer wenn es dort etwas neues gibt, ziehen alle Distro nach und nach nach.
Wenn man sich alleine anschaut, wie viele Debian-"Ableger" es gibt ....
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... ne.svg.png
Und ist es nicht so, das Änderungen in einem Derivat auch zurück an die Distro gehen um dann wieder von dort an alle Derivate zu gehen (vorausgesetzt die Änderung findet den Segen der (Distro-Entwickler)?
Gruß Kralle
bei den ganzen Derivaten wäre es da nicht sinnvoll, auf eine der "Mutter"-Distros zu gehen?
- Slackware
- Debian
- Red Hat
- Suse Linux
Alle anderen bauen ja jeweils auf einer auf und verändern da was und ergänzen da was.
Und immer wenn es dort etwas neues gibt, ziehen alle Distro nach und nach nach.
Wenn man sich alleine anschaut, wie viele Debian-"Ableger" es gibt ....
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... ne.svg.png
Und ist es nicht so, das Änderungen in einem Derivat auch zurück an die Distro gehen um dann wieder von dort an alle Derivate zu gehen (vorausgesetzt die Änderung findet den Segen der (Distro-Entwickler)?
Gruß Kralle
OS: MX Linux, Linux Mint und Windows 10
FPC-Version: 3.3.1 , Lazarus 3.99
+ Delphi XE7SP1
FPC-Version: 3.3.1 , Lazarus 3.99
+ Delphi XE7SP1
Re: Welches Linux soll ich nehmen?
Arbeite hauptsächlich auf Windows, habe aber eine Vielzahl von VMs mit Linux, um dort Komponenten austesten zu können. Für mich ist Mint am zugänglichsten, da finde ich alles relativ schnell. Störend ist, dass es aus der Debian-Welt stammt und keine Unterstützung für Lazarus/qt6 mitbringt - die libqt6pas selbst zu kompilieren habe ich mal probiert, war aber ein Abenteuer, das ich gerne vermeiden möchte.
Ubuntu, auch aus der Debian-Welt stammend, ist mir zu minimalistisch - da finde ich gar nichts...
Manjaro ist sehr aktuell, Lazarus/qt6 und /qt5 sind kein Problem, nur hat mir das letzte Update wayland aufgespielt, und damit ist die IDE unter qt6 nicht mehr benutzbar (siehe Screenshots in einem anderen Thread). Leider heißt bei Manjaro alles wieder komplett anders als in der Debian-Welt. Und speziell in meiner Anwendung als VM habe ich es nicht geschafft, das gemeinsame Laufwerk mit dem Windows-Host einzurichten.
OpenSUSE ist ähnlich wie Manjaro. Eigentlich z.Zt. die Distribution meiner Wahl, weil ich hier für gtk2, gtk3, qt5 und qt6 kompilieren kann und auch das gemeinsame Laufwerk auf Anhieb funktioniert hat. Aber leider haben die Typen es nicht geschafft, auf dem Login-Bildschirm das deutsche Tastatur-Layout zu aktivieren obwohl es überall sonst funktioniert. Hat mich einen halben Tag gekostet, herauszufinden, warum mein Passwort mit Sonderzeiten nicht akzeptiert wird.
Generell macht es zur Zeit keinen großen Spaß, mit Linux zu arbeiten. Zu frustrierend wegen der vielen Kombinationsmöglichkeiten (x11/wayland, KDE/GNOME/XFCE, Distribution)...
Ubuntu, auch aus der Debian-Welt stammend, ist mir zu minimalistisch - da finde ich gar nichts...
Manjaro ist sehr aktuell, Lazarus/qt6 und /qt5 sind kein Problem, nur hat mir das letzte Update wayland aufgespielt, und damit ist die IDE unter qt6 nicht mehr benutzbar (siehe Screenshots in einem anderen Thread). Leider heißt bei Manjaro alles wieder komplett anders als in der Debian-Welt. Und speziell in meiner Anwendung als VM habe ich es nicht geschafft, das gemeinsame Laufwerk mit dem Windows-Host einzurichten.
OpenSUSE ist ähnlich wie Manjaro. Eigentlich z.Zt. die Distribution meiner Wahl, weil ich hier für gtk2, gtk3, qt5 und qt6 kompilieren kann und auch das gemeinsame Laufwerk auf Anhieb funktioniert hat. Aber leider haben die Typen es nicht geschafft, auf dem Login-Bildschirm das deutsche Tastatur-Layout zu aktivieren obwohl es überall sonst funktioniert. Hat mich einen halben Tag gekostet, herauszufinden, warum mein Passwort mit Sonderzeiten nicht akzeptiert wird.
Generell macht es zur Zeit keinen großen Spaß, mit Linux zu arbeiten. Zu frustrierend wegen der vielen Kombinationsmöglichkeiten (x11/wayland, KDE/GNOME/XFCE, Distribution)...
Re: Welches Linux soll ich nehmen?
Hast du immer noch Lust auf Linux nachdem dich Warf so umfassend informiert hat?
Irgendwas wirst du halt nehmen müssen und wenn du danach schlauer bist und meinst das die eine Distribution dir nicht passt, kannst du ja die nächste nehmen. Ich nutze Ubuntu, weil für mich die Akzeptanz der Hersteller für die Distribution am höchsten erscheint. Wenn Gnome nicht zusagt, mit Kubuntu gibt es die gleiche Distribution mit KDE.
Oder Debian das wie Lazarus ebenfalls ein Community Projekt ist. Arch oder Manjaro würde ich nicht empfehlen, es sei den du hast Lust dich übermäßig mit Linux zu beschäftigen. Darauf habe ich persönlich keinen Bock. Die Hörner habe ich mir da vor Jahren schon abgestoßen. Das System muss funktionieren, ohne das man das System aktiv beobachten muss.
Irgendwas wirst du halt nehmen müssen und wenn du danach schlauer bist und meinst das die eine Distribution dir nicht passt, kannst du ja die nächste nehmen. Ich nutze Ubuntu, weil für mich die Akzeptanz der Hersteller für die Distribution am höchsten erscheint. Wenn Gnome nicht zusagt, mit Kubuntu gibt es die gleiche Distribution mit KDE.
Oder Debian das wie Lazarus ebenfalls ein Community Projekt ist. Arch oder Manjaro würde ich nicht empfehlen, es sei den du hast Lust dich übermäßig mit Linux zu beschäftigen. Darauf habe ich persönlich keinen Bock. Die Hörner habe ich mir da vor Jahren schon abgestoßen. Das System muss funktionieren, ohne das man das System aktiv beobachten muss.